Studie: Bargeldloses Zahlen weltweit im Trend

Autor: FinanceScout24 - Veröffentlicht am 14.10.2015

Kein passendes Kleingeld dabei? Immer mehr Menschen weltweit stört das nicht – sie setzen auf bargeldloses Zahlen. Laut einer Studie steigt die Zahl der Transaktionen ohne Scheine und Münzen immer stärker an.

Weltweit werden immer mehr bargeldlose Transaktionen abgeschlossen, besonders in China und anderen Schwellenländern Asiens kommt bargeldloses Zahlen immer mehr in Mode. Zu diesem Ergebnis kommt der kürzlich veröffentlichte World Payments Report, den die Beratungsgesellschaft Capgemini und die Royal Bank of Scotland jährlich herausgeben.

Bargeldloses Zahlen: Mobile Technologien verstärken den Trend

Die Studie stützt sich laut einem Bericht des „Handelsblatts" auf Daten aus dem Jahr 2013 und prognostiziert auf deren Basis auch Zahlen für 2014. Demnach lag die weltweite Wachstumsrate der bargeldlosen Transaktionen 2013 bei 7,6 Prozent. Das Gesamtvolumen stieg damit 2013 sogar stärker an als das weltweite Bruttoinlandsprodukt (BIP). Für 2014 gehen die Autoren der Studie auf dieser Basis von einem weiteren Anstieg auf 8,9 Prozent aus. Das würde ein neues Allzeithoch von 389,7 Milliarden Transaktionen bedeuten. Als Grund für das starke Wachstum gilt unter anderem, dass immer mehr Menschen etwa für Banküberweisungen von ihrem Girokonto das Internet oder mobile Zahlungsmethoden nutzen.

China verzeichnet Rekordanstieg bei bargeldlosen Transaktionen

In China stieg die Zahl der bargeldlosen Transaktionen 2013 um 37,7 Prozent, Deutschland kommt im Vergleich dazu auf ein Plus von 9,5 Prozent und damit auf 19,9 Milliarden Zahlungen. Für die Erhebungen von 2014 gehen die Autoren des World Payments Reports davon aus, dass China noch deutlicher aufholt und im weltweiten Vergleich hinter den USA, der Eurozone und Brasilien den vierten Rang einnimmt. Bargeldloses Zahlen wird in China vor allem vor dem Hintergrund der Öffnung des  Inlandmarkts für Zahlungen per Kreditkarte von internationalen Anbietern immer gängiger. Zudem stieg die Zahl der Transaktionen, die über Mobilgeräte getätigt wurden, um 170 Prozent.

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