Studie: Hamburg liegt für Start-Ups ganz vorn

Autor: FinanceScout24 - Veröffentlicht am 18.07.2017

Für junge Technologieunternehmen wird Deutschlands Norden immer wichtiger. Hamburg liegt den Umfragen einer Studie des Wirtschaftsprüfungsunternehmens PricewaterhouseCoopers (PwC) zufolge voll im Trend. An der Spitze des aus neun Städten bestehenden Rankings liegen nach Hamburg Berlin und Frankfurt ganz vorn. Am wenigsten Bedeutungszuwachs erwarten die 450 befragten Gründer in Stuttgart, Dresden und Karlsruhe.

Junge Technologie-Firmen zieht es vermehrt nach Hamburg. Eine Studie des Wirtschaftsprüfungsunternehmens PricewaterhouseCoopers (PwC) prognostiziert der Hansestadt zunehmend Bedeutung für Start-Ups. In dem Ranking, für das 450 Gründer befragt wurden, werden die hinteren Plätze beim Bedeutungszuwachs von den Städten Stuttgart, Dresden und Karlsruhe belegt. Ganz vorn liegen nach Hamburg hingegen Berlin und Frankfurt.

Städte-Trends der Tech-Firmen

Kredit aufnehmen, Standort suchen, gründen: In einer Studie des Wirtschaftsprüfungsunternehmens PricewaterhouseCoopers (PwC) hat sich Hamburg unter den Start-Ups klar nach vorne gekämpft. Insgesamt wurden 450 Start-Up-Gründer zu ihrer Einschätzung des Bedeutungszuwachses in deutschen Städten befragt. 

Mit 74 Prozent schnitt die Hansestadt im Ranking aus neun Städten am besten ab. Bei den am Ende rangierenden Städten Stuttgart, Dresden und Karlsruhe glaubt hingegen nur die Hälfte oder weniger an eine zunehmende Bedeutung der Standorte.

Nach Hamburg, das vor allem als Medien- und Handelsknoten bekannt ist, liegen Berlin und Frankfurt vorn, das Mittelfeld ist von München, Köln und Düsseldorf belegt. Als Grundlage der Standortwahl diente der European Digital City Index, Gründe für die Einschätzungen wurden jedoch nicht ermittelt. 

Über die Hälfte der Befragten ist im informations- und kommunikationstechnischen Sektor tätig, ein Viertel im E-Commerce. PwC-Experte Philipp Medrow zufolge siedeln sich Neugründungen zumeist in größeren Städten mit entsprechender Infrastruktur an: „Insbesondere in ländlichen Regionen gibt es dagegen noch viel Nachholbedarf - allem voran beim Breitbandausbau.“

Die Risiken für Start-Ups

Wie schon bei der Umfrage im Vorjahr sehen die Start-Up-Gründer mit 29 Prozent das größte volkswirtschaftliche Risiko des eigenen Geschäftsmodells im Fachkräftemangel. Dahinter rangiert mit 26 Prozent die Schuldenkrise in Europa, gefolgt von „strengeren Vorgaben beim Datenschutz“. Das Risiko, Opfer eines Cyber-Angriffs zu werden, schätzt fast die Hälfte der befragten Start-Ups als hoch ein und jedes siebte Unternehmen war in den vergangenen drei Jahren bereits mindestens einmal betroffen. Als Maßnahme werden für das Folgejahr die Verbesserung der eigene IT-Sicherheit, Schulungen zur Informationssicherheit und entsprechende Investitionen als Priorität genannt. Was die Finanzierung angeht, zeigten sich Gründer angesichts Crowdinvesting und anderer Möglichkeiten zuletzt optimistisch.

Weitere Meldungen im Überblick

  • Wind-Strom wird günstiger: Der Windstrom aus Offshore-Kraftwerken auf See wird in Zukunft nicht nur in der Herstellung günstiger, sondern auch zu geringeren Kosten abtransportiert.
  • EZB erwägt Prüfung: Die Bankenaufseher der Europäischen Zentralbank erwägen laut Medienberichten eine Überprüfung der größten Deutsche-Bank-Anteilseigner China und Katar.

Quellen: Tagesspiegel, Süddeutsche

Alle 2 Wochen Spartipps und News:

Newsletter abonnieren und gratis PDF erhalten!