Studie: Deutsche sparen vor allem beim Ausgehen

Autor: FinanceScout24 - Veröffentlicht am 19.05.2015

Steht das Wochenende vor der Tür, taucht die Frage auf, was unternommen werden soll: Kino, Restaurant, ein Barbesuch – doch was, wenn der Kontostand nicht mitspielt? Bei finanziellen Engpässen würden deutsche Verbraucher am ehesten beim Ausgehen kürzertreten. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Studie zum Thema Sparen.

Wenn es finanziell eng wäre, würden 69 Prozent der Deutschen beim Ausgehen sparen und auf den Kino- oder Discobesuch am Wochenende verzichten, berichtet die „Frankfurter Allgemeine Zeitung“ (FAZ) über das Ergebnis einer Umfrage der Stiftung für Zukunftsfragen.

Ausgehen nicht mehr Wochen-Highlight

Vor zwölf Jahren waren es nur 49 Prozent gewesen, die sich bereit gezeigt hätten, beim Ausgehen zu sparen, wenn die finanzielle Situation es erfordert hätte. Während Ausgehen früher das „Highlight der Woche“ gewesen sei, würden heute alle Altersgruppen in puncto Restaurantbesuche und Co. den Gürtel enger schnallen, um Geld zu sparen. Der wissenschaftliche Leiter der Stiftung, Ulrich Reinhardt, vermutet verschiedene Gründe für die gestiegene Sparbereitschaft: Einerseits würden heutzutage wesentlich mehr Möglichkeiten bestehen, sich gut zu Hause zu unterhalten. Andererseits hätten Verbraucher mittlerweile auch mehr Auswahl, um ihr Geld anderweitig auszugeben.

Beim Thema Zuhause wird nicht gespart

In einem weiteren Punkt scheinen sich die Studien-Teilnehmer einig zu sein: Wenn es um das eigene Heim geht, werden nur ungern Abstriche gemacht. Nur 13 Prozent der Befragten würden beim Budget für Wohnen, Haus und Garten sparen. Ganz nach dem Motto „Mein Zuhause ist meine Burg“ besäßen die eigenen vier Wände einen hohen Stellenwert für die meisten Deutschen. „Da soll es schön sein“, so Reinhardt. Statt beim eigenen Zuhause zu sparen, legt die Studie weitere Bereiche offen, in denen ein Großteil der Befragten Einsparmöglichkeiten bei Geldmangel sieht: 60 Prozent würden auf Urlaubsreisen verzichten, 42 Prozent würden bei Medien wie Zeitschriften, Computern und Videos Einsparungen vornehmen und 40 Prozent vom Kauf neuer Kleidung absehen.

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