Tesla an der Spitze: Deutschlands beliebteste Elektro-Gebrauchtwagen

Zuletzt aktualisiert am 31.05.2017

Elektroautos sind teuer - auch wenn sie aktuell mit einer Prämienzahlung von bis zu 4.000 Euro bezuschusst werden. Gebrauchte E-Autos erfreuen sich als preiswertere Alternative immer größerer Beliebtheit. Eine aktuelle Studie des Online-Portals AutoScout24 listet nun, basierend auf den Seitenaufrufen pro Inserat, die zehn beliebtesten Elektro-Gebrauchtwagen.

Mehr als jeder andere Autobauer hat sich Tesla zum Symbol für zukunftsträchtige E-Fahrzeuge entwickelt. Eine aktuelle Untersuchung von AutoScout24 zeigt nun, dass der amerikanische Hersteller unter den gebrauchten Elektroautos ebenfalls die meisten Bewunderer hat. Doch das Interesse an gebrauchten E-Autos hat auch, abgesehen vom Überflieger-Modell, zugenommen: Im August 2015 hatten die Aufrufe bei der Online-Plattform selbst die von Benzinern und Dieselfahrzeugen deutlich überholt.

Preise für gebrauchte Elektroautos ziehen an

Zwar ist der durchschnittliche Kaufpreis für Elektro-Gebrauchtwagen seit Januar 2015 um rund 2.600 Euro angestiegen. Dies habe aber vor allem mit einem erhöhten Angebot an hochpreisigen Fahrzeugen mit alternativem Antrieb zu tun, heißt es bei AutoScout24. In den Top Ten der beliebtesten Elektrofahrzeuge, welche die Online-Auto-Plattform basierend auf den Seitenaufrufen pro Inserat erstellt hat, finden sich gleich fünf Modelle, die im Schnitt weniger als 20.000 Euro kosten. Angeführt wird die Liste allerdings von einem Sehnsuchtsmodell zum Preis von durchschnittlich 87.000 Euro. Das Model S von Tesla wurde mit Abstand am häufigsten aufgerufen - beinahe genauso oft wie alle anderen Elektroautos auf der Liste zusammen. Dabei ist die gebrauchte Version des kalifornischen Wagens gerademal zehn Prozent günstiger als die neue aus dem Werk.

Die Top Ten der begehrtesten E-Fahrzeuge

Gefolgt vom Spitzenreiter aus dem Hause Tesla steht der Renault Twizy, der mit einem Durchschnittspreis von 6.610 Euro knapp ein Zehntel des Erstplatzierten kostet. Allerdings entfällt bei dem günstigsten Modell der Top Ten, welches eher an ein Quad als an ein Auto erinnert, für Neuwagenkäufer auch die Elektroauto-Prämie. Der BMW i3, der mit 29.300 Euro deutlich günstiger geworden ist, belegt den dritten Platz. Mit drei vertretenen Modellen - neben dem Twizy landen der ZOE und der Kangoo Z.E. auf Platz fünf und sechs - ist Renault der beliebteste Hersteller von Elektroautos. Das einzige von Volkswagen vertretene Modell, der e-Golf, belegt Platz Acht der Rangliste, was unter anderem an dem vergleichsweise hohen Durchschnittspreis von 27.263 Euro liegen könnte. Teurer sind nur die Fahrzeuge von BMW, Mercedes und Tesla. Überraschenderweise belegt mit dem Nissan Leaf das meistverkaufte Elektroauto der Welt den letzten Platz, wobei die meisten Wagen in Japan und Amerika verkauft wurden.

Weitere Meldungen im Überblick

  • Diskussion um Kleingeld: In Italien werden ab 2018 keine 1- und 2-Cent-Münzen mehr geprägt. Das Problem: Das Kleinstgeld entwertet den Euro und kostet in der Produktion mehr, als es wert ist. In der Stadt Kleve hat man bereits mit dem Weglassen von Kleingeld experimentiert.
  • Leitzinspolitik der EZB: Der Präsident der Europäischen Zentralbank Mario Draghi betont vor der Zinssitzung im Juni die Notwendigkeit einer lockeren Geldpolitik in Europa. Nachlassende Spekulationen auf eine künftige Drosselung der Wertpapiere belasten den Euro.
  • Griechenland-Krise: Falls IWF und Europa sich im Streit um die Schuldenerleichterungen nicht einigen können, will Griechenland Berichten zufolge auf die nächste Hilfszahlung verzichten.

Quellen: FAZ, Welt, Automobilwoche

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