Todesfall: Wie sich die Deutschen absichern

Autor: FinanceScout24 - Veröffentlicht am 09.10.2016

Die Absicherung der Familie im eigenen Todesfall ist für viele Bundesbürger ein großes Thema. Über die Hälfte hat sich für eine Versicherungslösung entschieden, ein großer Teil setzt aber auch auf Geldanlagen oder Immobilien, um für die Angehörigen vorzusorgen.

Ein Todesfall ist für die Familie des Verstorbenen oft auch in finanzieller Hinsicht problematisch. Vielfach fällt es danach schwer, den Lebensunterhalt zu bestreiten und eventuell bestehende Verpflichtungen wie Kredite zu bedienen. Wie eine Forsa-Studie im Auftrag des Versicherers CosmosDirekt zeigt, nutzen die Bundesbürger ganz unterschiedliche Formen der Absicherung.

Lebensversicherungen als Vorsorge für den Todesfall

55 Prozent der Deutschen haben eine Versicherung mit Todesfallsumme gewählt, um für den Ernstfall eine Absicherung ihrer Familie sicherzustellen. In 38 Prozent der Fälle handelt es sich um eine Rentenversicherung mit Hinterbliebenenschutz, 36 Prozent haben eine Kapitallebensversicherung abgeschlossen und 26 Prozent verfügen über eine Risikolebensversicherung, die im Todesfall leistet.

Für die Studie wurden 2.000 Bundesbürger ab 18 Jahren befragt. Dabei zeigte sich auch, dass elf Prozent sich noch gar nicht darum gekümmert haben, ihre Familie für einen solchen Fall abzusichern.

Auch Geldanlagen dienen als Absicherung

Immerhin 45 Prozent der Bundesbürger betrachten aber auch ihre Geldanlagen wie Sparbücher und Depots mit Fonds oder Aktien sowie ihre Immobilien als Absicherung für den Todesfall. Silke Barth, Vorsorgeexpertin bei CosmosDirekt, betont aber, dass Versicherungen ein wirksamerer Schutz sind. „Wie auch immer man für die Hinterbliebenen vorsorgt – die Summe sollte dem Drei- bis Fünffachen des Bruttojahreseinkommens zuzüglich laufender Kredite entsprechen“, empfiehlt sie. Allein durch Sparen sei es aber schwer, diese Summe aufzubringen. Gerade da ein Todesfall plötzlich eintreten kann, sei es deshalb ratsam, mit einer Versicherung vorzusorgen. Diese sollte regelmäßig überprüft werden: Barth weist darauf hin, dass immer derjenige bezugsberechtigt ist, der beim Versicherer eingetragen ist. Eine Änderung beim Beziehungsstatus sollte also direkt gemeldet werden, damit im Ernstfall nicht der Ex-Partner profitiert.

Quelle: CosmosDirekt

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