TÜV-Report: Welche Automarken überzeugen?

Zuletzt aktualisiert am 11.11.2019

Neun von zehn der Top-Automarken im TÜV-Report stammen aus Deutschland. Mercedes führt die Liste an, aber auch Modelle von Porsche und Audi können überzeugen. Ebenso kommt der zuverlässigste Miniwagen von einem deutschen Hersteller.

Insgesamt stiegen sowohl die Quote von mangelhaften Fahrzeugen als auch jene der mängelfreien PKW etwas an. Da Gebrauchtwagen hierzulande immer länger gefahren werden, war der Anstieg der geprüften Fahrzeuge mit Mängeln aber zu erwarten.

Mercedes ist Anführer der Top 10

Die alljährliche Prüfung der Mängelquote von PKW durch den TÜV hat wieder einmal stattgefunden. Der am Donnerstag vorgestellte Report, der die Daten von insgesamt neun Millionen Hauptuntersuchungen heranzog, zeigt: Deutsche Automarken müssen sich in puncto Qualität nicht verstecken. Neun in der Top 10 der zuverlässigsten Fahrzeuge vertretenen Marken stammen aus Deutschland. Die zehnte Marke ist der japanische Mazda.

Ganz vorn mit dabei sind Marken wie Mercedes, Audi und Porsche. Absoluter Gewinner: der Mercedes GLC. Laut TÜV-Report ist er am seltensten von erheblichen Mängeln betroffen. Auch der Mercedes SLK, der Audi SUV Q3 und Q5 sowie der Porsche 911 lassen sich in der Topliste finden. Ebenfalls überzeugen die Mercedes A-Klasse, B-Klasse, C-Klasse und das E-Coupe. Aber auch unabhängig von der Top 10 schlugen sich deutsche Marken wacker; so war beispielsweise der Opel Adam der Sieger unter den Miniwagen.

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68,8 Prozent der Fahrzeuge waren mängelfrei

Insgesamt stieg die Quote von PKW, die erhebliche Mängel aufwiesen, auf 21,5 Prozent. Das sind 0,3 Prozentpunkte mehr als zuvor. Eines von 1.000 Fahrzeugen musste aufgrund der festgestellten Verkehrsunsicherheit sofort stillgelegt werden. Es gab aber auch einen Anstieg um 1,1 Prozentpunkte bei den mängelfreien Autos: 68,8 Prozent kamen ohne Probleme durch den TÜV. Geringe Mängel traten indes bei den übrigen 9,7 Prozent der untersuchten PKW auf. Diese Mängel machten keine erneute Vorstellung beim TÜV notwendig.

Durchschnittlich 9,5 Jahre lang fuhren die Deutschen ihr Auto im Jahr 2019 – sie bleiben demnach ihrem Wagen länger treu als noch im Jahr 2010. Damals lag das Durchschnittsalter der Fahrzeuge noch bei 8,1 Jahren. Je jünger jedoch der PKW war, desto weniger Mängel traten insgesamt beim TÜV in Erscheinung. So wiesen bei dreijährigen Fahrzeugen nur 5,8 Prozent erhebliche Mängel auf, während es bei elfjährigen 28,2 Prozent waren.

Quelle: fokus.de, tagesspiegel.de

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