TÜV-Report: 20 Prozent der Autos fallen durch

Autor: FinanceScout24 - Veröffentlicht am 11.11.2017

Passend zum Jahreswechsel suchen viele Autofahrer nach einer neuen Kfz-Versicherung. Kein Wunder, kann das doch gerade vor dem Hintergrund der Beitragsanpassungen für 2018 zu Einsparungen führen. Doch was passiert, wenn das Auto erst gar nicht durch den TÜV kommt?

Wie der aktuelle TÜV-Report zeigt, schafft es jedes fünfte Auto nicht durch den TÜV. Vor allem die Bremsen, Öllecks, die Achsenfedern und die Bremsleuchten sind die Hauptursachen hierfür. Dabei zeigt der aktuelle Report allerdings auch, dass sich die Zahl der Problemfälle im Vergleich zu den Ergebnissen von vor fünf Jahren verringert hat. Damals fiel noch knapp jedes vierte Auto durch die Hauptuntersuchung.

Deutsche Autos mit guten TÜV-Ergebnissen

Für den aktuellen TÜV-Report untersuchte der Überwachungsverein insgesamt zehn Millionen Hauptuntersuchungen, die von Mitte 2016 bis Mitte 2017 durchgeführt wurden. Belegten vor zehn Jahren noch viele japanische Modelle die vorderen Plätze bei den Erfolgsquoten, sind es heute vor allem die deutschen Modelle. Mercedes, Audi, VW und Porsche hätten „endgültig überholt“, ließ Joachim Bühler, Geschäftsführer des Verbandes des TÜV in Deutschland, verlauten.

Mit dem Report möchte der TÜV allerdings nicht nur dokumentieren, welche Fahrzeuge die TÜV-Plakette am häufigsten erhalten. Vielmehr versteht Joachim Bühler die Untersuchung auch als Hilfsmittel beim Kauf gebrauchter Autos. So zeigt die aktuelle Erhebung, dass jüngere Modelle des Mercedes SLK bei der Hauptuntersuchung nur in zwei Prozent der Fälle durchfallen. Auch der VW Golf Sportsvan und die B-Klasse erzielen enorm gute Ergebnisse. Zu den Flops gehören hingegen der SUV Kia Sportage, der Peugeot 206 und der Chevrolet Aveo. Bei diesen Modellen sollten Autokäufer ganz besonders stark auf Mängel achten.

Häufige Mängel bei Beleuchtung und Bremsen

Neben den Quoten hat der TÜV auch dokumentiert, welche Mängel am häufigsten festgestellt werden konnten. Wird die Plakette nicht vergeben, liegt das meist an defekter Beleuchtung (hinten), Öllecks, mangelhaften Bremsen sowie schadhaften Stoßdämpfern und Achsfedern. Diese teilweise erheblichen Mängel führen zu einer Beeinträchtigung der Verkehrssicherheit und hohen Folgekosten bei Reparaturen. Auf die Höhe der Versicherungsprämie der Kfz-Versicherung können sich die Schäden ebenfalls indirekt auswirken, wenn bestimmte Automodelle besonders häufig in Unfälle verwickelt sind.

Quelle: Morgenpost

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