Umfrage: Deutsche plagen Zukunftsängste

Autor: FinanceScout24 - Veröffentlicht am 21.04.2015

Trotz der guten Wirtschaftslage und optimistischer Wachstumsprognosen hat die Mehrzahl der Deutschen Geldsorgen und Zukunftsängste. Dies hat eine groß angelegte aktuelle Untersuchung aufgedeckt. Für den individuellen Wohlstand spielt oftmals auch die medizinische Versorgung eine große Rolle. Gerade hier fühlen sich viele Deutsche nicht ausreichend abgesichert.

Die Deutschen plagen Geldsorgen und Zukunftsängste. Eine Untersuchung des Zukunftsforschers Horst Opaschowski und des Markt- und Sozialforschungsinstituts Ipsos ergab, dass mehr als 60 Prozent der Deutschen sich um ihre Zukunft sorgen, berichtet das „Handelsblatt“.

Nur 37 Prozent haben keine Geldsorgen

Obwohl Deutschland zu den reichsten Ländern der Welt gehört, herrscht in der Bevölkerung hinsichtlich des ökonomischen Wohlstands eine andere Wahrnehmung. „Da mag es der Wirtschaft noch so gut gehen: Gut und sicher leben können die meisten Bundesbürger derzeit nicht.“ Sie hätten große Zukunftsängste, erklärte Opaschowski. Für drei Viertel der Befragten bedeute ökonomischer Wohlstand, keine finanziellen Sorgen zu haben. Dies trifft allerdings nur für 37 Prozent der Befragten tatsächlich zu. Den Großteil der Bevölkerung belasten hingegen Geldsorgen. Ihre materiellen Wünsche erfüllen können sich nach eigener Einschätzung nur 31 Prozent. Ab welcher Summe finanzielle Sorgenfreiheit gegeben und das Erfüllen materieller Wünsche möglich ist, bleibt allerdings unklar.

Gute medizinische Versorgung wichtig für individuellen Wohlstand

Bezüglich des individuellen Wohlstands sind die Sorgen der Deutschen ebenfalls groß. Dieser drückt sich für einen Großteil der Bevölkerung in einer guten medizinischen Versorgung (55 Prozent Zustimmung) aus. Für 54 Prozent bedeutet individueller Wohlstand vor allem, keine Angst vor der Zukunft zu haben. Beides wird nur von einer Minderheit erreicht: Frei von Zukunftsängsten sind lediglich 39 Prozent; eine gute medizinische Versorgung können sich nach eigenen Angaben nur 44 Prozent leisten. Dabei könnten gesetzliche Versicherte ihren den Umfang ihrer medizinischen Absicherung durch eine private Krankenzusatzversicherung mit relativ geringem finanziellen Aufwand bereits deutlich erhöhen.

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