Versicherungspolicen helfen bei Silvester-Schäden

Autor: FinanceScout24 - Veröffentlicht am 30.12.2016

Explodierte Briefkästen, beschädigte Autos, Verbrennungen – mitunter sogar schwere Schäden gehören zu Silvester wie das mitternächtliche Feuerwerk. In den meisten Fällen ist dies sogar Auslöser. Aber auch mancher Partygast entwickelt zu vorgerückter Stunde ein überraschend hohes Zerstörungspotenzial. Diverse Versicherungspolicen decken die meisten Silvester-Schäden ab.

Zu den typischen Schäden an Silvester gehören Brände, ausgelöst durch unsachgemäß abgebranntes Feuerwerk. Im schlimmsten Fall stehen ganze Häuser in Flammen. In solchen Fällen ist die Wohngebäudeversicherung eine wichtige Versicherungspolice, aber auch eine Hausratversicherung kann Betroffene im Schadensfall unterstützen.

Schäden an Gebäuden und Hausrat

Wird ein Gebäude beispielsweise durch explodierende Böller oder fehlgeleitete Raketen beschädigt, kommt die Wohngebäudeversicherung für den Schaden auf. Mieter müssen sich um diese Versicherungspolice nicht kümmern, dafür ist der Hausbesitzer verantwortlich. Entstehen allerdings in Wohnungen Schäden – ganz gleich, ob durch einen Brand oder auch durch eindringendes Löschwasser aus einer Nachbarwohnung, sind die Mieter selbst zuständig. In solchen Fällen ist eine Hausratversicherung Gold wert. Denn diese Versicherungspolice kommt für alle Schäden auf, die in einem solchen Fall an Einrichtung, Elektrogeräten und auch an in der Wohnung aufbewahrter Kleidung entstehen.

Die Hütte brennt – nicht immer nur im übertragenen Sinn

Nicht über die Hausratversicherung abgedeckt sind allerdings Schäden, die bei einer aus dem Ruder gelaufenen Silvesterparty innerhalb der eigenen vier Wände entstehen. Wird beispielsweise das Mobiliar durch einen übermütigen Partygast in Mitleidenschaft gezogen, muss der Gastgeber darauf hoffen, dass dieser über eine private Haftpflichtversicherung verfügt. Diese kommt für Schäden auf, die der Versicherte gegenüber Dritten verursacht. Dies gilt übrigens nicht nur für Sach-, sondern auch für Personenschäden. Wer also beim Hantieren mit Böllern versehentlich jemanden verletzt, kann durch diese Versicherungspolice vor hohen Kosten bewahrt werden.

Alle Jahre wieder: Schwere Verletzungen durch Böller

Alljährlich fügen Menschen an Silvester auch sich selbst schwere Schäden durch unsachgemäßen Umgang mit Böllern zu. Für die Behandlung solcher Verletzungen kommt natürlich die Krankenversicherung auf. Bei dauerhaften Schäden, beispielsweise dem Verlust eines Fingers, auf Leistungen aus der privaten Unfallversicherung zu hoffen, wäre bei derart fahrlässigem Verhalten allerdings naiv. Wer jedoch ohne eigenes Zutun dauerhafte körperliche Beeinträchtigungen an Silvester erleidet, zum Beispiel schwere Gehöreinschränkungen durch explodierende Böller, ist durch diese Versicherungspolice geschützt.

Kein Silvester ohne beschädigte Autos: Welche Versicherungspolice kommt dafür auf?

In Großstädten, wo viele Autobesitzer ihr Fahrzeug an Silvester nicht in die sichere Obhut einer Garage geben können, sondern am Straßenrand parken müssen, gibt es wohl kaum ein Silvester ohne beschädigte Autos. Die Verlockung, Böller in einen Auspuff zu stecken, ist offenbar für viele Jugendliche riesig. Nicht selten geraten Fahrzeuge aber auch ohne böse Absicht, sondern durch unglückliche Umstände zum Beispiel durch verirrte Feuerwerkskörper in Brand oder werden durch Explosionen beschädigt. In solchen Fällen springt die Teilkaskoversicherung ein.

Leider ist auch blinde Zerstörungswut in der Silvesternacht keine Seltenheit. Wenn sich diese beispielsweise in Form von abgetretenen Spiegeln, zerbeulten Motorhauben oder abgebrochenen Scheibenwischern manifestiert, haftet die Teilkasko nicht, da Vandalismus bei dieser Versicherungspolice ausgeschlossen ist. Nur Autobesitzer mit Vollkaskoschutz bleiben nicht auf den Schäden sitzen, wenn ihr Fahrzeug von unbekannten Tätern beschädigt wurde.

Quelle: Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV)

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