Was Sie bis Jahresende noch erledigen können

Autor: FinanceScout24 - Veröffentlicht am 25.11.2017

Das Jahresende 2017 naht und mit ihm wichtige Fristen, die beispielsweise bei Kfz-Versicherungen, Steuern oder Kindergeld gelten. An vielen Stellen haben Verbraucher noch bis Ende November oder Dezember Zeit, Verträge zu wechseln oder Anträge zu stellen. Zudem kann es sich lohnen, noch in diesem Jahr einige Ausgaben zu tätigen, die sich steuerlich absetzen lassen.

Der Fiskus legt Termine für die Abgabe von Freistellungsaufträgen, die rückwirkende Beantragung von Kindergeld oder die Beantragung der Riester-Zulage regelmäßig auf den 31. Dezember eines Jahres. Beim Wechsel von Versicherungen und anderen Verträgen muss sogar schon vier Wochen vor dem letzten Tag des Jahres ein entsprechendes Schreiben aufgesetzt werden. Wer sich hier zu spät kümmert, verliert unter Umständen bares Geld.

Steuer und Kindergeld

In der Regel muss eine Steuererklärung immer bis Ende Mai des Folgejahres beim Finanzamt vorgelegt werden. Sofern Steuerzahler allerdings einen Steuerberater mit der Erstellung beauftragen, verschiebt sich die Frist auf den 31. Dezember. Dann müssen die Dokumente aber spätestens eingereicht werden, sonst drohen Bußgelder. Dieser Stichtag gilt im Übrigen auch, wenn der Freistellungsauftrag für die Kapitalertragssteuer bei Banken eingereicht wird. Hier sollten Sparer vor dem Jahreswechsel überprüfen, inwiefern die Aufträge bei verschiedenen Depots noch passend verteilt sind.

Änderungen ergeben sich im kommenden Jahr im Hinblick auf das Kindergeld. Ab 2018 kann dieses rückwirkend nur noch für sechs Monate ausbezahlt werden. Bisher waren solche nachträglichen Zahlungen sogar noch für die vergangenen vier Jahre möglich. Die neue Regelung tritt allerdings erst am 01. Januar 2018 in Kraft. Wer seinen Antrag noch in diesem Jahr verschickt, kann das Kindergeld rückwirkend bis zum Jahr 2013 beantragen.

Kfz-Versicherung bis zum 30. November wechseln

Deutlich mehr beeilen müssen sich hingegen Autofahrer, die mit ihrer aktuellen Kfz-Versicherung unzufrieden sind. In der Regel müssen die Policen bis zum 30. November gekündigt werden, damit der Wechsel direkt in 2018 vollzogen werden kann. Einzige Ausnahme: Bei Beitragserhöhungen und nach Schadensfällen existiert ein Sonderkündigungsrecht.

Quellen: rp-online

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