Weltweite Konjunktur und Börsen erhöhen sich

Autor: FinanceScout24 - Veröffentlicht am 06.04.2018

In den vergangenen Wochen zeigten sich die weltweiten Börsen angespannt. Vor allem der drohende Handelskrieg zwischen den USA und China belastete die Stimmung in New York, London und Frankfurt. Doch schon seit einigen Tagen signalisieren die beiden größten Volkswirtschaften Verhandlungsbereitschaft. Diese Nachricht allein reichte bereits aus, um die Stimmung an den weltweiten Börsen zu heben.

Um ganze 1,7 Prozent legte allein der DAX zu Handelsbeginn am Donnerstag zu. Auch die asiatischen Börsen hatten zuvor bereits deutlich im Plus geschlossen. Für die kommenden Tage und Wochen werden weiteren Anstiege erwartet. Wenn der sich anbahnende Frieden zwischen den USA und China denn wirklich bestehen bleibt.

US-Konzerne fordern Verhandlungen

Wer aktuell Liquidität in seinem Depot hält, für den könnten sich aktuell gute Investmentchancen bieten. Denn der drohende Handelskrieg der beiden Wirtschaftsmächte scheint doch abgewendet werden zu können. So sagte der oberste Wirtschaftsberater von Donald Trump, Larry Kudlow, auf die Frage, ob die Zölle unter Umständen doch gar nicht eingeführt werden: „Ja, das ist möglich. Das gehört zum Prozess.“ China hält die Türen für Verhandlungen ebenfalls offen. Dies sei weiterhin der Weg, den die Pekinger Regierung bevorzuge, so Cui Tiankai, der chinesische Botschafter in den USA.

Derweil forcieren auch die großen US-Konzerne friedvolle Verhandlungen. „Wir drängen beide Länder, sich in einem konstruktiven Dialog zu engagieren und eine nachhaltige Handelspolitik zu verfolgen“, so der US-Autobauer General Motors in einer Pressemitteilung. Indes zeigte sich der Flugzeugbauer Boeing bereits optimistisch, dass es zu einer Einigung beziehungsweise einem weiteren Dialog käme.

Handelsstreit hätte weitreichende Folgen

Doch die Gefahr, dass die zarte Friedenspflanze zunichte gemacht wird, darf ebenfalls nicht unterschätzt werden. Führen die USA tatsächlich Sonderzölle von 25 Prozent auf über 1.300 chinesische Produkte ein – wie es geplant ist oder war – würde die Reaktion aus Peking nicht lange auf sich warten lassen. Mit massiven Folgen für die weltweiten Börsen, aber auch die Weltwirtschaft allgemein.

Quelle: Spiegel

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