Wichtige Termine für Verbraucher 2018

Autor: FinanceScout24 - Veröffentlicht am 29.12.2017

Auch im kommenden Jahr kommen etliche Veränderungen auf Verbraucher zu, die schon jetzt beschlossen worden sind. So verlieren beispielsweise die Grenzen der EU weiter an Bedeutung. Zudem sollen die Zusatzgebühren bei der Nutzung der Kreditkarte sinken und Verbraucher gleichzeitig bei Missbrauch der Karte geschützt werden. Autokäufer sollten den 01. September 2018 in den Kalender eintragen.

Zahlungen per Kreditkarten werden günstiger und sicherer

In der kompletten EU dürfen Händler schon nach dem 13. Januar 2018 keine zusätzlichen Gebühren für gängige Kreditkartenzahlungen erheben. Auch bei SEPA-Überweisungen und Lastschriften mit der Karte ist dies nicht mehr zulässig – sowohl im stationären Handel als auch im Internet. Zudem werden Verbraucher noch etwas besser vor Missbrauch geschützt. Ebenfalls ab dem 13. Januar sinkt die Haftungsgrenze bei Diebstahl der Kreditkarte von 150 auf maximal 50 Euro. Einzige Ausnahme: Handelt der Verbraucher grob fahrlässig, indem er etwa seine PIN auf der Karte selbst notiert, gilt die Begrenzung nicht.

Auto bis zum 01. September 2018 kaufen

Im Zuge des Diesel-Skandals gab es viel Aufruhr um den Schadstoffausstoß von Fahrzeugen. Ab dem 01. September 2018 gilt, dass die Emissionen von neu zugelassenen Fahrzeugen nach einem neuen Verfahren gemessen werden – das deutlich realistischer sein solle. Die Verbraucherzentrale NRW warnt: „Dadurch können sich für viele Autos die Kfz-Steuern erhöhen.“ Allerdings gilt die Regelung nur für neue Fahrzeuge. Wer den Autokauf im kommenden Jahr ohnehin plant, sollte auf Nummer sicher gehen und das Fahrzeug noch vor dem Stichtag zulassen.

Streamingdienste in der EU

Bisher mussten Streaming-Anbieter in der EU landesspezifische Lizenzen kaufen. Wer etwa einen deutschen Sky-Account besitzt, kann die Bundesliga nicht in Italien oder Spanien schauen. Auch Entertainment-Dienste wie Netflix oder Maxdome sind im EU-Ausland bisher noch nicht im gleichen Umfang nutzbar wie hierzulande. Ab dem 20. März 2018 ändert sich das. Durch eine Verordnung des EU-Parlaments fällt die Ländersperre für vorübergehende Auslandsaufenthalte weg. Zusätzliche Gebühren dürfen die Anbieter für die neuen Nutzungsmöglichkeiten übrigens nicht erheben.

Quelle: FOCUS Online

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