Wohnen weiterhin größter Teil des Konsumbudgets

Autor: FinanceScout24 - Veröffentlicht am 14.03.2017

Wohnst du noch oder sparst du schon? Neuste Zahlen des Statistischen Bundesamtes zeigen, dass weiterhin der größte Teil des Konsumbudgets für das Wohnen verwendet wurde. Im Jahre 2015 haben private Haushalte in Deutschland 36 Prozent ihrer Ausgaben für wohngebundene Kosten aufgewendet. Erst auf dem nächsten Rang folgen Nahrungsmittel, Getränke und Tabakwaren.

Miete, Energie, Reparaturen: Für die Deutschen ist Wohnraum weiterhin der größte Kostenfaktor. Das Statistische Bundesamt veröffentlichte jetzt Zahlen, die wohngebundene Ausgaben weiterhin als größten Posten unseres Konsumbudgets ausweisen. Im Jahre 2015 entfielen durchschnittlich 36 Prozent der Ausgaben für Miete, Heizung und Co. Der nächste Posten wird von Kosten für Nahrung, Getränke und Tabakwaren belegt.

Ein gutes Drittel entfällt aufs Wohnen

Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes lassen wir uns unseren Wohnraum rund 36 Prozent unseres Etats kosten. Der Anteil des sogenannten Konsumbudgets entspricht im Durchschnitt monatlich 859 Euro und beinhaltet alle Kosten für Miete, Energie und Instandhaltung. Insgesamt lassen sich die monatlichen Ausgaben mit einem Durchschnitt von 2.391 Euro beziffern. Der Kostenpunkt „Wohnen“ stellt schon seit Jahren etwa ein Drittel der Budgetausgaben dar. So haben deutsche Privathaushalte 2005 noch gut 33 Prozent für das Wohnen aufgewendet. In den letzten zehn Jahren hat sich der Wert relativ konstant gehalten.

Größere Haushalte lassen den Anteil schrumpfen

Je mehr Personen ein Haushalt beherbergt, desto kleiner fällt der Anteil der Wohnkosten am Konsumbudget aus. Bei Haushalten mit nur einer Person liegt dieser mit durchschnittlich 628 Euro bei etwa 41 Prozent. Paare und Zwei-Personen-Haushalte müssen hingegen 35 Prozent und somit 961 Euro zahlen. Zu viert muss ein Drittel (1.183 Euro), mit noch mehr Bewohnern nur 31 Prozent (1.256) für Wohnung, Strom und Reparatur entrichtet werden. 

Den zweiten Platz im Ranking der Ausgaben belegt derweil der Posten Nahrung, Getränke und Tabak. Die Deutschen lassen sich ihre Verpflegung durchschnittlich 14 Prozent des Budgets kosten. Es folgen Mobilitätskosten (13 Prozent) und Ausgaben für Kultur sowie Freizeit (11 Prozent). Übrig bleiben gut 27 Prozent, die für Dienstleistungen, Einrichtungen, Gaststätten und Beherbergungen, Kleidung, Kommunikation, Gesundheit, Bildung und andere Waren gezahlt werden.

Quellen: Welt, n-tv, Statistisches Bundesamt

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