Zahnzusatzversicherungen: Viele Policen sind sehr gut

Autor: FinanceScout24 - Veröffentlicht am 23.04.2018

Insgesamt 220 Zahnzusatzversicherungen hat die Stiftung Warentest genauer unter die Lupe genommen. Geprüft wurden dabei sowohl die Leistungen wie Implantatversorgung, Inlays oder Regelversorgung als auch die Kosten. Das Ergebnis: Ganze 70 von 220 Versicherungen schnitten mit „sehr gut“ ab.

Regelmäßige Zahnpflege und Kontrolle helfen spürbar, die Zahngesundheit dauerhaft zu erhalten. Allerdings trifft es laut der 5. Mundgesundheitsstudie ab Mitte 40 trotzdem fast jeden. Am häufigsten ist der Fall, dass ein Zahn nicht mehr zu retten ist und überkront werden muss. Gesetzliche Kassen übernehmen häufig aber nur einen Teil der Kosten, die hierfür entstehen. Wer eine private Zahnzusatzversicherung abschließt, kann so unter Umständen viel Geld sparen.

Zahl der sehr guten Tarife steigt

Regelmäßig untersucht die Stiftung Warentest die Leistungen und Kosten von Zahnzusatzversicherungen. Wer sich für die leistungsstärksten Tarife entscheidet, muss maximal 20 Prozent der Zahnarztrechnung selbst bezahlen. Bei einem beispielhaften Patienten, der 43 Jahre alt ist, liegen die laufenden Versicherungskosten bei 9 bis 63 Euro pro Monat. Gegenüber den Vorgängeruntersuchungen haben sich die Preise zwar nicht merklich verändert, dafür aber die Qualität der Versicherungsleistungen.

So gibt es noch mehr sehr gute Angebote, sodass Kunden zwischen vielen leistungsstarken Tarifen wählen können. Aus diesem Grund empfiehlt die Verbraucherorganisation auch, einen Tarifwechsel zu prüfen. So sollten Versicherungsnehmer genauer in ihren aktuellen Vertrag schauen und evaluieren, welche Leistungen hier zu welchen Preisen abgedeckt werden. Gibt es auf dem Markt günstigere oder bessere Pakete zum gleichen Preis, sollte die alte Police fristgerecht gekündigt werden.

Gesetzliche Krankenkasse übernimmt nur einen Teil der Kosten

Überhaupt notwendig sind die Policen, weil die gesetzlichen Krankenkassen nicht die tatsächlichen Kosten für den Zahnersatz übernehmen. So zahlen sie für jeden Befund nur einen festen Zuschuss, der bei 50 Prozent des Betrags für die Regelversorgung liegt.

Ganz gleich, welche Art von Zahnersatz der Patient bekommt. Regelversorgung meint hier, dass Patienten Zahnersatz in einer einfachen Ausführung bekommen, der medizinisch ausreichend ist – optisch aber meist wenig her macht.

Quelle: test.de

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