Zu teuer: Diese Punkte auf der Strom- und Gasrechnung sollten Sie checken

Autor: FinanceScout24 - Veröffentlicht am 23.03.2018

Verbraucher sollten die Jahresabrechnung des Energieversorgers nicht einfach abheften und den Ordner in die Ecke stellen. Denn nicht immer muss sie vollkommen korrekt sein, erläutert die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen. Besonders achtsam sollten Strom- und Gaskunden beim Grund- und Arbeitspreis sein. Aber auch Preisgarantien und Boni sind oftmals Stolpersteine.

Passt der abgerechnete Preis in der Stromrechnung wirklich? Hatte ich nicht eigentlich eine Preisgarantie? Verbraucher tun gut daran, Abrechnungen und Vertragsunterlagen von Energieversorgern miteinander zu vergleichen. Sofern hier Unstimmigkeiten auffallen, können Verbraucher ganz unkompliziert widersprechen. Es reicht eine einfache E-Mail oder ein Brief, der auf den Fehler aufmerksam macht. Danach muss der Strom- oder Gasanbieter prüfen und entsprechend nachbessern.

Preise und Boni untersuchen

Der wichtigste Punkt: Stimmt der angegebene Preis wirklich? Hier gilt es, sowohl den Grundpreis als auch die Kosten pro Kilowattstunde zu überprüfen. Sie müssen mit der Vertragsbestätigung beziehungsweise der letzten Mitteilung einer Preisänderung übereinstimmen. Viele Anbieter sprechen zudem Preisgarantien aus. Allerdings kann es teilweise trotzdem teurer werden. Rechnen die Versorger mehr ab, als zuvor garantiert wurde, kann das an der Preisgarantie selbst liegen. Denn nicht immer umfasst diese alle Preisbestandteile. Sofern der Anbieter dies vorher kenntlich gemacht hat, ist aus rechtlicher Sicht nichts zu beanstanden. Für Verbraucher lohnt es sich trotzdem, genauer hinzuschauen – denn wenn der Versorger einen Fehler gemacht hat, sind sie im Recht.

Bonuszahlungen überprüfen

Für den Wechsel des Stromanbieters gibt es meist zwei verschiedene Boni. Den Sofortbonus sollten Wechsler nach den ersten Belieferungsmonaten erhalten. Der Neukundenbonus wird meist erst mit der ersten Jahresabrechnung gutgeschrieben. Fehlt die Sonderzahlung oder ist sie falsch berechnet worden, sollten Kunden beim Versorger nachfragen.

Wer einen Fehler in der Abrechnung entdeckt, kann per Mail oder Brief widersprechen. Jeder Verbraucher hat hierzu per Gesetz das Recht. Zudem kann die mögliche Nachzahlung einbehalten werden, bis der Versorger den Sachverhalt geklärt hat. Erst nach der Fehlerkorrektur ist die Zahlung fällig.

Quelle: Express

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