Newsarchiv

  • 30.12.2015

    Garantiezins bei Lebensversicherungen bleibt doch

    Der gesetzliche Garantiezins für Lebensversicherungen sollte 2016 eigentlich abgeschafft werden. Jetzt bleibt er vorläufig doch bestehen. Der Zinssatz gibt vor, welche Rendite die Versicherer ihren Kunden bei Neuverträgen versprechen dürfen. Er soll dafür sorgen, dass sich die Anbieter nicht durch unrealistische Versprechungen überlasten.


  • 28.12.2015

    Zahl älterer Hartz-IV-Empfänger steigt deutlich

    Gerade für ältere Menschen, die als Arbeitslose Hartz IV erhalten, sind die Chancen relativ schlecht, wieder auf dem Arbeitsmarkt Fuß zu fassen. Und die Zahl der arbeitslosen Hartz-IV-Empfänger über 55 Jahren ist seit 2010 um rund 24 Prozent gestiegen. Sie sind massiv von Altersarmut bedroht.


  • 26.12.2015

    2016 erstmals wieder mehr Bundesanleihen

    Der Umfang der ausgegebenen Bundesanleihen, durch die der Staatshaushalt aufgestockt wird, wird 2016 im Vergleich zum laufenden Jahr wieder steigen. Grund ist ein gewachsener Finanzbedarf des Staates, unter anderem durch die höhere Tilgung von Altschulden und die Aufwendungen zur Bewältigung des Flüchtlingsansturms.


  • 23.12.2015

    2016: Steuerersparnis durch höheren Grundfreibetrag

    Durch den erhöhten Grundfreibetrag können Arbeitnehmer sich im kommenden Jahr über eine Steuerersparnis und dementsprechend über einen höheren Nettolohn freuen. Auch der Kinderfreibetrag wird erhöht. Außerdem wird der Einkommensteuertarif an die Preissteigerungen angepasst. Besserverdiener werden allerdings bei der Sozialversicherung stärker belastet.


  • 22.12.2015

    Energiepreise fallen 2015 auf Rekordtief

    Im laufenden Jahr sind die Energiepreise außergewöhnlich stark gesunken. Dadurch waren für Verbraucher große Einsparungen möglich. Ein Grund für den Rückgang waren die fallenden Rohölpreise der vergangenen 18 Monate, die Heizöl und Kraftstoffe deutlich günstiger werden ließen. Auch der Strompreis ist leicht zurückgegangen.


  • 22.12.2015

    Leitzinserhöhung: US-Notenbank läutet Zinswende ein

    Überraschend kam die Entscheidung nicht: Die US-Notenbank Fed hat nun tatsächlich die lang erwartete Leitzinserhöhung verkündet. Mit dem Einläuten der Zinswende gilt die 2008 ausgebrochene weltweite Finanzkrise als offiziell beendet. Die Finanzmärkte reagierten gelassen auf die Ankündigung. Weitreichende Konsequenzen für deutsche Anleger gibt es derzeit noch nicht.


  • 21.12.2015

    2015: Optimistische Konjunkturprognose lag richtig

    Experten mit einer positiven Konjunkturprognose für 2015 haben Recht behalten: Die deutsche Wirtschaft hat sich positiv entwickelt, unter anderem kam es zu einem Konsumaufschwung durch fallende Energiepreise und die Einführung des Mindestlohns. Die „Süddeutsche Zeitung“ hat analysiert, welche Ökonomen besonders genau prognostiziert haben.


  • 18.12.2015

    Niedriges Zinsniveau: Garantiezins in Gefahr

    Nicht nur privaten Sparern macht das niedrige Zinsniveau zu schaffen. Auch der Garantiezins der Lebensversicherungen gerät zunehmend unter Druck. In Altverträgen garantierte Renditen sind derzeit kaum noch zu erwirtschaften. Erste Anbieter haben bereits angekündigt, die laufende Verzinsung 2016 zu senken.


  • 13.12.2015

    Beratung: Robo-Advisor bei der Deutschen Bank

    Viele Banken verzichten aufgrund strenger Auflagen auf die klassische Anlageberatung. Bei der Deutschen Bank soll nun ein Robo-Advisor die Finanzberatung übernehmen. Die automatisierte Finanzberatung, die von vielen traditionellen Geldinstituten stark kritisiert wurde, soll in weniger als einer Stunde die passende Anlagestrategie ermitteln.


  • 12.12.2015

    Gute Konjunktur verringert Privatinsolvenzen

    Privatinsolvenzen kamen in Deutschland 2015 so selten vor wie seit zehn Jahren nicht: Ihre Anzahl ist im Vergleich zum Vorjahr um mehr als acht Prozent zurückgegangen. Als Grund ist die gute Konjunktur anzusehen, die auch bei Unternehmen zu einem Rückgang von Insolvenzen geführt hat.


  • 11.12.2015

    Steuererklärung ohne Belege kommt 2022

    Ab 2022 soll die Steuererklärung ohne Belege erfolgen und in den meisten Fällen maschinell überprüft werden. Mit einem Gesetzesentwurf will die Bundesregierung bei Bürgern und Finanzämtern für Entlastung sorgen und die Bearbeitungszeiten reduzieren. Belege müssen aber weiterhin gesammelt werden, denn Stichproben sind vorgesehen.


  • 11.12.2015

    Keine Einigung bei Finanztransaktionssteuer

    Die Finanztransaktionssteuer sorgt weiterhin für Uneinigkeit zwischen den EU-Staaten: Während einige Länder sie grundsätzlich ablehnen, finden auch die bislang elf an dem Vorhaben beteiligten Staaten keinen Kompromiss. Unklarheit herrscht vor allem bei der Höhe der Steuersätze, die bei Finanztransaktionen anfallen sollen.


  • 10.12.2015

    Grundsteuer wird 2016 angehoben

    Einige Kommunen werden die Grundsteuer im kommenden Jahr deutlich anheben. Das liegt einerseits an Finanznöten, kommt andererseits aber auch durch den kommunalen Finanzausgleich zustande. Dieser zwingt auch wohlhabendere Kommunen zu einer Erhöhung der Grundsteuer, um Unterstützung für finanziell schwächere Gemeinden zu erhalten.


  • 09.12.2015

    Banken halten an hohen Überziehungszinsen fest

    Trotz weiterhin niedrigem Zinsniveau und erhöhtem Strafzins für Banken, die nicht benötigtes Geld bei der EZB parken, halten viele Geldinstitute an ihren sehr hohen Überziehungszinsen fest. Der Genossenschaftsverband Bayern sieht darin auch eine erzieherische Maßnahme. Zudem würden Kontoüberziehungen für die Geldinstitute einen kostspieligen Mehraufwand darstellen.


  • 06.12.2015

    Keine Zinswende: EZB belässt Leitzins im Keller

    Die Spekulationen um eine Zinswende verdichteten sich in den letzten Monaten. Während die US-Notenbank Fed möglicherweise noch in diesem Jahr den Leitzins erhöhen könnte, steuert die EZB in die entgegengesetzte Richtung: Der Leitzins bleibt auf dem Rekordtief, Strafzinsen für Banken steigen sogar. Zudem wird die EZB länger als ursprünglich geplant Geld durch Anleihenkäufe in die Märkte pumpen.


  • 05.12.2015

    IWF-Entscheidung: Yuan wird Reservewährung

    Die chinesische Währung Yuan wird im kommenden Jahr vom IWF in seinen Währungskorb der Sonderziehungsrechte aufgenommen. Damit wird der Yuan neben US-Dollar, Euro, britischem Pfund und japanischem Yen zu einer der fünf Leitwährungen.


  • 04.12.2015

    Verzögerungen bei der Gesundheitskarte

    Bei der elektronischen Gesundheitskarte kam es in den vergangenen Jahren immer wieder zu Verzögerungen. Nun wurde bekannt, dass die für 2016 vorgesehene Einführung der ersten Online-Funktion nicht fristgerecht erfolgen kann. Grund dafür sind Verzögerungen in der Entwicklung und Produktion der erforderlichen Lesegeräte.


  • 03.12.2015

    Arbeitslosigkeit im November historisch gering

    Die Arbeitslosigkeit ist im November besonders gering ausgefallen und so niedrig wie seit Anfang der Neunzigerjahre nicht mehr. Auch wenn im Winter traditionell mehr Menschen arbeitslos werden, ist die Lage auf dem Arbeitsmarkt sehr positiv – und scheint es vorerst auch zu bleiben.


  • 02.12.2015

    WSI: Einkommensverteilung wird ungleicher

    Laut einer Studie des Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Instituts (WSI) wird die Einkommensverteilung in Deutschland immer ungleicher. Trotz guter Konjunktur sind demnach gerade arme Menschen gefährdet, weiter abzusteigen. Sehr reiche Menschen müssen dagegen meist keinen Abstieg befürchten.


  • 01.12.2015

    Änderungen beim Erneuerbare-Energien-Gesetz

    Das Erneuerbare-Energien-Gesetz wird reformiert und damit stehen einige Veränderungen bei der Förderung von Ökostrom an. Das Bundeswirtschaftsministerium hat ein Papier vorgelegt, nach dem sich in Zukunft auch Großanlagen an Ausschreibungen beteiligen müssen. Bisher waren ihnen feste Fördersätze garantiert worden.


  • 01.12.2015

    Bundeshaushalt für 2016 verabschiedet

    Der Bundeshaushalt für 2016 wurde mit großer Mehrheit vom Bundestag verabschiedet. Ziel ist es dabei, auch im kommenden Jahr wieder eine „Schwarze Null“ zu erreichen. Die größten Ausgaben werden für den Bereich Arbeit und Soziales nötig sein.


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