Newsarchiv

  • 31.03.2017

    Ifo-Studie: Das richtige Studium kann sich lohnen

    Eines steht fest: Einen Abschluss zu haben lohnt sich - unabhängig davon, ob er an einer Hochschule oder mit dem Ende einer Ausbildung erworben wurde. Nach Abzug aller Kosten ermittelte das Ifo-Institut im Auftrag der Union Investment Fondsgesellschaft ein durchschnittliches Plus von 22 bis 64 Prozent im Lebenseinkommen von Erwerbstätigen mit Berufsausbildung oder Uni-Abschluss. Bei Letzteren sind die Unterschiede je nach Studiengang allerdings immens und liegen teilweise unter den Verdienstmöglichkeiten in einem Ausbildungsberuf.


  • 31.03.2017

    Sparkassen bitten Kunden an EC-Automaten jetzt zur Kasse

    Die Zeit des kostenlosen Geldabhebens ist für viele Sparkassenkunden jetzt vorbei: Insgesamt 43 der circa 400 Geldinstitute haben unterschiedlich gestaffelte Gebühren für die Benutzung ihrer Geldautomaten sowie das Abheben am Schalter eingeführt. Nachdem gerade die Sparkassen jahrelang mit ihrem umfangreichen Netzwerk zum kostenlosen Geldabheben gewoben haben, stellt die neue Regelung eine bedeutende Wende dar, die eine Reaktion auf die Niedrigzinssituation ist.


  • 30.03.2017

    Brexit: Startschuss zum Austritt gefallen

    Am Mittwoch Mittag ging die von Theresa May unterzeichnete EU-Austrittserklärung in Brüssel ein. Damit wird das Ausscheiden Großbritanniens aus der Europäischen Union offiziell. Der beantragte Brexit soll dann innerhalb eines Zeitraumes von zwei Jahren vollzogen werden. Nun stehen allen Beteiligten komplizierte Verhandlungen bevor – und ein Poker um Milliardensummen und Berechtigungen.


  • 30.03.2017

    Berufsunfähigkeit-Studie: Zahlen Versicherungen nur selten?

    Im Fall einer chronischen Schädigung sollen Berufsunfähigkeitsversicherungen den Lebensunterhalt gewährleisten - so zumindest die Theorie. Doch in der Praxis sieht die Sicherung für den Notfall oft anders aus. Eine neue Studie stellt in Frage, ob Versicherer auch immer zahlen, wenn der Ernstfall eintritt. Betroffene scheitern häufig an der Bürokratie oder dem schwammigen Spielraum der Verträge.


  • 29.03.2017

    Studie: Voraussichtlich stark steigende Kassenbeiträge bis 2020

    Bis zum Jahr 2020 erwarten Experten einen starken Anstieg der Kassenbeiträge. Von bis zu 60 Euro mehr im Monat ist bei gesetzlich Krankversicherten die Rede. Diese sind bisher von massiven Erhöhungen weitestgehend verschont geblieben. Bleiben Reformen weiterhin aus, so prognostiziert das Institut der deutschen Wirtschaft (IW) noch höhere Beiträge.


  • 29.03.2017

    Änderungen für Verbraucher: Neuregelungen im April

    Trotz ihres Zeitpunktes handelt es sich bei den im April in Kraft tretenden Neuregelungen um keinen Scherz. Deutschen Verbrauchern stehen in verschieden Bereichen Änderungen bevor. So werden die Preise für Plastiktüten angezogen, während das Surfen im Ausland günstiger wird. Doch auch in Themen wie Leiharbeit, Notfalldienst, Währung und Wohnen warten Neuregelungen.


  • 28.03.2017

    Euro erreicht den höchsten Stand des Jahres

    Dieser Montag kommt mit einer guten Nachricht für den Euro: Die Währung des Euroraums erreicht den höchsten Stand des Jahres. Dass sich die Gemeinschaftswährung so stark präsentiert, hängt in den Augen von Analysten vor allem mit dem Ausgang der gerade erfolgten Wahlen im Saarland und der bewegten Politik der Vereinigten Staaten zusammen. Am Morgen lag die Gemeinschaftswährung bei 1,0850 US-Dollar und so um einen halben Cent höher als noch am Freitag.


  • 28.03.2017

    Uber stoppt nach Unfall kurzzeitig Tests mit selbstfahrenden Autos

    Ein selbstfahrendes Auto ist in den USA erneut in einen Unfall verwickelt worden. Betroffen war der Fahrdienstanbieter Uber, der in letzter Zeit bereits häufiger mit Kontroversen zu kämpfen hatte. Als Konsequenz entschied sich das Unternehmen, alle Fahrzeuge dieses Typs aus dem Verkehr zu ziehen und auch die weiteren Tests vorerst zu stoppen. Inzwischen sind die selbstfahrenden Fahrzeuge jedoch wieder unterwegs.


  • 27.03.2017

    Bund der Steuerzahler: Steuergelder würden verschwendet

    Das dürfte den deutschen Steuerzahler ärgern: In seiner alljährlichen Aktion „Frühjahrsputz“ analysierte der Bund der Steuerzahler den Bundeshaushalt 2017 sowie die Eckdatenplanung bis 2021. Das Ergebnis ernüchtert: Trotz eines Steuerüberschusses von 24 Milliarden Euro im vergangenen Jahr ist langfristig nicht mit einer Konsolidierung des Haushalts zu rechnen – weil Steuergelder an den falschen Stellen investiert werden.


  • 27.03.2017

    Pkw-Maut im Endspurt: Bundestag stimmt zu

    Im zweiten Anlauf ist sie zustande gekommen: Der Bundestag stimmte heute der umstrittenen Pkw-Maut zu. Verkehrsminister Dobrindt (CSU) erhielt die Zustimmung in der Abstimmung von seinen Parteikollegen, aber auch den meisten SPD-Mitgliedern – trotz „großer Bauchschmerzen.“ Denn der Gesetzesentwurf steht weiter in Frage und Kosten, Nutzen, Zeitpunkt sowie Vereinbarkeit mit dem Recht der Europäischen Union sind strittig.


  • 26.03.2017

    Armuts- und Reichtumsbericht zeigt gespaltenes Land

    Es ist das Bild einer gespaltenen Gesellschaft, das der mehrere hundert Seiten starke Armuts- und Reichtumsbericht jetzt zeigt. Der Entwurf lobt die wirtschaftliche Lage Deutschlands, warnt jedoch gleichzeitig vor einer sozialen Schieflage, gesellschaftlichen Spannungen und „verfestigter Ungleichheit“. Denn während die Reichen reicher werden, mangelt es vielen Deutschen am Nötigsten.


  • 25.03.2017

    Strompreiserhöhung: Eon zieht nach

    Schon zum Jahreswechsel hatten zahlreiche Grundversorger die Strompreise angezogen. Nach 66 anderen Energieunternehmen kündigt jetzt auch Eon eine Preiserhöhung ab Mai an – insbesondere in Bayern soll diese stark ansteigen.


  • 24.03.2017

    Steuereinnahmen bei Bund und Ländern kräftig gestiegen

    Im Januar und Februar flossen deutlich mehr Steuereinnahmen in die Kassen von Bund, Ländern und Kommunen. Der Zuwachs von 6,2 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum liegt deutlich höher als erwartetet. Grund für den vom Bundesfinanzministerium bekannt gegebenen Aufwärtstrend sind die Steigerungen der Einnahmen durch Lohn- und Umsatzsteuern.


  • 24.03.2017

    Rente: Anstieg im Juli um bis zu 3,6 Prozent

    Eine Wirtschaft im Aufschwung und Lohnsteigerungen bringen auch Senioren ein deutliches Rentenplus. Zum ersten Juli erwarten über 20 Millionen Rentner höhere Altersbezüge. Zudem schmilzt die Lücke zwischen dem Westen Deutschlands, in dem das Niveau um 1,9 Prozent steigt, und dem Osten Deutschlands, in dem Rentner 3,6 Prozent mehr erhalten. Doch auch der Debatte um Altersbezüge steht ein Rentenwahlkampf ins Haus.


  • 23.03.2017

    Tesla streicht günstigstes Modell S

    Schluss mit S: Tesla nimmt das erst vor einem Jahr eingeführte Basis-Modell der S-Reihe wieder vom Markt. Die Einstiegsversionen 60 und 60 D können aufgrund geringer Nachfrage nur noch bis zum 16. April bestellt werden. Laut Tesla haben sich die meisten Käufer für den reichweitenstärkeren S 75 entschieden, der Mitte April somit zum günstigsten Modell wird.


  • 23.03.2017

    EU einigt sich auf neue Energielabel

    Schluss mit Plus, Plus, Plus: Die Europäische Union ist über neue Kennziffern für Energiespargeräte übereingekommen. Die diffusen Angaben mit immer mehr Pluszeichen zur Erweiterung sollen einer übersichtlichen Skala weichen. In vermutlich zwei Jahren wird die Energieeffizienz auf Waschmaschinen, Kühlschränken und anderen Geräten in Buchstaben von A bis G angegeben. Diese Wertung bestand bereits, musste aufgrund von modernen Geräten jedoch „aufgeplust“ werden.


  • 22.03.2017

    CeBIT-Eröffnung: Technische Highlights und Herausforderungen

    Deutschland und die Welt sind im digitalen Aufbruch. Zu diesem Schluss veranlasst die nun eröffnete Computermesse CeBIT, bei der Bundeskanzlerin Angela Merkel traditionsgemäß die erste Rede hielt. Gemeinsam mit Shinzo Abe, den Ministerpräsidenten des Gastlandes und Digitalisierungsvorreiters Japan, besichtigte sie die Highlights in Hannover. Dieses Jahr stehen vor allem Drohnen, Roboter, Verkehr und Vernetzung im Fokus, aber auch die Diskussionen um Fachkräftemangel und Cybersicherheit.


  • 22.03.2017

    Uniper: Eon-Tochter muss an Jobs und Gehältern sparen

    Das von Eon abgespaltene Kraftwerk Uniper muss auf Rationierungskurs gehen. Rund 400 Millionen Euro sollen eingespart werden, ein Großteil davon auf Kosten der Angestellten. Die Einschnitte sollen Gehaltskürzungen, den Einbehalt von Vergünstigungen, aber auch Stellenstreichungen umfassen. Gegen den „tarifpolitischen Kahlschlag“ der vom Konzern verlangten finanziellen Zugeständnisse gehen jetzt die Gewerkschaften in Stellung.


  • 21.03.2017

    Gestiegene Rohstoff-Kosten machen Autoreifen teurer

    Autofahrer, die ihren Wagen mit Sommerreifen für die wärmere Jahreszeit fit machen wollen, müssen mit höheren Kosten rechnen: Die Autoreifen-Hersteller Continental, Pirelli, Goodyear und Hankook kündigten allesamt Preiserhöhungen für Reifen jeder Art an. Grund dafür sind gestiegene Kosten für den Haupt-Ausgangsstoff Kautschuk.


  • 21.03.2017

    „Wohnen in Deutschland 2017“: So groß sind die Preisunterschiede

    Laut der jährlichen Studie zur Wohnsituation in Deutschland, die von der Sparda-Bank beauftragt und vom Allensbach-Institut sowie vom Institut der Deutschen Wirtschaft Köln Consult durchgeführt wird, sind zwei Drittel der Deutschen der Meinung, dass sich Wohneigentum lohnt. Tatsächlich leben aber lediglich 46 Prozent tatsächlich im eigenen Haus oder der eigenen Wohnung. Das hängt unmittelbar mit dem großen Preisgefälle innerhalb der Bundesrepublik zusammen.


  • 20.03.2017

    Strafzinsen für Privatkunden: Sparkasse macht Ernst

    Während die meisten deutschen Geldinstitute noch nicht auf das letzte Mittel Strafzins zurückgreifen wollen, hatten einige Sparkassen schon angekündigt, diesen Weg gehen zu wollen. Mit der Sparkasse Köln-Bonn setzt die erste diese Pläne nun um. Wohlhabende Privatleute müssen in Form von Minuszinsen dafür zahlen, dass sie ihr Geld bei der Sparkasse hinterlegt haben. Grund dafür ist die Zinspolitik der Europäischen Zentralbank (EZB).


  • 20.03.2017

    Telekom: Bund will Anteile abstoßen

    Es sieht ganz danach aus, als würde das Bundesfinanzministerium auf die schon lange bestehende Forderung eingehen: Offensichtlich werden Schritte geplant, um die Bundesanteile an der Telekom zu verkaufen. Der Erlös wird allerdings wohl nicht, wie von der Opposition und vielen Experten vorgeschlagen, vollständig in den Ausbau der Glasfaserinfrastruktur fließen.


  • 19.03.2017

    Luxus auf Überholspur: Hohe Renditen für Ferrari & Co

    Während Porsche noch in den 1990ern das Sorgenkind des VW-Konzerns war, fährt der Luxushersteller der Konzernmutter nun davon. Das operative Plus beträgt laut den am Freitag veröffentlichten Zahlen 13,9 Prozent und damit 3,9 Milliarden Euro. Für 2017 wird zwar eine Stagnation prophezeit, aber die würde auf einem hohen Niveau stattfinden. Auch andere Marken im Premiumsegment freuen sich über Zuwächse.


  • 18.03.2017

    Neuer 50-Euro-Schein kommt

    Nachdem bereits die 5-, 10- und 20-Euro-Banknoten als Teile der sogenannten Europa-Serie neu aufgelegt wurden, kommt am 4. April 2017 nun auch der 50-Euro-Schein hinzu. Am Design hat sich auf den ersten Blick wenig verändert, wie aber schon bei den anderen Banknoten wurden neue Sicherheitsmerkmale eingearbeitet. Das ist beim Fünfziger auch besonders dringend nötig, denn er ist der meist gefälschte Geldschein in Europa.


  • 17.03.2017

    BGH stärkt Mietern im Eigenbedarfsfall den Rücken

    Die jüngste Entscheidung des Bundesgerichtshofs (BGH) dürfte viele Mieter aufatmen lassen: Am Mittwoch wurde festgelegt, dass bei Eigenbedarfskündigungen die generelle Lebenssituation des zu kündigenden Mieters stärker berücksichtigt werden muss. Konkret ging es in dem Präzedenzfall um einen 87-jährigen, an Demenz leidenden Mann, der mit seiner Ehefrau nach 20 Jahren die gemeinsame Wohnung verlassen sollte.


  • 17.03.2017

    Städte verzeichnen stärksten Bau-Boom seit 1999

    Baugenehmigungen auf dem Höchststand: Seit 18 Jahren wurden nicht mehr so viele Genehmigungen erteilt wie im Jahr 2016. 375.400 genehmigte Wohnungen stellen ein Fünftel mehr dar als noch 2015. Dieser Anstieg im Bauwesen ist zum einen der Flüchtlingssituation geschuldet, zum anderen der vermehrten Landflucht hin in die Großstädte. Dennoch werden die aktuellen Zahlen nicht ausreichen, um den schwierigen Wohnungsmarkt zu entspannen.


  • 16.03.2017

    Brexit: Endgültige Verabschiedung stellt Banken vor Herausforderung

    In Großbritannien wird es jetzt wirklich Ernst: Alle Zeichen stehen auf Brexit, nachdem am Montagabend beide Kammern des Parlaments für das entsprechende Gesetz gestimmt haben. Damit fehlt jetzt nur noch die Unterschrift der Queen, die als Formsache gilt, bis es kein Zurück mehr gibt. Noch im März will Premierministerin Theresa May den Austritt vor der EU erklären. Die Folgen dessen machen sich allerdings schon jetzt nicht nur in den aktuellen Beschäftigungszahlen bemerkbar, sondern betreffen auch die europäischen Banken.


  • 16.03.2017

    Eon: Historischer Verlust von 16 Milliarden Euro

    Es ist der größte Verlust der Firmengeschichte: Energieversorger Eon gab den horrenden Fehlbetrag von 16 Milliarden Euro bekannt. Nun sollen 1.300 Stellen gestrichen und die Dividende halbiert werden. Verantwortlich für die Bilanz sind die erneuerbaren Energien, die Großhandelspreise drücken, teure Abschreibungen auf die Tochter Uniper und Zahlungen an den Atomfonds.


  • 15.03.2017

    Pleiten von Unternehmen auf Tiefststand

    Seit über 17 Jahren war die Zahl der angemeldeten Unternehmensinsolvenzen nicht mehr so niedrig wie heute. Zuletzt hatte es 1999 so wenige Firmenpleiten gegeben wie in der neusten Erhebung des Statistischen Bundesamtes. Die gute Konjunktur drückt den Wert; auch Verbraucher sind immer seltener in der Bredouille einer Zahlungsunfähigkeit. Die Forderungen durch Gläubiger zogen hingegen kräftig an.


  • 15.03.2017

    RWE: Größte Verluste in der Geschichte des Versorgers

    Für Deutschlands Energieriesen RWE brachte das vergangene Jahr einen Milliardenverlust. Die gefallenen Großhandelspreise für Strom schickten das Unternehmen tief in die roten Zahlen. Dennoch erteilte der Konzernchef Gerüchten um den Verkauf des Tochterunternehmens für Öko-Strom eine Absage. Während die Aktionäre des Versorgers durch das Krisenjahr leer ausgingen, gelobte RWE jetzt Besserung und versprach baldige Dividenden.


  • 14.03.2017

    Wohnen weiterhin größter Teil des Konsumbudgets

    Wohnst du noch oder sparst du schon? Neuste Zahlen des Statistischen Bundesamtes zeigen, dass weiterhin der größte Teil des Konsumbudgets für das Wohnen verwendet wurde. Im Jahre 2015 haben private Haushalte in Deutschland 36 Prozent ihrer Ausgaben für wohngebundene Kosten aufgewendet. Erst auf dem nächsten Rang folgen Nahrungsmittel, Getränke und Tabakwaren.


  • 14.03.2017

    Waymo will Entwicklung bei Ubers Robotorautos stoppen

    Der Streit zwischen der früheren Google-Tochter Waymo und dem Fahrdienstleistungsanbieter Uber verschärft sich. Die Entwicklerfirma der Google-Cars wirft dem Konkurrenten Patentmissbrauch und den Diebstahl von Daten zur Entwicklung ihrer Technologien vor. Waymo strebt nun zusätzlich eine einstweilige Verfügung an, die Ubers Forschung für selbstfahrende Autos stilllegen soll.


  • 13.03.2017

    Finanzierungsrunde: Rund eine Milliarde Dollar für Airbnb

    „Welcome Home“ heißt es bei Airbnb dank einer erneuten Investitionsrunde für rund eine Milliarde Dollar. Das Start-Up aus dem Silicon Valley vermittelt Privatunterkünfte und ist damit bereits häufiger in die Kritik geraten. Die Finanzspritze sicherte anscheinend jetzt schon die schwarzen Zahlen für das laufende Jahr und treibt die Bewertung des Unternehmens auf 31 Milliarden Dollar.


  • 13.03.2017

    Deutsche Bank: John Cryan kündigt Einschnitte an

    Nach Milliardenverlusten und anderen Schwierigkeiten wird es nun ernst bei der Deutschen Bank. Konzern-Chef John Cryan bereitet das größte deutsche Bankinstitut auf immense Einschnitte durch die Vollintegration der Postbank vor. Diese würde laut Cryan zum Wegfallen ganzer Filialen führen und auch Stellenstreichungen seien unvermeidlich. Während im Ausland ebenfalls der Abbau droht, sieht der Vorstandschef Probleme im Wettrüsten der Managergehälter.


  • 12.03.2017

    Atomausstieg: Bund übernimmt die Endlagerfrage

    Der Atomdeal steht: Nach langen Verhandlungen konnte sich die Bundesregierung nun mit den vier Energieversorgern Eon, Vattenfall, EnBW und RWE über die genauen Modalitäten zum Abbau der bestehenden Atomkraftwerke einigen. Über einen öffentlich-rechtlichen Atomfonds wird der Bund die volle Verantwortung für die Zwischen- und Endlagerung von Atommüll übernehmen, während die Konzerne den Fonds mit knapp 24 Milliarden bezuschussen. Umweltschützer werten das Resultat allerdings vor allem als Erfolg für die Atomindustrie.


  • 11.03.2017

    Italdesign und Airbus arbeiten am selbstfliegenden Auto

    Was sich anhört wie Science-Fiction, könnte schon in circa zehn Jahren Realität sein: Während andere Hersteller noch ganz allgemein am autonomen Fahren oder der Perfektionierung des Elektroantriebs arbeiten, sind die Audi-Tochter Italdesign und Flugzeugbauer Airbus schon einen ganzen Schritt weiter. Mit Pop.up entwickeln sie eine autonome Drohne, die als eine Art Taxi der Zukunft Passagiere in der Luft oder auf der Straße transportieren kann.


  • 10.03.2017

    TK bezahlt Homöopathie: Erklärungsnot auf Twitter

    Es begann mit einem harmlosen Tweet: Der HNO-Arzt Christian Lübbers verwies auf eine Studie, welche die durch verschiedene Versichertengruppen der Techniker Krankenkasse verursachten Kosten untersuchte. Dort wird deutlich, dass homöopathische Behandlungen die Solidargemeinschaft deutlich stärker belasten als klassisch-schulmedizinische Verfahren. In ihrer Stellungnahme reagiert die TK allerdings ungeschickt.


  • 10.03.2017

    BGH kippt intransparente Klausel zu Berufsunfähigkeit

    Die Bedingungen, zu denen eine Versicherung die Berufsunfähigkeit deckt, müssen klar deklariert werden. Der Bundesgerichtshof entschied darüber mit dem Urteil gegen eine umständliche Klausel in den Geschäftsbedingungen einer Versicherung. Diese stand in der Kritik, da sie lediglich Tätigkeiten versicherte, die zum Großteil im Sitzen ausgeführt werden. Der BGH entschied zu Gunsten des Bundesverbands der Verbraucherzentralen.


  • 09.03.2017

    VW-Abgasskandal: EU und Australien machen Druck

    Europa reißt der Geduldsfaden: Nachdem die mehr als sechs Monate andauernden Gespräche zwischen der EU und Volkswagen weitestgehend ergebnislos geblieben sind, haben sich die nationalen Verbraucherschutzbehörden in Brüssel getroffen. Da die EU-Kommission selbst über keine relevante rechtliche Handhabe verfügt, will die niederländische Institution jetzt eine gemeinsame Durchsetzungsinitiative der nationalen Instanzen vorbereiten. Gleichzeitig zieht nun Australien auch die VW-Tochter Audi zur Rechenschaft.


  • 09.03.2017

    Deutsche Post mit Rekordgewinn: Dividenden erhöht

    Das Rekordjahr der Deutschen Post beschert den Anlegern satte Dividenden. Trotz eines leicht gesunkenen Umsatzes legten Ergebnis und Gewinn deutlich zu. Hauptverantwortlich für das beste Ergebnis der Geschäftsgeschichte sind der boomende Expressversand und eine Paketflut zu den Feiertagen. Post-Chef Frank Appel stimmte mit seinem Bericht zum Geschäftsjahr 2016 nicht nur seine Aktionäre optimistisch, sondern bekräftigte auch den Kurs für die nahe Zukunft.


  • 08.03.2017

    IEA: Mangelnde Investitionen könnten zu Ölengpass führen

    Die Internationale Energieagentur (IEA) prognostiziert in ihrem Bericht „Oil 2017“ eine drohende Ölknappheit. Dabei soll die Situation vor allem durch einen Nachfrageanstieg in Entwicklungsländern verschärft werden. Völlig widersprüchlich wirken da die zuletzt von BP getätigten Aussagen: Weltweit existiere noch ein Ölvorkommen von 2,6 Billionen Barrel, das den Bedarf bis 2050 doppelt decken können. Tatsächlich passen beide Feststellungen aber zusammen und weisen auf unternehmerische Fehlentscheidungen hin.


  • 08.03.2017

    VW: Autonomes Fahren als Weg aus der Krise

    „Sedric“ soll es richten: Beim Genfer Autosalon stellte Volkswagen jetzt sein erstes Self Driving Car (kurz Sedric) vor. Als selbstfahrendes Auto der höchsten Stufe 5 erlaubt das Modell komplett autonomes Fahren und kommt völlig ohne Lenkrad aus. So soll es auch Personen befördern können, die keinen Führerschein besitzen, beispielsweise Kinder sowie ältere oder körperlich eingeschränkte Menschen. Mit dieser Innovation will VW aber vor allem die jüngsten Skandale vergessen machen.


  • 07.03.2017

    Ab April: Holz- und Pelletheizungen müssen klassifiziert werden

    Was bereits seit September 2015 für Öl- und Gasheizungen gilt, wird ab dem 01. April 2017 auch für die umweltfreundlichen Alternativen relevant: Feststoffheizungen müssen dann ebenfalls mit einem Energieeffizienzlabel versehen werden. Zu dieser Heizungsart gehören beispielsweise Holz-, Pellet- oder Hackschnitzelheizungen. Experten hinterfragen allerdings den Mehrwert dieser EU-Gesetzgebung.


  • 07.03.2017

    Tesla: Lebenslange Versicherung für alle Kunden

    Jetzt revolutioniert Tesla nicht nur die Technik, sondern auch das Versicherungswesen: Der Elektroauto-Hersteller visiert eine lebenslang gültige Versicherung an, die unmittelbar mit dem Fahrzeugkauf abgeschlossen wird. Hier ist nicht nur die Kfz-Versicherung enthalten, sondern auch sämtliche Reparatur- und Wartungskosten werden maßgeschneidert abgedeckt. Auslöser ist die laut Tesla mangelnde Anpassung bestehender Versicherungsangebote für den integrierten Autopiloten.


  • 06.03.2017

    Zu hohe Gebühren für Basiskonten: Verbraucherschutz klagt

    Mitte des letzten Jahres wurde gesetzlich das allgemeine Recht fixiert, ein Girokonto zu eröffnen – unabhängig von Einkommenssituation oder Schuldenvorgeschichte. Für diese Basiskonten beziehungsweise „Konten für jedermann“ verlangen viele deutsche Kreditinstitute, darunter die die Deutsche Bank, die Postbank und die Sparkasse Holstein, unverhältnismäßig hohe Entgelte. Da das dem entsprechenden Gesetz widerspricht, klagt nun der Verbraucherschutz.


  • 06.03.2017

    VW-Neuzulassungen sinken im Februar spürbar

    Um satte 18,6 Prozent auf circa 42.500 Fahrzeuge sind die Neuzulassungen von Autos der Marke Volkswagen im Vergleich zum letzten Jahr zurückgegangen. Das teilte jetzt das Kraftfahrt-Bundesamt mit. Besonders stark betroffen sind dabei die Dieselfahrzeuge des Konzerns. Diese Entwicklung ist aller Wahrscheinlichkeit nach auf den Abgasskandal des letzten Jahres zurückzuführen, aber auch neue Umweltauflagen könnten eine Rolle spielen.


  • 05.03.2017

    Erste Bank verlangt in Deutschland vermögensunabhängige Strafzinsen

    Der Fintech Broker Flatex führt zum 15. März für jeden seiner 180.000 Kunden einen Negativzins von 0,4 Prozent ein. Das gab jetzt der Vorstandschef der Fintech Group Frank Niehage bekannt. Hintergrund dieses Tabubruchs ist die Niedrigzinspolitik der Europäischen Zentralbank, die seit gut zweieinhalb Jahren ihrerseits Banken mit Strafzinsen sanktioniert. Diese werden jetzt an den Kunden weitergegeben.


  • 04.03.2017

    Börsendebut von Snap Inc. übertrifft alle Erwartungen

    Voller Erfolg beim Börsengang: Nachdem Snap Inc., der Konzern hinter der Snapchat-App, den Ausgabepreis seiner Aktien mit 17 Dollar schon höher als erwartet angelegt hatte, gewann dieser zeitweise noch einmal um bis zu 50 Prozent. Zum Börsenschluss am Donnerstag notierten die Anteile bei einem Plus von 46 Prozent knapp 25 Dollar. Auch, wenn das Plus am Freitag nicht ganz so hoch ausfiel, kann dennoch von einem fulminanten Debut gesprochen werden.


  • 03.03.2017

    Deutschland mit höchster Inflationsrate seit über vier Jahren

    Im Vergleich zum Vorjahr waren im Februar die Verbraucherpreise um 2,2 Prozent gestiegen, wie das Statistische Bundesamt am Mittwoch bekanntgab. Dieser Wert stellt die höchste Inflation seit August 2012 dar und sorgt dafür, dass zum ersten Mal seit diesem Zeitpunkt wieder die Zielmarke der EZB erreicht wird. Dafür hauptsächlich verantwortlich ist die Verteuerung der Energiepreise.


  • 03.03.2017

    Snapchat: Börsengang begeistert Anleger

    Am Donnerstag ist Snap Inc., die Muttergesellschaft der Foto-App Snapchat, an die Börse gegangen. Dabei ist sie mehr als gefragt. War vorher eine Spanne von 14 bis 16 Dollar festgelegt worden, beträgt der Ausgabepreis nun 17 Dollar, womit die Platzierung ein Volumen von 3,4 Milliarden Dollar erreicht. Das ist umso erstaunlicher, da die beiden Gründer den Investoren keinerlei Mitspracherecht in Unternehmensfragen einräumen.


  • 02.03.2017

    Commerzbank-Studie: Immobilienpreise zehn Prozent zu hoch

    Laut einer Studie der Commerzbank liegen zwischen den aktuellen Immobilienpreisen und einer fairen Preisgestaltung Welten. Der anhaltende Immobilienboom führte laut der Erhebung zu Übertreibungen um bis zu zehn Prozent. Das neue Rechenmodell, dem die Studie zu Grunde liegt, stellt die Preise volkswirtschaftlichen Faktoren gegenüber. Die Ergebnisse deuten auch in nächster Zeit nicht auf ein Absinken der Preise.


  • 02.03.2017

    Deutschlands Mindestlohn niedriger als bei EU-Nachbarn

    Mit dem neuen Jahr kam in vielen EU-Ländern auch die Erhöhung des gesetzlichen Mindestlohns. In Deutschland stieg das Stundengehalt von 8,50 auf 8,84 Euro. Die gewerkschaftsnahe Hans-Böckler-Stiftung stellte jedoch in einem nun veröffentlichten Bericht fest, dass die Bundesrepublik damit vielen seiner Nachbarn hinterherhinkt. In anderen westeuropäischen Staaten liege die Lohnuntergrenze bei mindestens 9,25 Euro.


  • 01.03.2017

    Cyber-Währung Bitcoin verzeichnet Rekordwert

    Nach der letzten Talfahrt vor wenigen Wochen hat die Digitalwährung Bitcoin jetzt mit 1.200 US-Dollar den höchsten Kurs ihres Bestehens erreicht. Diese Schwelle wurde am Freitag der letzten Woche zum ersten Mal geknackt. Die Gründe dafür sind vielfältig, als Hauptauslöser können allerdings Pläne zur Gründung eines Bitcoin-Depots in den USA sowie Kapitalverkehrskontrollen in China gesehen werden.


  • 01.03.2017

    LSE nimmt Scheitern der Fusion mit Frankfurt vorweg

    Schon zweimal wurde eine Fusion der Börsen in London und Frankfurt angestrebt, zweimal kam es nicht dazu. Jetzt sieht es ganz danach aus, als würde auch der dritte Versuch scheitern. Die Ankündigung der London Stock Exchange (LSE), nicht auf die Forderungen der EU-Kommission eingehen zu wollen, lässt die Entscheidung in der Sache sehr klar erahnen.


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