Newsarchiv

  • 30.06.2017

    Fahrverbote: ADAC rät vom Diesel-Kauf ab

    Die Diesel-Debatte hält sich bereits seit langem in den Schlagzeilen und nun wird die Luft für Dieselautos noch dünner. Städte wie Stuttgart, München oder Hamburg diskutieren derzeit Fahrverbote, um die Abgasbelastung einzudämmen. Zuspruch kommt jetzt von Seiten des ADAC. Der Automobilclub rät vom Kauf der Dieselwagen ab, bis voraussichtlich Herbst Modelle mit neuen Standards auf den Markt kommen.


  • 29.06.2017

    Deutsche Bahn wird zum Stromversorger

    Die Deutsche Bahn will in Zukunft nicht nur Transportmöglichkeiten, sondern auch Strom bereitstellen. Bis Jahresende peilt der Staatskonzern eine „fünfstellige Kundenzahl“ an. Mit der Bahn-Tochter DB Energie werden bereits jetzt Geschäftskunden beliefert. Seit Mittwoch besteht nun auch für Privatkunden die Möglichkeit zum Wechsel und die Bahn wirbt mit einfachen Tarifen, moderaten Preisen und 100 Prozent Ökostrom.


  • 28.06.2017

    Elektroautoprämie hat auch nach einem Jahr noch nicht gezündet

    Ein gutes Jahr ist seit der Einführung des staatlichen Kaufanreizes für Elektrofahrzeuge vergangen, doch so recht landen konnte die Subvention nicht. Dabei können Fahrer beim Kauf eines vollelektrischen Autos bis zu 4.000 Euro Umweltbonus einstreichen. Nach elf Monaten waren lediglich 20.600 der möglichen 300.000 Prämien beantragt. Die Abwrackprämie im Jahre 2009 hatte hingegen einen regelrechten Ansturm erlebt.


  • 27.06.2017

    Zahlreiche Babyboomer erwartet die Altersarmut

    Düstere Aussichten für die Rentner der Zukunft: Bis 2036 könnten bis zu 20 Prozent der Ruheständler an der Armutsgrenze leben – vier Prozent mehr als noch 2015. Das fand jetzt eine Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) und des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) heraus, die von der Bertelsmann Stiftung in Auftrag gegeben worden war. Besonders gefährdet seien dabei Erwerbslose, Ungelernte und Frauen.


  • 26.06.2017

    Inflation stiehlt Großteil der Lohnsteigerung

    Es ist ein mäßiges Plus, das sich in den Portmonees der Republik bemerkbar macht. Die Kaufkraft der Deutschen zog aufgrund der höheren Inflation so schwach an wie seit zwei Jahren nicht mehr. Die Verdienste stiegen mit 2,6 Prozent zwar stärker als in den drei Vorquartalen, doch kam nicht viel bei den Verbrauchern an. Das Statistische Bundesamt teilte mit, dass die Reallöhne im ersten Quartal insgesamt um 0,6 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum anstiegen.


  • 24.06.2017

    Abschiedsstimmung bei der Mietpreisbremse

    Sie sollte der Schutz für Mieter sein, in Zeiten massiv steigender Immobilienpreise. Doch die Mietpreisbremse machte mehr mit Versagen als mit Erfolgen von sich reden und nun will Nordrhein-Westfalen die Maßnahme kippen. Trotz ihrer Einführung im Jahr 2015 schwangen die Mietpreise vielerorts zu immer größeren Höhen auf und so deutet sich auch in anderen Bundesländern der Abschied von der Mietpreisbremse an.


  • 23.06.2017

    Wohnungsnot: Nicht nur Großstädte betroffen

    Da Wohnungen in Deutschlands Metropolen immer knapper und teurer werden, gestaltet sich die Suche hier schon länger zunehmend problematisch. Doch nun zeigt eine Studie, dass es auch außerhalb der Ballungsräume an bezahlbarem Wohnraum mangelt. Das Gutachterinstitut Prognos diagnostiziert einem Drittel der regionalen Wohnungsmärkte eine unzureichende Angebotssituation. Selbst Haushalte mit mittlerem Einkommen haben verstärkt Probleme bei der Suche.


  • 22.06.2017

    Stromverbrauch von Haushaltsgeräten weit über Herstellerangaben

    Kaffeemaschine, Kühlschrank, Fernseher – die Liste der Elektrogeräte in Europas Haushalten ist umfassend. Um den Stromverbrauch nicht ins Unermessliche zu treiben, orientieren sich Verbraucher an den Energielabels der Produkte. Eine europaweite Studie zeigt nun jedoch, dass die Geräte im Normalbetrieb oft stark von den Angaben abweichen und bis zu 30 Prozent mehr verbrauchen.


  • 21.06.2017

    Finanzierungslücken bei Start-Ups: Crowdinvesting als Chance?

    Der Traum vom großen Geschäft scheitert für deutsche Start-Ups häufig an der Finanzierung. Einer Bitcom-Erhebung zufolge hat bislang nur jedes dritte Start-Up diese für die kommenden zwei Jahre gesichert. Insgesamt benötigen die anderen 70 Prozent der Neugründungen im Schnitt 2,2 Millionen Euro, um durch die nächsten 24 Monate zu kommen. Dennoch zeigt sich die Mehrheit der Gründer optimistisch, das notwendige Kapital zusammenzubekommen.


  • 20.06.2017

    Starker Rückgang von Baugenehmigungen

    Seit längerem schien der Bauboom kaum noch zu bremsen, doch nun zeigt das erste Quartal des Jahres einen deutlichen Dämpfer. Das Statistische Bundesamt teilt am Montag einen starken Rückgang der genehmigten Bauvorhaben mit und so schrumpfte beispielsweise die Zahl der bewilligten Wohnungen um neun Prozent. Auch bei Einfamilienhäusern oder Ausbaumaßnahmen in bestehenden Gebäuden haben sich die Zahlen vermindert.


  • 19.06.2017

    Deutschland sichert knapp 5 Millionen Arbeitsplätze in der EU

    Die Wirtschaft der Bundesrepublik boomt und steht an der Schwelle zur Hochkonjunktur. Zwar bringt der Erfolg Deutschland einen Produktions- und Exportrekord nach dem anderen ein, jedoch auch immer wieder Kritik. Eine Schweizer Studie widerlegt nun, dass die deutsche Leistung zulasten anderer Länder gehen soll. Ihr zufolge sichert die wirtschaftliche Stärke 4,8 Millionen Jobs in den übrigen Staaten der Europäischen Union.


  • 17.06.2017

    Deutsche leben günstiger als viele westliche Nachbarn

    Der deutsche Verbraucher bekommt für seinen Euro weniger als den EU-Schnitt – und mehr als seine westlichen Nachbarn. Mit dem Niveau für private Konsumausgaben liegt die Bundesrepublik neusten Zahlen des Statistischen Bundesamtes zufolge 3,6 Prozent über dem Durchschnitt innerhalb der Europäischen Union. Niedriger liegen dennoch lediglich Polen und die Tschechische Republik.


  • 16.06.2017

    Viele Banken planen Gebührenerhöhung

    Deutsche Bankkunden werden in Zukunft wohl noch stärker zur Kasse gebeten. Einer Umfrage zufolge will ein Drittel der Sparkassen und Banken die Preise spätestens bis Ende des Jahres höherschrauben. Die niedrigen Zinsen bringen Geldinstitute zunehmend in die Bredouille und so wird auf der Suche nach neuen Ertragsquellen von Kontoführungs- und Überweisungsgebühren bis zur Zahlung für das bloße Geldabheben wenig unversucht gelassen.

     


  • 14.06.2017

    Euribor-Rechtsstreit: Deutsche Bank zahlt 170 Millionen Dollar

    Es ist die nächste historische Strafe für die Deutsche Bank: Im Euribor-Rechtsstreit in den Vereinigten Staaten muss das Geldinstitut eine hohe Vergleichszahlung von 170 Millionen Dollar leisten. Die vorläufige Einigung konnte am Montag mit dem US-Bezirksgericht in Manhattan erzielt werden. Der Deutschen Bank und anderen Geldinstituten wird vorgeworfen, den Referenzzinssatz über Jahre manipuliert zu haben.


  • 13.06.2017

    Mehrwertsteuer auf dem Prüfstand

    Der deutsche Außenhandelsüberschuss ist immer wieder Mittelpunkt scharfer Kritik. Seitens des Internationalen Währungsfonds, aber auch der EU-Kommission und Regierungschefs zahlreicher Länder wurde bereits wiederholt eine Korrektur der Handelsbilanz gefordert. Ökonomen sehen die Lösung zum Abschmelzen der Überschüsse in einer Mehrwertsteuer-Senkung. Bei der großen Koalition trifft dieser Vorschlag jedoch auf wenig Gegenliebe.


  • 12.06.2017

    Nullzinsklima: EZB unternimmt kleinen Schritt zum Kurswechsel

    Zehn Jahre hat die Europäische Zentralbank keine Straffung ihrer extrem lockeren Geldpolitik angedeutet, mit welcher Inflation und Wirtschaft in Europa immer weiter angeheizt werden. Nun strich die EZB weitere Zinssenkungen aus dem Programm und ließ eine leichte Kursänderung erkennen. Trotz der Andeutungen und einer erfolgversprechenden Konjunktur des Euroraums könnte der Weg aus dem Nullzinsklima noch einige Zeit dauern.


  • 10.06.2017

    DAX unbeeindruckt von britischer Wahl

    Die britische Premierministerin Theresa May musste in den Parlamentswahlen am Donnerstag überraschend ihr absolute Mehrheit einbüßen. Der deutsche Leitindex zeigt sich jedoch unbeeindruckt von der Wahlschlappe der Regierungschefin und steigt vor Börsenstart leicht an. Analysten zeigen sich derweil unschlüssig über die weiteren Auswirkungen des Ergebnisses, das auch von einer Abwahl des harten Brexits kündet.


  • 09.06.2017

    Krankenkassen erzielen Überschuss von 620 Millionen

    Die ersten drei Monate des Jahres brachten den gesetzlichen Krankenkassen einen kräftigen Überschuss. Mehr als 620 Millionen Euro ergänzen im ersten Quartal die Polster - das Vorjahresquartal hatte hingegen nur etwa 200 Millionen eingebracht. Die inzwischen auf Rekordhoch befindlichen Rücklagen liegen laut Frankfurter Allgemeine Zeitung bei 16,5 Milliarden Euro.  


  • 08.06.2017

    Mieterbund kritisiert Mietpreisbremse als unbrauchbar

    Es wird eng auf dem deutschen Immobilienmarkt. Während die Mieten weiter ins Unermessliche zu steigen scheinen, sind Leerstand und Neubauten Mangelware. Seitens des deutschen Mieterbundes hagelt es jetzt Vorwürfe für die Bundesregierung. Insgesamt zeige sich die Mietpreisbremse als nutzloses Unterfangen, gegen das Vermieter folgenlos verstoßen können, und auch die Wohnungspolitik bleibe weiter hinter den Erwartungen zurück.


  • 07.06.2017

    Altersvorsorge: Mehr als drei Millionen Riesterrenten ruhen

    Die Riesterrente soll eigentlich dabei helfen, sich gegen die zu erwartenden Verluste bei der gesetzlichen Altersvorsorge abzusichern. Doch das Vertrauen der Riester-Sparer in diese Form der privaten Rentenversicherung scheint zu schwinden - es mangelt an Einzahlern. Derzeit ist jeder fünfte der rund 16,5 Millionen bestehenden Riester-Verträge ruhend eingestellt.


  • 06.06.2017

    Dobrindt erhebt Manipulations-Vorwürfe gegen Audi

    Die Schlagzeilen um manipulierte Abgaswerte bei Europas größtem Autobauer nehmen kein Ende. Auch gegen die VW-Tochter Audi erhebt Verkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU) nun schwere Vorwürfe. Das Unternehmen soll manipulierte Software zur Reduktion des Abgasausstoßes verwendet haben, wenn das Auto auf dem Prüfstand war. Bislang wurde Audi keine unzulässige Einrichtung nachgewiesen, doch müssten jetzt 24.000 Fahrzeuge zurückgerufen werden.


  • 03.06.2017

    DAX trotz Trump Klima-Kündigung auf Rekordjagd

    US-Präsident Donald Trump setzt mit der Aufkündigung des Klima-Abkommens ein deutliches Zeichen zur Abschottung seines Landes und rund um den Erdball macht sich Beklemmung breit. Die deutschen Anleger scheint dies jedoch nicht aus der Fassung zu bringen – sie treiben den DAX auf ein neues Rekordhoch. Das Börsenbarometer zeigt zum Wochenende einen Stand von über 12.800 Punkten.


  • 02.06.2017

    Arbeitslosenzahl im Mai so niedrig wie zuletzt vor 26 Jahren

    Eine Wirtschaft auf Höchstniveau und die spürbare Frühjahrsbelebung haben die Zahl der Arbeitslosen, sowohl im Vergleich zum Vorjahreswert als auch zum April, deutlich gedrückt. Saisonbedingt liegt die Erwerbslosenquote im Mai bei 5,6 Prozent und damit so niedrig wie seit 26 Jahren nicht mehr. Nach neusten Zahlen der Bundesagentur für Arbeit sind derzeit nur 2,498 Millionen Deutsche als arbeitslos gemeldet.


  • 01.06.2017

    CAR-Studie: Deutsche Autokäufer werden immer älter

    Die Automobilbranche steht in Deutschland scheinbar vor einem Problem: Zwar fahren auf unseren Straßen mehr Fahrzeuge denn je. Das Durchschnittsalter der geführten Autos und ihrer Besitzer sowie Käufer steigt jedoch rapide. Es fehlt an jungen Nachwuchskunden. Das geht aus einer aktuellen Untersuchung des „Center of Automotive Research“ (CAR) der Universität Duisburg hervor.


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