Höhere Beiträge in der Kfz-Versicherung: So sparen Senioren dennoch

Zuletzt aktualisiert am 10.10.2018

Je älter, desto höher das Risiko für einen Autounfall: So sehen es Kfz-Versicherungen, deren Beiträge für ältere Menschen daher oftmals in die Höhe schnellen. Der sogenannte Seniorenzuschlag lässt SeniorInnen bis zu 107 Prozent höhere Beträge zahlen als ihre jüngeren Mitmenschen.

Seit über zehn Jahren schlägt der Seniorenzuschlag bei Kfz-Versicherungen zu Buche. Ebenso wie FahranfängerInnen werden SeniorInnen als Risikogruppe eingestuft. Wird das Auto jedoch über ein jüngeres Familienmitglied versichert oder die Kilometerzahl gesenkt, lassen sich die Beiträge zumindest reduzieren. So wird die Kfz-Versicherung auch im höheren Alter nicht zur Kostenfalle.

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Preisaufschlag ab 68 Jahren: Durch Vergleiche vermeidbar

Die meisten Kfz-Versicherungen heben die Beiträge für Mitglieder ab 68 Jahren an. Doch erst ab 75 steigen die Gebühren drastisch. Das liegt an der Unfallstatistik, die älteren Menschen Unfälle mit höherer Schadenssumme und gravierenderen Unfallfolgen zuschreibt. Im Vergleich zahlt ein/e 80-jährige/r FahrerIn je nach Tarif zwischen 29 und 107 Prozent mehr Beiträge für die Kfz-Versicherung als ein/e FahrerIn im Alter von 55 Jahren. Die Beiträge lassen sich aber auch für die scheinbar benachteiligte Altersgruppe auf verschiedene Weisen reduzieren. Der „Klassiker“ ist der Versicherungswechsel zum Jahresende, wenn die Versicherungen neue Versicherte umwerben. Dann lohnt sich auch für SeniorInnen ein Vergleich der aktuellen Angebote mit Blick auf den jeweiligen Zuschlag.

Gebühren sparen durch Ummeldung

Ist kein attraktiver Tarif dabei, kann auch die Kilometerangabe der gefahrenen Kilometer pro Jahr gesenkt werden – viele SeniorInnen schätzen diese zu hoch ein und zahlen dadurch höhere Gebühren. Wenn diese Variante keine Ersparnis bringt oder im Einzelfall nicht angewendet werden kann, empfehlen Experten die Versicherung des Fahrzeugs über ein jüngeres Familienmitglied.
Kinder oder EnkelInnen können dann das Auto des Seniors oder der Seniorin anmelden. Wird es gleichzeitig auf die jüngere Person zugelassen, ist das problemlos möglich. Bleibt die Pkw-Zulassung beim Senior oder bei der Seniorin und nur die Versicherung läuft über ein Familienmitglied, muss ein zusätzliches Formular unterschrieben werden. Dieses besagt, dass derjenige, der von dem Versicherungsrabatt profitiert, alle bisherigen Fahrzeuge der/des Übertragenden ebenfalls gefahren hat. Im Zuge dessen werden aber auch die schadensfreien Jahre der/des Versicherten übernommen.

Quellen: Autobild.de, Finanztip.de

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