Gaspreisvergleich

Vorkommen und
Verwendung

Nach dem Erdöl ist das Erdgas – meist einfach nur kurz als „Gas“ bezeichnet – der wichtigste Energielieferant in Deutschland. Am häufigsten nutzen es die Verbraucher zum Heizen, doch es eignet sich auch zur Stromerzeugung und in einigen Haushalten wird nach wie vor mit Gas gekocht. Autos, die mit Erdgas angetrieben werden, gelten als besonders umweltfreundlich, da Gas im Vergleich zu anderen fossilen Brennstoffen wie Erdöl und Kohle deutlich sauberer verbrennt.

 

Der Hauptbestandteil von Erdgas ist Methan, doch die genaue Zusammensetzung variiert abhängig von der Herkunft stark. Vorkommen gibt es in vielen Teilen der Welt, besonders häufig tritt es jedoch zusammen mit Erdöl auf. Der Transport von Gas erfolgt meist über Pipelines, eine Verflüssigung des fossilen Brennstoffes ermöglicht es aber, ihn auch unabhängig von einem Rohrsystem zu befördern. Für die Speicherung gibt es unterirdische Erdgasspeicher, 46 allein in Deutschland.

 

Neben den Gasvorkommen, die sich über Millionen Jahre unterirdisch gebildet haben und nun gefördert werden, wird mittlerweile auch die Aufbereitung von Biogas praktiziert. Dieses fällt in der Land- und Forstwirtschaft an und kann ebenfalls als Kraftstoff, zur Stromerzeugung und zum Heizen verwendet werden.

 

 

Gas in Deutschland

Mit fast 50 Prozent Verbreitung ist Gas im Vergleich das meistgenutzte Heizmittel in Deutschland. Weltweit verzeichnet die Bundesrepublik den vierthöchsten Verbrauch nach den USA, Russland, dem Iran und China. Die größten Gasvorkommen gibt es hierzulande in Niedersachsen. Insgesamt sind die deutschen Ressourcen im Vergleich jedoch so gering, dass ein Großteil des Erdgases importiert wird.

 

Die größten Gasanbieter sind hierzulande die internationalen Unternehmen RWE Dea und E.ON Ruhrgas, aber auch Gasunie und Wingas haben einen großen Kundenstamm. Darüber hinaus sorgen etwa 1.000 weitere und zum Teil regionale Anbieter für Wettbewerb bei den Gaspreisen. Offiziell wurde der Gasmarkt bereits 1998 geöffnet, einige Zeit später konnten Kunden dann erstmals frei den Gasanbieter wechseln. Seither lohnt sich ein Gaspreisvergleich per Gasrechner für die Verbraucher.

 

Die Entwicklung der Gaspreise in Deutschland war über die vergangenen Jahre uneinheitlich, in der Tendenz aber steigend. Für etwas Entspannung hat dabei die Aufhebung der Bindung an den Ölpreis 2010 gesorgt. Für Privatkunden liegen die Gaspreise derzeit im Schnitt zwischen sechs und sieben Cent pro Kilowattstunde, gewerbliche Abnehmer zahlen für Gas im Vergleich weniger. Für den einzelnen Privatkunden ist der Preis dabei von verschiedenen Faktoren wie etwa der Abnahmemenge abhängig. Ein Gasvergleich zeigt zudem, dass es für jeden Verbrauchertyp zahlreiche Gastarife gibt, deren Kosten stark auseinander gehen können – günstige Gasanbieter finden Sie am einfachsten per Gasrechner.

 

 

Sparen dank
Gaspreisvergleich

Seit der Öffnung des Marktes lohnt es sich für Sie als Verbraucher, einen Gaspreisvergleich durchzuführen und den Gasanbieter zu wechseln. Damit profitieren Sie von dem zunehmenden Wettbewerb unter den Versorgern und können jährlich viel Geld sparen.

 

Am einfachsten funktioniert ein solcher Gasvergleich per Gaspreisrechner, oder kurz Gasrechner. Damit können Sie aber nicht nur günstige Gasanbieter vergleichen, sondern auch gezielt Ihren aktuellen Gasanbieter in den Vergleich aufnehmen. So erkennen Sie auf den ersten Blick, wie groß Ihre Einsparungen wären. Für den Gaspreisvergleich brauchen Sie nur wenige Angaben zu machen:

 

  • Wohnort
  • Gasverbrauch im Jahr
  • Anschlusskapazität
  • Gewünschte Vertragslaufzeit
  • Wunsch nach Preisgarantie oder -fixierung
  • Kundengruppe (privat/gewerblich)

 

Mit diesen Informationen werden Ihnen nur Gastarife angezeigt, die für Sie verfügbar sind und Ihren Anforderungen entsprechen. Weiterhin können Sie entscheiden, ob der Gasrechner Gastarife berücksichtigen soll, die bestimmte Merkmale aufweisen. Dazu zählen:

 

  • Vorauskasse
  • Kaution
  • Einmaliger Bonus
  • Beschränkung auf Biogas und Klimatarife

 

Wenn Sie diese Merkmale berücksichtigen, sollten Sie bedenken, dass Tarife mit Kaution oder Vorkasse zwar häufig günstiger sind, Ihr einbezahltes Geld im Fall einer Unternehmensinsolvenz jedoch zumindest anteilig verloren ist. Ein einmaliger Bonus kann die Gesamtkosten ebenfalls senken, im zweiten Abrechnungszeitraum wäre der Gaspreis jedoch wieder höher. Auch aus diesem Grund, sollten Sie nicht nur einmalig Ihren Gasanbieter wechseln, sondern regelmäßig die aktuellen Gaspreise im Vergleich zu Ihrem Tarif betrachten. Biogas und Klimatarife schließlich stehen für umweltfreundlichere Brennstoffe, die im Gasvergleich jedoch nicht immer die günstigsten sind.

 

 

Gasanbieterwechsel und Kündigung

Prinzipiell kann jeder Kunde seinen Gasanbieter wechseln, Sie müssen dabei lediglich Ihre derzeitige Vertragslaufzeit beachten. Ein Sonderkündigungsrecht steht Ihnen zu, falls Ihr Versorger eine Preiserhöhung angekündigt hat. In diesem Fall sollten Sie unbedingt die Gaspreise vergleichen.

 

Ein Anbieterwechsel ist häufig direkt online über den Gaspreisrechner möglich. In jedem Fall können Sie sich aber über diesen Weg die entsprechenden Unterlagen zusenden lassen. Die Kündigung Ihres aktuellen Vertrages übernimmt Ihr neuer Anbieter als Teil seines Services. Wenn Sie derzeit noch bei Ihrem Grundversorger angemeldet sind, ist es auch gar nicht empfehlenswert, dass Sie selbst die Kündigung vornehmen. Bleibt Ihnen allerdings nur eine kurze Frist, etwa weil Sie Ihr Sonderkündigungsrecht nutzen wollen, gehen Sie auf Nummer sicher, indem Sie selbst kündigen, wenn Sie den Gasanbieter wechseln.

 

 

 
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