Die besten Tagesgeld-Zinsen finden

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Tagesgeld-Vergleich: Mit FinanceScout24 zum besten Tagesgeldkonto

Inhaltsverzeichnis
     

    Wichtiges zum Tagesgeld

    1. Hohe Sicherheit dank Einlagensicherung und kostenfreie Kontoführung

    Tagesgeld ist über die Einlagensicherung in der EU zu 100 Prozent gesetzlich abgesichert. Je nach Konstellation sind bis zu 100.000 Euro Ihres Kapitals geschützt. Zudem ist das Tagesgeldkonto im Regelfall kostenfrei.

    2. Tagesgeldzinsen sind variabel, Neukunden profitieren oft von festem Zinssatz

    Der Zinssatz und damit auch der zu erwartende Zinsertrag können täglich schwanken. Für Neukunden besonders interessant sind daher Konten, bei denen sie in einem vorab definierten Zeitraum einen festen Zinssatz erhalten.

    3. Inflation ausgleichen

    Mit Tagesgeld wirken Sie durch deutlich höhere Zinsen der Inflation und damit der schleichenden Entwertung Ihres Geldes entgegen. Der Tagesgeldrechner zeigt, wo Sie besonders profitieren.

    Was ist Tagesgeld?

    Foto: Stock-Fotografie-ID:1221754716 / Istockphoto

    Was ist ein Tagesgeldkonto? Bei Tagesgeld und beim entsprechenden Konto handelt es sich um eine Möglichkeit zur Geldanlage. Hier erhalten Bankkunden seitens der Geldinstitute Zinsen auf ihren eingezahlten Anlagebetrag. Die Höhe der Tagesgeldzinsen und auch die Modalitäten der Zinszahlung können je nach Angebot variieren.

    Normalerweise vereinbaren Banken und Bankkunden keine feste Laufzeit für Tagesgelder. Das Kapital ist, wie es der Name bereits suggeriert, „täglich verfügbar“. Sie können also beliebig viel Geld

    ein- oder auszahlen und flexibel auf attraktivere Anlagemöglichkeiten reagieren. Bietet sich gerade keine bessere Alternative, kann der Tagesgeld-Zins die Inflation (zumindest teilweise) eindämmen.

    Für wen lohnt sich ein Tagesgeldkonto?

    Foto: Stock-Fotografie-ID:1353433807 / Istockphoto

    Für Menschen, die flexibel auf ihr Kapital zugreifen und dennoch Zinserträge genießen wollen, kommt das Tagesgeld als Anlage-Option infrage. Gleiches gilt für Anleger, die einen kurzfristigen „Parkplatz“ für ihr Geld suchen, denn Tagesgeldzinsen liegen deutlich höher als beim Girokonto.

    Ein weiteres Argument: Hier verpflichten Sie sich Banken gegenüber nicht, wie es etwa beim Festgeld der Fall ist. Wann sich ein Festgeld-Vergleich lohnt, erfahren Sie weiter unten in diesem Ratgeber.

    Welche Vorteile bietet ein Tagesgeldkonto?

    • Verfügbarkeit
      Sie erhalten die vereinbarten Zinsen, können aber dennoch täglich auf Ihr Geld zugreifen. Das schafft Flexibilität.
    • Sicherheit
      Ihr Geld ist über die Einlagensicherung in einer Höhe von bis zu 100.000 Euro geschützt.
    • Gebührenfrei
      Bei Banken erhalten Sie Ihr Tagesgeldkonto üblicherweise kostenlos und ohne Gebühren. Sie können folglich von einem besseren Zinssatz profitieren, ohne dass Kosten die Kapitalerträge wieder auffressen.
    • Profitabilität
      Tagesgeld bietet Ihnen höhere Zinsen als einige andere Anlageoptionen. Je nach Auszahlungshäufigkeit ergeben sich lukrative Modelle, über die Sie im Tagesgeldrechner mehr erfahren.

      Rechenbeispiel für Tagesgeld-Zinsen
      Nehmen wir an, Sie zahlen auf ein Konto einen Anlagebetrag von 10.000 Euro ein. Im Tagesgeldvergleich finden Sie eine Bank, die Ihnen einen für sechs Monate garantierten Zinssatz von 0,9 Prozent gewährt. Die Zinszahlung findet einmal jährlich statt. Am Ende dieser sechs Monate liegt die Rendite bei 45,37 Euro.

    Welche Nachteile bringt ein Tagesgeldkonto mit sich?

    • Variable Verzinsung

    Zinsanpassungen erschweren die Planung. Die Tagesgeldzinsen orientieren sich unter anderem an den Referenzzinssätzen der Europäischen Zentralbank (EZB) und können täglichen Schwankungen unterliegen. Daher sollten Sie häufiger einen Tagesgeldvergleich durchführen.

    Zinsanpassungen

    Der EZB-Leitzins liegt derzeit bei 0 Prozent. Das kann sich jedoch ändern. Immer wenn die Europäische Zentralbank eine Anpassung vornimmt, verändern sich auch die Zinsen. Tagesgeld im Ausland ist hiervon genauso betroffen wie ein Tagesgeldkonto in Deutschland.

    Die Bank legt fest, wann eine Überprüfung und Anpassung stattfindet. Achten Sie hierauf, wenn Sie einen Tagesgeld Vergleich durchführen: Zu lange Laufzeiten sind schlecht, weil Sie dann weniger von positiven Marktentwicklungen haben. Zu kurze sind ebenfalls schwierig, weil dies die Planung erschwert. Quartalsweise Anpassungen sind optimal, da dies den Veränderungen an den Zinsmärkten möglichst nahekommt.

    • Referenzkonto
      Um ein Tagesgeldkonto eröffnen zu können, benötigen Sie ein sogenanntes Referenzkonto. Üblicherweise ist das das eigene Girokonto. Einige Banken akzeptieren Referenzkonten bei anderen Geldinstituten. Manche verlangen die Eröffnung eines Girokontos im selben Haus.
      Im zweiten Fall sollten Anleger bedenken, dass die Eröffnung eines Girokontos eine Meldung an die SCHUFA bedeutet. Wer ein Referenzkonto benötigt, findet in unserem Girokonten-Vergleich einen praktischen Überblick.

    So funktioniert der Tagesgeldkonto-Vergleich

    Möchten Sie Ihr Kapital in Tagesgeld anlegen, prüfen und vergleichen Sie zunächst die verfügbaren Konten. Der Tagesgeld-Rechner von FinanceScout24 zeigt, wie hoch Ihre Rendite in einem ausgewählten Zeitraum ausfällt.

    • Schritt 1: Geben Sie Ihre Daten ein
      Die Eintragung von Anlagebetrag und Anlagedauer reicht, um die verfügbaren Angebote aufzulisten. Achten Sie besonders auf die Spalte „Rendite“. Hier erfahren Sie, wie sich Zinsen und Zinsertrag im Tagesgeldrechner für Sie darstellen.

    • Schritt 2: Eröffnen Sie Ihr bestes Tagesgeldkonto
      Ein Klick auf „Zum Anbieter“ führt Sie direkt zur Website Ihrer favorisierten Bank. Dort geben Sie Ihre persönlichen Daten ein und diese werden gesichert übertragen. Anschließend erhalten Sie Ihre Antragsunterlagen inklusive eines Postident-Coupons per E-Mail oder per Post.
    • Schritte 3: Zahlen Sie den gewünschten Betrag ein
      Sobald Sie sich identifiziert haben und die Bank Ihrem Antrag auf Kontoeröffnung zugestimmt hat, überweisen Sie den festgelegten Geldbetrag auf das Konto für Tagesgeld.

    Darauf sollten Sie beim Tagesgeld-Vergleich achten, um Ihre Rendite zu maximieren

    Foto: Stock-Fotografie-ID:1201499321 / istockphoto

    Angebote zu vergleichen ist auch in diesem Thema entscheidend. Das Schöne: Hier gelten keine Ländergrenzen, Sie können also auch ein Angebot für Tagesgeld im Ausland in Anspruch nehmen. Wichtig sind nur die Tagesgeld-Konditionen und die Einlagensicherung. Dadurch genießen Sie ein weitaus größeres Angebot.


    Achten Sie beim Tagesgeld Vergleich auf die folgenden Punkte:

    • Zinsgarantie und Zinshöhe
      Mitunter kann es schwierig sein, im Tagesgeld Vergleich den Überblick zu behalten. Manche Banken werben nämlich mit lukrativen Zinsen, garantieren diese jedoch nur für begrenzte Zeiträume.

      Eine solche Zinsgarantie ist sinnvoll, wenn sich Anleger vor den häufigen Schwankungen am Markt schützen wollen. Zugleich können nach Ablauf der Garantie neue, eventuell weniger lukrative, Rahmenbedingungen gelten. Der Tagesgeldrechner von FinanceScout24 dient hier als erste Einstiegshilfe und erleichtert den Vergleich.

      Ein Online-Tagesgeldkonto bietet häufig ein wenig bessere Zinssätze, da die gesamte Eröffnung und Steuerung online abläuft. Dies gilt auch für die Legitimierung über das Postident-Verfahren der Deutschen Post oder das Videoident-Verfahren. Auch ausländische Banken punkten nicht selten mit attraktiveren Zinssätzen.

    • Sicherheit
      Bei Kreditinstituten innerhalb der Europäischen Union unterliegt Ihr Konto der Einlagensicherung. Diese existiert seit Januar 2011 und bezieht sich stets auf jenes Land, in dem die Bank ihren Sitz hat. Die Einlagensicherungsgrenze beträgt 100 Prozent des eingezahlten Kapitals, jedoch maximal 100.000 Euro.

      In Ländern wie Deutschland oder den Niederlanden gibt es zudem private Einlagensicherungsfonds wie zum Beispiel den des Bundesverbandes deutscher Banken. Die im Falle eines Konkurses tatsächlich geschützte Summe übersteigt die gesetzliche Einlagensicherung von 100.000 Euro daher oft deutlich.

      Wer Geld bei Banken im Ausland anlegen möchte, sollte darüber hinaus auch die Länderbonität beachten. Hier bieten die Ratings von Standard & Poor's eine komfortable Übersicht und zeigen, wie zahlungsfähig ein Staat ist.

    Kein gesetzlicher Rechtsanspruch!

    Auf die privaten Einlagensicherungsfonds von Bankenverbänden haben Sie keinen gesetzlichen Rechtsanspruch. Dieser gilt lediglich für die gesetzliche Einlagensicherung. Auch gibt es bei den privaten Sicherungsfonds in der Regel Grenzen, die bei rund 20 Prozent des haftenden Eigenkapitals der Bank liegen. Daher empfiehlt es sich, Ihr Kapital auf mehrere Banken zu verteilen.

    • Neukundenangebote
      Gehören Sie zu den Bankkunden, die am liebsten alle Konten, Kreditkarten, Finanzierungen und Co. bei ein und derselben Bank haben, kann dies beim Tagesgeld nicht sinnvoll sein. Hier winken schließlich auch Neukundenangebote wie Zinsgarantie, Bonus-Zahlungen oder Geld-Prämien.

    Wichtig: Der Neukundenzins gilt meist nur für einen bestimmten Zeitraum. Ist dieser vorüber, werden Neukunden zu Bestandskunden und die üblichen Zinsen der Bank gelten. Achten Sie beim Tagesgeld-Vergleich also auch auf diese. Für Sie übernimmt FinanceScout24 in Kombination mit dem Tagesgeldrechner den Blick in das Kleingedruckte.

    Neukunden-Boni mit „Tagesgeld-Hopping“ ausnutzen

    Eine Möglichkeit, um Prämien oder Bonus-Angebote über den Tagesgeldvergleich besonders effektiv auszunutzen, ist das sogenannte „Tagesgeld-Hopping“. Hier suchen Sie, je nach Anlagesumme, eines oder mehrere Neukunden-Angebote und eröffnen dort Ihr Tagesgeldkonto. Ist der Bonus-Zeitraum verstrichen, vergleichen Sie wieder und wechseln zügig zum neuen Anbieter. Dort sind Sie dann wieder „Neukunde“. Das bedeutet auch einen gewissen Aufwand, da Sie den Markt genau beobachten und bei Bedarf Ihren Freistellungsantrag anpassen müssen.

    Wann Kunden „Bestandskunden“ oder „Neukunden“ sind, variiert von Bank zu Bank. So gehören Sie manchmal zu den Neukunden, wenn sechs oder zwölf Monate keinerlei Vertragsbeziehung bestand. Daher ergibt es Sinn, leergeräumte Konten direkt zu kündigen.

    • Auszahlungsintervall der Zinsen
      Den Zinseszinseffekt sollten Sie nicht vergessen. Vom Zinseszins ist dann die Rede, wenn seitens der Bank bereits innerhalb des Jahres eine Zins-Gutschrift auf dem Tagesgeldkonto erfolgt. Dies gilt etwa für monatliche Zinsgutschriften. Bei der nächsten Zinszahlung wird der Betrag dann gleich mitverzinst. Je höher der Betrag auf dem Konto, desto lukrativer der Zinseszinseffekt beim Tagesgeld.

      Rechenbeispiel für den Zinseszinseffekt:
      Legen Sie einen Betrag von 10.000 Euro mit einer garantierten Verzinsung von 0,9 Prozent an und erhalten monatliche Zinsgutschriften, liegt der Ertrag nach zwölf Monaten bei 90,37 Euro. Bei jährlicher Zinsgutschrift läge dieser bei 90,00 Euro.
    • Tagesgeld in Fremdwährung
      Auch in Ländern mit einer anderen Landeswährung als Euro können Sie ein Konto eröffnen. Die Einlagensicherung greift bei Banken innerhalb der EU, wobei hier eine Umrechnung auf einen entsprechenden Betrag in Landeswährung vorgenommen wird. Wechselkursschwankungen können das beeinflussen.

      Bei einem Tagesgeldkonto außerhalb der EU gibt es keine Einlagensicherung und dementsprechend ein hohes Risiko. Die durch Wechselkursschwankungen potenziell schlechte bis negative Rendite hält Experten davon ab, Empfehlungen für Konten außerhalb der EU zu geben.

    • Zusatzkonditionen
      Manche Banken bieten ihren Kunden Pakete mit mehreren Produkten als attraktive Lösung an. Dies etwa, wenn Girokonto und Tagesgeldkonto gemeinsam eröffnet werden. Prüfen Sie hier genau, inwiefern die Konditionen unerwünschte Zusatzkosten verursachen. Zusatzprodukte und Empfehlungen, die Sie nicht brauchen, sollten Sie nicht abschließen.

    Was ist der Unterschied zwischen Tagesgeld und Festgeld?

    Überlegen Sie, ob Ihr Geld mit Tagesgeld oder Festgeld besser angelegt ist, bietet unser Ratgeber mit der folgenden Tabelle einen praktischen Überblick.

     

      Tagesgeld Festgeld
    Flexibilität Sehr flexibel, keine Kündigungsfrist Fest vereinbarte Laufzeit, vorzeitige Kündigung nur bei Kulanz und mit Vorfälligkeitsentschädigung
    Zinssatz Von Leitzins der EZB abhängig, im Schnitt deutlich niedriger als beim Festgeld In der Regel deutlich höher als beim Tagesgeld
    Verlässlichkeit Zinsen sind variabel und können sich theoretisch täglich ändern Festgelegter Zinssatz
    Maximaleinlage Variiert je nach Bank – wesentlich niedriger als beim Festgeld Variiert von Anbieter zu Anbieter – wird von Privatanlegern selten erreicht
    Anbieterwechsel Jederzeit möglich, aber nicht nötig – Chance wird häufig nicht wahrgenommen Nach fester Laufzeit möglich – Festgeld-Kunden werden so eher daran erinnert, einen Vergleich durchzuführen
    Sicherheit Sehr sicher dank Einlagensicherung Sehr sicher dank Einlagensicherung

    Tagesgeld-Konditionen bei der Bank sind folglich auf Anleger zugeschnitten, die Flexibilität schätzen und der aktuellen Inflationsrate entgegenwirken wollen. Das Festgeld dagegen bietet mehr Planungssicherheit und höheren Zinsertrag. Wählen Sie das Festgeld, sollten Sie sich allerdings wirklich sicher sein, dass Sie während der vereinbarten Laufzeit nicht darauf zugreifen müssen.

    Sind Girokonto oder Sparkonto eine geeignete Alternative zum Tagesgeldkonto?

    Geht es darum, Gelder bei der Bank möglichst sicher und gewinnbringend anzulegen, sind ein umfassender Vergleich und die Suche nach verlässlichen Empfehlungen Pflicht. Wir zeigen Ihnen, wie das Tagesgeldkonto im Vergleich zu beliebten Alternativen abschneidet.

    H3: Tagesgeld vs. Girokonto

    • Attraktivere Zinsen, besserer Schutz vor Inflation
      Das Tagesgeld hat im Hinblick auf die Verzinsung die Nase vorn. Das zeigt auch der Tagesgeldrechner für viele Angebote. Auf dem Girokonto verringert sich die Kaufkraft Ihres Geldes im Zuge der Inflation und es kann mitunter sogar zu Negativzinsen beziehungsweise Strafzinsen kommen.

    • Wohlüberlegte Investitionen
      Das Tagesgeld bietet einen psychologischen Schutz vor „vorschnellen Ausgaben“. Ihren Notgroschen tasten Sie eventuell weniger schnell an als auf dem Girokonto, mit dem Sie Ihre täglichen Geldgeschäfte erledigen.

    • Besserer Zugriffsschutz
      Tagesgeld ist im Vergleich zum Girokonto noch besser vor dem Zugriff unberechtigter Dritter geschützt

    Tagesgeld vs. Sparbuch

    Foto: Stock-Fotografie-ID:1385082818 / Istockphoto

    • Bessere Verzinsung
      Auch im Vergleich zum Sparbuch punktet das Tagesgeld mit höheren Zinsen. Unser Sparkonto-Vergleich hilft Ihnen, diesbezüglich dennoch die besten Angebote zu finden.
    • Mehr Flexibilität
      Außerdem erfolgt der Zugriff auf das Geld weitaus flexibler als bei einem Sparbuch, bei dem das Abheben oft kompliziert und an Bedingungen geknüpft sein kann.

    Welche Alternativen bieten sich sonst noch zur Geldanlage an?

    • Investmentfonds

      Investmentfonds bieten den Vorteil, dass Sie auch mit einer relativ geringen Anlagesumme Investitionen tätigen und damit Ihr Risiko streuen. Hier wird das Kapital mehrerer Anleger gebündelt und in unterschiedliche Objekte weiterinvestiert. Wichtig zu wissen: Alle Fonds unterliegen Marktschwankungen, aus denen sich ein Risiko ergibt. Sie können Ihr Geld aber jederzeit abziehen.
    • ETFs

      ETFs, sogenannte Exchange Traded Funds, sind passiv verwaltete Fonds, die in ihrer Zusammensetzung einen Index wie beispielsweise den DAX abbilden. Sie profitieren hier von sehr geringen Gebühren. Für Exchange Traded Funds sollten Sie allerdings ein gewisses Interesse an Investments mitbringen, da Sie Ihr Depot gelegentlich anpassen müssen. Exchange Traded Funds können Sie wie andere Fonds ebenfalls jederzeit wieder verkaufen.
    • Anleihen

      Anleihen gibt es für jeden Anlegertyp: Renditechancen und Risiko richten sich nach der Bonität des Staates oder Unternehmens, dessen Gläubiger Sie werden. Grundsätzlich steht Ihnen auch hier jederzeit ein Verkauf frei, lange Laufzeiten können sich jedoch auszahlen.

    Tagesgeldkonto eröffnen: Voraussetzungen

    Unabhängig von der beruflichen Stellung ist es jeder geschäftsfähigen Person möglich, ein Tagesgeldkonto zu eröffnen und Geld anzulegen. Dennoch müssen Sie je nach Bank unterschiedliche Voraussetzungen erfüllen. Hierzu gehören:

    • Die Höhe der Anlagesumme
      Manche Banken schreiben eine Mindest- oder Höchstsumme vor.

    • Das Referenzkonto
      Es kann sein, dass ein Konto bei derselben Bank als Referenzkonto vorliegen muss. Irgendein Referenzkonto benötigen Sie aber auf jeden Fall.

    • Die Identitätsprüfung
      Um der Bank zu beweisen, dass Sie auch wirklich Sie selbst sind, müssen Sie sich ausweisen. Die Identifikation erfolgt entweder in der Filiale, über das Postident- oder das Videoident-Verfahren. Hierfür brauchen Sie ein gültiges Ausweisdokument (z.B. Personalausweis oder Reisepass).

    Wie wird Tagesgeld versteuert?

    Private Tagesgeldkonten

    Foto: Stock-Fotografie-ID:1134221258 / Istockphoto

    Die Besteuerung erfolgt über die Abgeltungssteuer, wobei in Deutschland ein Freibetrag von 801 Euro gilt. Für gemeinsam veranlagte Paare gilt bei der Steuer ein Betrag von 1.602 Euro.

    Haben Sie der Bank einen Freistellungsauftrag erteilt, werden Ihnen die Zinsen bis zum Erreichen der Höchstgrenze ohne Steuerabzug gutgeschrieben. Im umgekehrten Fall könnten Sie sich die gezahlten Zinsen über die Einkommensteuererklärung zurückholen.

    Gewerbliche Tagesgeldkonten

    Neben der Variante für Privatleute bieten viele Banken auch Tagesgeld für Firmenkunden an. Für Unternehmen ist diese Form der Geldanlage dank der Flexibilität bei gleichzeitiger Verzinsung besonders attraktiv.

    Konditionen beim Tagesgeldkonto für Geschäftskunden weichen von denen für Privatanleger ab: Da Unternehmen im Regelfall größere Summen bewegen, liegt die Maximaleinlage meist im sieben- bis achtstelligen Bereich. Aus diesem Grund fällt der Zins und damit Zinszahlung sowie Kapitalerträge prozentual meist niedriger aus.

    Bei der Versteuerung von Geschäfts-Tagesgeldkonten greift kein Sparerpauschbetrag. Hier werden die Erträge bei der Steuererklärung in Deutschland über die Gewerbesteuer oder die Abgeltungssteuer verrechnet. Wer die Gewerbesteuer wählt, muss bei der Bank eine Nicht-Veranlagungsbescheinigung. Diese betrifft dann alle bei diesem Geldinstitut vorhandenen Konten des Unternehmens.

    Häufige Fragen und Antworten rund um das Tagesgeld

    Wirken sich mehrere Tagesgeldkonten negativ auf meinen SCHUFA-Score aus?

    Auf die SCHUFA wirkt sich das nicht aus, da es sich um Konten ohne Überziehungsmöglichkeit handelt. Anders sieht das beim Girokonto aus, wo eine gewisse Anzahl negative Effekte auf den SCHUFA-Score haben kann. Wie viele Tagesgeldkonten darf man also haben? Im Grunde so viele Sie möchten. Dennoch sollten Sie stets den Überblick behalten können und regelmäßig einen Tagesgeldvergleich durchführen.

    Wie hoch sollte der Anlagebetrag auf dem Tagesgeldkonto sein?

    Empfehlungen lauten, auf dem Konto einen Betrag zu hinterlegen, der etwa drei Netto-Monatsgehältern entspricht. Dieser dient automatisch als Puffer für schlechtere Zeiten. Je nach Bank kann auch die verlangte Mindestsumme dafür relevant sein, wieviel Geld auf das Tagesgeldkonto eingezahlt wird.

    Muss ich für mein Tagesgeldkonto ein Girokonto eröffnen?

    Das Girokonto dient für Einzahlungen und Auszahlungen auf das Tagesgeld-Konto. Es ist nicht notwendig, ein neues Girokonto zu eröffnen, falls Sie bereits über eines verfügen. Die Bank kann aber die Eröffnung eines Girokontos im eigenen Haus verlangen.

    Schulden zurückzahlen oder Konto eröffnen? Was ist besser?

    Haben Sie Schulden, kann sich eine Rückzahlung mehr für Sie lohnen als die Eröffnung des Kontos. Dies gilt etwa für einen bestehenden Dispokredit, Immobilienkredit, Ratenkredit, Rahmenkredit oder Autokredit. Bei diesen zahlen Sie nämlich oft hohe Zinsen und können bei einer Rückzahlung daher viel Geld sparen.

    Was steckt hinter den Begriffen Staffelverzinsung und Schichtverzinsung?

    Viele Banken gewähren je nach Höhe des eingezahlten Kapitals unterschiedliche Zinssätze. Das heißt, dass Sie den beworbenen Zinssatz bei einer Bank erst ab einem gewissen Mindestbetrag und darunter geringere Zinsen erhalten. Manche Banken gewähren den besseren Satz auf den gesamten Betrag, sobald der Mindestbetrag erreicht wurde. Der Tagesgeld-Vergleich auf FinanceScout24 berücksichtigt solche Voraussetzungen automatisch.

    Rechenbeispiel für die Staffel- und Schichtverzinsung:

    Eine Bank bietet Ihnen bis zu einem Betrag von 5.000 Euro einen Zinssatz von 0,1 Prozent, darüber 0,5 Prozent. Zahlen Sie 4.950 Euro ein, erhalten Sie bei jährlicher Verzinsung 4,95 Euro Zinsen. Legen Sie jedoch 5.050 Euro bei der Bank an, steigt dieser Wert schon auf 25,25 Euro. Zu unseren Empfehlungen gehört daher ein genauer Blick darauf, wie Sie dies möglichst effektiv für sich ausnutzen können.