Umfrage von FinanceScout24: So legen die Deutschen ihr Geld an

München, 19. Januar 2015 - Trotz anhaltend niedriger Renditen für Bankanlagen und gesunkener Garantieverzinsung bei Versicherungen ändern die Deutschen wenig an ihrem Spar- und Anlageverhalten. Doch dafür legen sie weniger Geld beiseite als früher. Das ist das Fazit einer Umfrage von FinanceScout24.de, eines der größten Vergleichsportale in Deutschland, unter seinen Internet-Nutzern. Zwar meinten 55,9 Prozent der 2.227 Befragten, dass sie trotz der niedrigen Zinsen nichts an ihrem Sparverhalten ändern werden. Allerdings gaben auch 21,3 Prozent zu, künftig weniger auf die hohe Kante zu legen. Dagegen beabsichtigen 14,5 Prozent der Umfrageteilnehmer, künftig für höhere Renditen auch ein höheres Risiko in Kauf zu nehmen.
  • Zum zweiten Mal befragte FinanceScout24 seine Nutzer nach ihrem Spar- und Anlageverhalten.
  • Private Altersvorsorge ist nach wie vor das oberste Sparziel. Allerdings hat die Neigung fürs Vorsorgesparen abgenommen.
  • Für regelmäßiges Sparen werden immer geringere Beträge verwendet. Dafür werden für höhere Renditen künftig höhere Risiken in Kauf genommen.
  • Banken und Berater dienen seltener als Informationsquelle. Immer mehr Nutzer informieren sich hingegen im Internet, bevor Sie eine Geldanlageentscheidung treffen.

 

Ruhestandsvorsorge: Für immer weniger Deutsche ein Anlageziel?

Unter den FinanceScout24-Nutzern, die an der Umfrage von Ende November bis Mitte Dezember 2014 teilgenommen haben, rangiert das Anlage- und Sparziel Altersvorsorge weiterhin an erster Stelle. 54,6 Prozent der Befragten nannten die private Altersvorsorge als ihr wichtigstes Sparziel. Allerdings hat die Neigung für die Ruhestandsvorsorge abgenommen. Bei der vergleichbaren Umfrage von FinanceScout24 im August 2013 sagten noch 61,9 Prozent, dass sie in erster Linie für das Alter sparen. Der Vermögensaufbau steht nach wie vor an zweiter Stelle der bevorzugten Anlageziele (41,4 Prozent). Eineinhalb Jahre zuvor lag dieser Wert jedoch noch bei 47 Prozent. Immer mehr Menschen sparen dagegen für Urlaubsreisen, Autos oder sonstige Ausgaben (41,1 Prozent nach 40,6 Prozent). Erst an vierter Stelle der Anlage- und Sparziele liegt die eigene Immobilie. Der Anteil der Nutzer, die für die eigenen vier Wände sparen, ging von 15,9 Prozent in 2013 auf jetzt 13,9 Prozent zurück.

Sparbeträge schrumpfen

In Zeiten niedriger Zinsen haben sich zwar die Anlage- und Sparziele kaum verändert, aber es wird mehr für den Konsum ausgegeben als in den Sparstrumpf gesteckt. 34,8 Prozent der Befragten legten 2013 noch monatliche Beträge zwischen 101 und 300 Euro auf die hohe Kante. Bei der aktuellen Umfrage wollten nur noch 30,8 Prozent so viel für das Sparen und Anlegen abzweigen. Dagegen stieg der Anteil derjenigen, die weniger als 50 Euro im Monat sparen von 6 Prozent in 2013 auf aktuell 10,9 Prozent.

Auf die Frage, an welchen Anlageformen in Zukunft Interesse besteht, antworteten die Teilnehmer an der Umfrage wie in 2013 in erster Linie Tagesgeld (59,2 Prozent), dann Aktien (41,3 Prozent), gefolgt von Investmentfonds (37 Prozent). Allerdings hat der Anteil derjenigen, die Tagesgeld interessant finden, stark abgenommen (noch 67,7 Prozent in 2013). Dafür interessieren sich für die Anlageform ETFs (Exchange Traded Funds) mit 15 Prozent mehr Anleger als im Jahr 2013 (12,3 Prozent).

Sparer zunehmend selbstbewusster und eigenständiger

Im Vergleich zur FinanceScout24-Umfrage vor eineinhalb Jahren sind die Anleger und Sparer offensichtlich selbstbewusster geworden. 60,3 Prozent sagten, sie würden ihre Anlageentscheidungen allein treffen. Im Jahr 2013 trauten sich das im Vergleich nur 56,6 Prozent zu. Vielleicht liegt dieses geänderte Verhalten aber auch an einem Mangel an vertrauenswürdigen Ratgebern. Der Anteil der Befragten, die in Geldangelegenheiten ihre Bank oder einen unabhängigen Berater um Rat bitten, sank von 24,7 Prozent im Jahr 2013 auf aktuell 23,3 Prozent.

Auch als Informationsquelle haben Banken an Anziehungskraft verloren. Nur noch 31 Prozent halten sich bei Geldinstituten auf dem Laufenden. Vor eineinhalb Jahren lag dieser Anteil bei 35,8 Prozent. Dagegen hat das Internet als Informationsquelle stark an Bedeutung gewonnen. 78,9 Prozent der Befragten gaben an, sich auf entsprechenden Portalen in Sachen Geldanlage zu informieren. Im Jahr 2013 suchten lediglich 70 Prozent online nach Infos.

 

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