Sprit sparen leicht gemacht

Zuletzt aktualisiert am 16.03.2017

Je weniger Sprit Sie verbrauchen, desto mehr Geld ist in Ihrem Portemonnaie – zusätzlich werden Umwelt und Gesundheit geschont. Es gibt also gute Gründe, Sprit zu sparen, trotzdem erscheint dies manchen Autofahrern zu umständlich. Einige gehen davon aus, dass kleine Veränderungen am Fahrverhalten nichts nützen, andere fürchten gar, dass ihnen der Fahrspaß verdorben wird. Mit den richtigen Tricks geht Sprit sparen aber eigentlich fast von selbst.

Inhaltsverzeichnis

    Ein beeindruckendes Beispiel, in welchem Umfang sich Sprit sparend fahren lässt, stellt seit Jahrzehnten das Ehepaar Taylor dar. Die beiden Australier halten rund 90 Weltrekorde rund ums Spritsparen. Die Methoden von John und Helen sind aber kein Hexenwerk. Beide orientieren sich an vernünftigen Verhaltensweisen und setzen auf eine ausgeglichene Fahrweise – Tricks, an die auch Sie sich halten können.

    Ist die Autofahrt notwendig?

    Zunächst sollten Sie sich fragen, ob Sie die geplante Strecke nicht auch zu Fuß, mit dem Fahrrad oder öffentlichen Verkehrsmitteln zurücklegen können. Wie Volkswagen berichtet, liegt der durchschnittliche Verbrauch eines Autos direkt nach dem Start bei bis zu 40 Litern auf 100 Kilometern. Der Verbrauch rutscht erst in gewohnte Regionen, wenn das Auto auf Betriebstemperatur ist – das ist nach vier Kilometern der Fall. Vorher lohnt sich eine Fahrt mit dem Auto also nicht.

    Benzin sparen Sie außerdem, wenn in Ihrem Auto kein unnötiger Ballast liegt. Ein Dachgepäckträger verschlechtert zudem die Aerodynamik. Um ein Drittel erhöht sich etwa der Luftwiderstand, wenn Sie einen Skiträger befestigt haben. Das entspricht bei Tempo 100 einem erhöhten Kraftstoffverbrauch von mehr als 0,8 Litern pro 100 Kilometern.

    Benzin sparen: Klug und vorausschauend fahren

    Sie können außerdem Sprit sparend fahren, wenn Sie möglichst schnell hochschalten. Die Devise lautet: Der höhere Gang ist immer der sparsamere. Wenn Sie untertourig fahren, schadet Ihr Fahrstil keineswegs Ihrem Motor. Stattdessen können Sie Ihren Spritverbrauch um rund ein Fünftel verringern. Auch wenn es widersprüchlich klingt: Geben Sie kräftig Gas und schalten Sie spätestens bei 2.000 Umdrehungen pro Minute in den nächsten Gang. Überspringen Sie gegebenenfalls einen Gang. Den ersten nutzen Sie sogar nur zum Anrollen. Sprit sparend fahren bedeutet auch, auf Autobahnen nicht schneller als 120 km/h zu fahren beziehungsweise auf Landstraßen die Tachonadel nicht über 80 Stundenkilometer zu bringen. So ist der Verbrauch am niedrigsten.

    Nicht weniger effektiv und damit eine weitere Möglichkeit, um Benzin zu sparen, ist eine vorausschauende Fahrweise. Ständiges Bremsen und Anfahren treibt den Verbrauch in die Höhe. Halten Sie daher zum Vordermann rund drei Sekunden Abstand und schalten Sie in den Leergang, wenn Sie in der Entfernung sehen, wie eine Ampel auf Rot umschaltet.

    Da elektronische Hilfsmittel den Verbrauch erhöhen, sollten Sie unter anderem

    • Klimaanlage
    • Heckscheibenheizung
    • Scheibenwischer

    ausschalten beziehungsweise nur bei wirklichem Bedarf benutzen. Setzen Sie zudem auf Leichtlaufreifen und auf den vom Autohersteller empfohlenen Reifendruck. Gegebenenfalls erhöhen Sie diesen sogar noch etwas und senken den Verbrauch so noch einmal – eine erhöhte Bremssicherheit inklusive.

    Kleine Anstrengungen mit großer Wirkung

    Durch sparsames Fahren können allein in Deutschland mehr als fünf Millionen Tonnen Kohlenstoffdioxid eingespart werden. Auf jedes in Deutschland zugelassene Auto heruntergerechnet müsste dafür jeder Fahrer auf einer Distanz von 100 Kilometern nicht einmal einen halben Liter Sprit sparen.

    Spartipps rund ums Auto

    Ihren Geldbeutel schonen Sie dagegen nicht nur, indem Sie Sprit sparend fahren, sondern auch mit Hilfe einer günstigen Kfz-Versicherung, dem richtigen Reifendruck und einem regelmäßigen Check-Up. Lesen Sie hier alle unsere Spartipps!

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