Da die private Haftpflicht für die so genannte Gefährdungshaftung bei Tieren grundsätzlich nicht aufkommt, wird allen Besitzern von Haustieren der Abschluss spezieller Tierversicherungen empfohlen. Diese Versicherungen sind freiwillig, aber dennoch wichtig, denn: Ein Schadensfall kann teuer werden.
Zu den bekanntesten Tierversicherungen gehören Tierkrankenversicherungen, die Pferdehaftpflicht und die Hundehaftpflicht. Die unterschiedlichen Haftpflichtversicherungen für Haustiere ersetzen Schäden, die das versicherte Tier an Personen, Vermögen oder Gegenständen verursacht.
Tipp: Achten Sie beim Vergleich mehrerer Versicherungen unbedingt auf wichtige Zusatzleistungen, wie den Einschluss von Mietsachschäden oder die Absicherung von Fremdreitern bei Pferden.
Bei der Hundehalterhaftpflicht sollten alle Personen, die Ihren Hund in Abwesenheit betreuen, in den Vertrag eingeschlossen sein. Häufig werden Hundewelpen bis zu einem bestimmten Alter (in der Regel zwischen drei und zwölf Monaten) kostenlos mitversichert.
Für "Listenhunde" – dabei handelt es sich um spezielle Hunderassen, die als gefährlich eingestuft sind – ist eine Absicherung in einer speziellen Hundehaftpflicht per Gesetz vorgeschrieben.
Tierversicherungen werden u.a. von Spezialversicherern – wie der Janitos oder der Degenia – angeboten.