Deflation: Wenn das Preisniveau sinkt

Zuletzt aktualisiert am 16.03.2017

Der Begriff „Great Depression“ ist heute nicht nur Historikern ein Begriff. Er beschreibt die wirtschaftliche Situation in den frühen 1930er-Jahren in den USA. Damals herrschte dort nach dem Ersten Weltkrieg eine Überproduktion an Waren.

Inhaltsverzeichnis

    Zugleich litten die Börsen immer noch an den Folgen des „Schwarzen Donnerstags“, dem damals größten Börsencrash der Welt im Jahr 1929. Die USA sahen sich somit gezwungen, die Schuldentilgung des Deutschen Reichs sofort einzuleiten. Diese Tilgung erfolgte schließlich überwiegend in Gold.

    All diese Faktoren führten letztlich zu einer Deflation, wodurch Preise und Löhne sanken, die Arbeitslosigkeit zugleich auf über 20 Prozent anstieg. Letztlich wurde die Deflation noch weiter durch Sparmaßnahmen in Betrieben und im Staat verschärft.

    Eine Erholung erfolgte erst gegen Ende der 1930er-Jahre. Bis heute wird die „Great Depression“ immer wieder ins Gedächtnis gerufen, wenn es darum geht, die Gefahren einer Deflation zu veranschaulichen.

    Deflation: Eine einfache Erklärung

    Bei der Deflation handelt es sich um eine kontinuierliche Absenkung des allgemeinen Preisniveaus. Das Preisniveau sinkt, weil immer weniger Geld im Umlauf ist.

    Der Rückgang erfolgt außerdem, weil das Angebot der gesamten Wirtschaft in einem Land größer ist als die tatsächliche Nachfrage. Eine mögliche Konsequenz ist eine Absatzkrise, die ein sogenanntes Konjunkturtief verursacht.

    In diesem Fall wächst eine Wirtschaft nicht mehr, sondern schrumpft. Diesem Phänomen geht eine sogenannte „Nachfragelücke“ voraus. Dabei sinkt die gesamte Nachfrage nach Gütern und Waren, aber das Angebot bleibt gleich.

    Durch eine Deflation wird das Geld aufgewertet. Theoretisch können Verbraucher deshalb mehr Waren mit ihrem Geld kaufen.

    Nachteile für Schuldner

    Bei einer Deflation sind Schuldner im Nachteil. Da der Geldwert kontinuierlich zunimmt, steigen damit auch die Schulden. Auch der Staat als Schuldner ist bei der Deflation im Nachteil, da seine Verschuldung ebenfalls mit der zunehmenden Deflation ansteigt.

    Vorteile für Kapitalanlagen

    Durch den steigenden Wert des Geldes sind Besitzer von Kapital im Vorteil. Sie profitieren nicht nur von dem höheren Wert des Kapitals, sondern zusätzlich stärker von den Zinsen, die sie dafür erhalten. Somit kann sich auch die Rendite noch positiver entwickeln.

    Allerdings kann sich die Deflation auch negativ auf Anlagen auswirken. Dies ist dann der Fall, wenn die Zentralbank den Leitzins senkt, um die Konjunktur anzukurbeln. In diesem Fall werden auf festverzinsliche Wertpapiere in der Regel weniger Zinsen gezahlt. Das Geld ist zwar kurzfristig mehr wert, jedoch sinkt die Rendite durch sinkende Zinsen.

    Ein einfaches Beispiel zur Deflation

    Die Zentralbank gibt 1.000 Euro in den Umlauf. Zur gleichen Zeit kostet ein Kilo Äpfel zwei Euro. Mit einem Stundenlohn von 20 Euro könnte sich ein Arbeitnehmer zehn Kilogramm Äpfel kaufen.

    Nun senkt die Zentralbank die Geldmenge und bringt nur noch 900 Euro in Umlauf. Um die gleiche Menge an Äpfel wie vorher verkaufen zu können, senkt der Händler den Preis auf 1,80 Euro. Bleibt das Lohnniveau des Arbeitnehmers gleich, könnte er sich nun mehr als elf Kilogramm Äpfel für 20 Euro kaufen.

    Während einer Deflation passen jedoch auch die Arbeitgeber ihre Löhne an, sodass auch der Arbeitnehmer weniger Geld für den Konsum zur Verfügung hat. Somit wird eine Spirale in Gang gesetzt, die das Preisniveau immer weiter sinken lässt.

    Abgrenzung: Deflation vs. Inflation

    Die Deflation beschreibt theoretisch genau das Gegenteil einer Inflation. In dieser Tabelle werden die zentralen Eigenschaften von Deflation und Inflation einander gegenübergestellt.

      Deflation Inflation
    Allgemein
    • Senkung der Geldmenge, die im Umlauf ist
    • Geld wird mehr wert
    • Sinkende Preise
    • Erhöhen der Geldmenge, die im Umlauf ist
    • Geld wird weniger wert
    • Steigende Preise
    Geldwert Steigt Sinkt
    Warenaufkommen Zunächst Überangebot, danach sinkt es Sinkt, da Käufer nichts mehr bezahlen können
    Nachfrage Geht zurück Geht zurück
    Konsumverhalten Erhöht sich zunächst, sinkt dann Erhöht sich zunächst, sinkt dann
    Zinsniveau Sinkt Steigt
    Arbeitslosigkeit Steigt Steigt

    Auch wenn Deflation und Inflation unterschiedliche Ursachen haben und sich unterschiedlich entwickeln, können beide langfristig ähnlich Auswirkungen auf die wirtschaftliche Entwicklung eines Staates haben.

    Die Situation in Deutschland

    Zu Beginn des Jahres 2016 lag die Inflationsrate in Deutschland noch bei 0,3 Prozent. Diese niedrige Prozentzahl rief Wirtschaftswissenschaftler und Politiker auf den Plan, die vor einer Deflation warnten.

    Verantwortlich für das niedrige Niveau waren unter anderem Investitionsrückgänge, eine langsamer wachsende Wirtschaft sowie ein sehr niedriger Ölpreis.

    Für eine stabile Wirtschaft wird jedoch bei der Europäischen Zentralbank (EZB) von einer Inflationsrate von zwei Prozent ausgegangen. Deshalb hatte die EZB angefangen, mehr Geld in Umlauf zu bringen.

    Bis März 2017 möchte die EZB Anleihen und Wertpapiere im Wert von 1,5 Billionen Euro aufkaufen.

    Die letzte große Inflation in Deutschland

    In Deutschland wird die Inflation heute immer noch gefürchtet, weil die Erinnerung an die große Deutsche Inflation zwischen 1914 und 1923 zurückbleibt. Damals fand eine massive Geldentwertung statt.

    Sie war eine Folge des Ersten Weltkriegs. Alltagsprodukte kosteten während dieser Hyperinflation teilweise Millionen- oder sogar Milliardenbeträge.

    Inflationsrate als Richtschnur für den gesamtwirtschaftlichen Zustand

    Um die Stärke einer Inflation zu messen, wird die sogenannte „Inflationsrate“ genutzt. Die Inflationsrate ist der Quotient aus der Differenz von aktuellem Preis und vorherigem Preis und dem vorherigen Preis, multipliziert mit 100. 

    Die Formel lautet: Inflationsrate = (aktueller Preis - vorheriger Preis) ÷ (vorheriger Preis) × 100

    Für die Ermittlung der aktuellen Preise wird in Deutschland ähnlich wie beim Verbraucherpreisindex ein „imaginärer Warenkorb“ verwendet. Darin enthalten sind die aktuellen Preise für die wichtigsten Produkte und Dienstleistungen.

    Die Deflationsspirale: Ein fast unaufhaltsamer Prozess

    Das Gefährliche einer Deflation besteht in einer Spirale, die durch die Geldaufwertung in Gang gesetzt wird. Verbraucher freut es, dass sie sich zunächst noch mehr für ihr Geld leisten können.

    Doch danach setzt sich folgender Prozess in Gang:

    1. Die Nachfrage sinkt, weil Verbraucher und Unternehmen vorsichtiger mit Investitionen sind. Sie warten darauf, dass sie sich später noch mehr für ihr Geld kaufen können.
    2. Dadurch sinkt der Absatz und es entsteht ein Überangebot. Unternehmen verlieren dadurch Umsätze.
    3. Weil Firmen Überkapazitäten haben und Absatzverluste erleiden, müssen sie Mitarbeiter entlassen.
    4. Durch die steigende Arbeitslosigkeit werden noch weniger Waren gekauft und Dienstleistungen genutzt. Somit müssen Firmen noch stärker einsparen. Zugleich sinken die Steuereinnahmen des Staates. Er kann weniger in die Wirtschaft und in soziale Leistungen investieren. Banken vergeben außerdem nur noch selten Kredite, weil sie kaum Zinserträge dadurch erhalten und der Schuldenberg durch die Deflation wächst.
    5. Der Prozess wiederholt sich und es kommt zu einem Teufelskreis, aus dem Staaten nur sehr schwer entrinnen können. Dabei wird auch von einer „Rezession“ gesprochen. Die Wirtschaft schwächt sich ab. Eine Rezession wird zum Beispiel festgestellt, wenn die Quartalszahlen zwei Mal hintereinander negativ ausfallen. Hält der wirtschaftliche Abschwung über einen längeren Zeitraum an, wird aus der Rezession eine Depression. Eine solche große Depression erfolgte zuletzt zu Beginn der 1930er-Jahre in den USA.

    Ursachen einer Deflation

    Eine Deflation kann unterschiedliche Ursachen haben. Sowohl politische als auch wirtschaftliche Aspekte können den Vorgang auslösen und zum Teil auch beschleunigen. Letztlich wirken verschiedene Kräfte zusammen und führen zu der bereits erwähnten Deflationsspirale.

    Wirtschaftliche Aspekte: Der Konsum- und Investitionsrückgang

    • Sparmaßnahmen durch Privathaushalte: Eine Deflation kann durch Sparmaßnahmen der Privathaushalte begünstigt werden. In diesem Fall werden die Haushalte zögerlicher bei Investitionen und Käufen. Bei gleichbleibendem Angebot sinkt die Nachfrage und es kann daraus eine Absatzkrise entstehen.
    • Sparmaßnahmen durch Unternehmen: Auch Unternehmen können die Deflation beschleunigen, wenn sie weniger investieren. So kann zum Beispiel der Rückgang der Nachfrage bei einem Autohersteller zum Rückgang der Nachfrage beim Autozulieferer führen. Dieser stellt dann Investitionen in neue Mitarbeiter oder Maschinen zurück.
    • Existenzängste und negative Zukunftserwartung: Diese eigentlich emotionalen Gründe können die Deflation ebenfalls verstärken. Dadurch sinkt die Kaufkraft ebenso wie die Nachfrage. Konsumenten zögern verstärkt vor dem Kauf und sind weniger bereit, in neue Anschaffungen zu investieren.
    • Entlassungen und Produktionsdrosselung: Auf die sinkende Nachfrage im Zuge einer Deflation können Unternehmen mit Entlassungen oder einer Reduzierung der Produktion reagieren. Diese Prozesse verstärken wiederum den Effekt der Deflation.

    Lohndeflation

    Wenn die Preise für Dienstleistungen oder Güter sinken, werden Löhne mehr wert. Allerdings entsteht durch diesen Zusammenhang eine ungünstige Lohn-Preis-Spirale. Da Unternehmen durch die sinkenden Preise weniger einnehmen, müssen sie die Lohnkosten senken.

    Arbeitnehmer erhalten somit weniger Geld und können folglich wieder weniger ausgeben. Durch die sinkende Nachfrage sinkt wiederum der Umsatz bei Unternehmen und sie sind weiter gezwungen, die Löhne zu senken.

    Die Folgen für den Arbeitsmarkt sind groß. So ist davon auszugehen, dass bei einer zunehmenden Lohndeflation auch die Arbeitslosigkeit steigt.

    Vermögens- und Kreditdeflation

    Eine Vermögensdeflation kann durch das Platzen von Investitions- oder Spekulationsblasen, zum Beispiel mit Aktien oder Immobilien verursacht werden. Begünstigt wird der negative Prozess dadurch, dass die Investitionen häufig mit Krediten getätigt werden. Deshalb wird auch von „Kreditdeflation“ gesprochen.

    Durch das Steigen des Geldwerts steigen die Kreditschulden. In diesem Fall können Haushalte sich überschulden. In der Folge vergeben Banken weniger Kredite, wodurch wiederum die Geldmenge auf dem Markt verringert wird.

    Als Konsequenz wird der Deflationsprozess beschleunigt beziehungsweise kann eine „echte“ Deflation ausgelöst werden, da Konsumenten aufgrund ihrer Überschuldung noch weniger Geld ausgeben oder neues Geld aufnehmen können.

    Politische Aspekte der Deflation

    Wenn Staaten ihre Ausgaben kürzen und somit weniger in die Märkte investieren, sinkt die Nachfrage bei gleichbleibendem Angebot. Auf diese Weise kann wiederum eine Nachfragelücke entstehen, wodurch die sich im Umlauf befindliche Geldmenge verringert und somit die Deflation begünstigt wird.

    Ebenso ist es möglich, dass Zentralbanken eine Deflation begünstigen, wenn sie die Leitzinsen erhöhen. Auf diese Weise wird die Kreditvergabe teurer und Unternehmen wie Privathaushalte investieren weniger.

    Aus diesem Grund ist die Europäische Zentralbank (EZB) dazu verpflichtet, den Markt zu stabilisieren. Um eine Deflation zu verhindern, kann die EZB die Geldmenge durch Ankäufe von Staatsanleihen erhöhen.

    Wann besteht Deflationsgefahr?

    Eine Deflationsgefahr besteht immer dann, wenn die Wirtschaft kaum wächst und dadurch Investitionen zurückgehen und der Konsum einbricht.

    Zunächst ist eine Deflation nicht schlecht, da sich Konsumenten mehr für ihr Geld leisten können. Mittelfristig führt eine Deflation jedoch zum Überangebot und dadurch zu einem Produktions- und Absatzrückgang, der wiederum die Deflationsspirale in Gang setzt.

    Mögliche Gegenmaßnahmen gegen eine Deflation

    Jeder Staat muss auf eine Deflation reagieren. Würden keine Gegenmaßnahmen ergriffen, kann eine Deflation zum Staatsruin führen. Denn letztlich ist ein Staat ohne Steuereinnahmen nicht mehr zu verwalten.

    Mögliche Maßnahmen:

    1. Bauprojekte
      Staaten können die Konjunktur auch ohne eine entsprechende Geldpolitik ankurbeln. So hat der Staat zum Beispiel die Möglichkeit, neue Bauprojekte zu unterstützen. Auf diese Weise gibt es eine höhere Beschäftigung und dadurch wiederum höheren Konsum sowie höhere Steuereinnahmen. Mögliche Bauprojekte sind zum Beispiel auch Straßen oder Autobahnen.
    2. Fiskalpolitik
      Staaten haben die Möglichkeit, durch Steuererleichterungen mehr Investitionen zu ermöglichen. Da die Bürger oder Unternehmen mehr Geld zur Verfügung haben, können sie mehr davon ausgeben und so Steuereinnahmen für den Staat generieren.
    3. Geldpolitik
      Zentralbanken können durch das Senken der Leitzinsen eine Deflation bekämpfen. Durch günstige Kredite sollten Unternehmen und Verbraucher zu Investitionen verführt werden. Allerdings hat eine solche Geldpolitik auch Nachteile. Denn bei niedrigen Zinsen erhalten Sparer und Anleger weniger Kapitalerträge. Davon sind auch große Investoren wie Versicherungen betroffen. Sie könne dann zum Beispiel weniger Geld für die Altersvorsorge erwirtschaften. Ein niedriger Leitzins kann außerdem die Inflation erhöhen, weil plötzlich zu viel Geld im Umlauf ist.
    4. Devisenkontrollen
      Durch Devisenkontrollen können Staaten dafür sorgen, dass Devisen in die eigene Währung umgetauscht werden müssen. Auf diese Weise erhöht sich die Geldmenge und die Deflation kann zurückgehen.

    Exkurs Deflation in Japan

    In der Mitte der 1990er-Jahre sanken die Verbraucherpreise in Japan rapide. Verantwortlich für diese Entwicklung waren unter anderem die Aktienmärkte.

    Sie sorgten zum Beispiel zunächst Ende der 1980er-Jahre dafür, dass der Leitindex Nikkei 225 zwischenzeitlich auf über 38.000 Punkte anstieg. In der Folge entwickelten sich die Immobilienpreise und Vermögenspreise in schwindelerregende Höhe.

    Schließlich sank der Leitindex zwischen 1990 und 1992 auf unter 16.000 Punkte. Die sinkende Börsenkraft führte zu sinkenden Geldwerten. In der Folge hielten sich die Japaner im Konsum zurück, was wiederum zu Überproduktion führte.

    Die Deflationsspirale war in Gang gekommen. Die Tendenz wurde zusätzlich durch eine strenge Geld- und Steuerpolitik Japans verstärkt.

    Erst 2003 und 2004 konnte die Deflation teilweise gestoppt werden. Seither gilt Japan als das am stärksten verschuldete Land der Welt.

    Die zehn Jahre der Deflation werden auch als „Verlorene Dekade“ bezeichnet. Japan erholte sich jedoch nur teilweise. Im Zuge der Finanzkrise 2008 stieg die Deflationsrate des Staates wieder stark an.

    Noch heute muss der japanische Staat mit den Folgen umgehen.

    Fragen und Antworten

    Welche Folgen gibt es für Angebot und Nachfrage?

    Bei einer Deflation entsteht durch eine sinkende Nachfrage zunächst ein Überangebot. Durch Produktionsanpassungen sinkt das Angebot wieder, allerdings sinkt zugleich auch die Nachfrage. Die Folge kann ein wirtschaftlicher Abschwung sein, der zu Produktionsengpässen führt.

    Welche Folgen hat die Deflation für den Arbeitsmarkt?

    Eine Deflation kann in steigende Arbeitslosigkeit münden, da Unternehmen aufgrund der sinkenden Nachfrage weniger Umsatz erwirtschaften und deshalb Mitarbeiter entlassen müssen.

    Welche Folgen hat die Deflation auf die Steuereinnahmen des Staates?

    Durch die sinkenden Einkommen sinken auch die Steuereinnahmen des Staates. Dieser Prozess wird zudem verstärkt, weil durch den sinkenden Konsum noch weniger Steuern eingenommen werden.

    Wie verändert sich das Beschäftigungsniveau?

    Das Beschäftigungsniveau sinkt kontinuierlich, weil Unternehmen sich Mitarbeiter nicht mehr leisten können.

    Was ist die sogenannte „deflatorische Lücke“?

    Bei der deflatorischen Lücke handelt es sich um eine Nachfragelücke. Dabei besteht eine geringere Nachfrage nach Gütern, als es das Angebot hergibt.

    Welche weiteren negativen Folgen hat eine Deflation?

    Eine Deflation kann zum Beispiel die Staatsverschuldung erhöhen oder langfristig zu einer Depression führen.

    Wer sind die „Verlierer“?

    Die Verlierer der Deflation sind diejenigen, die Kreditschulden haben. Darüber hinaus gehören auch Aktionäre oder Immobilieninvestoren zu den Verlierern der Deflation.

    Wer profitiert von der Deflation? Gibt es positive Aspekte?

    Die Profiteure von der Deflation sind allgemein Gläubiger. Positive Aspekte der Deflation sind in der Regel nur kurzfristig. Denn Verbraucher können sich zunächst mehr leisten.

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