Diversifikation

Autor: FinanceScout24 - Zuletzt aktualisiert am 04.11.2016

Immer wieder hört man als wichtigsten Ratschlag für die Geldanlage, dass man nicht alles auf ein Pferd setzen sollte und die Investitionen diversifizieren muss. Doch was bedeutet Diversifikation bzw. Diversifizierung eigentlich? FinanceScout24 gibt Ihnen in diesem Ratgeber eine Definition und erläutert, was Sie alles hinsichtlich Ihres Portfolios beachten sollten.

Diversifikation bzw. Diversifizierung beschreibt die Verteilung der Risiken einer Geldanlage auf mehrere Risikoträger. Und nicht nur das, diese Verteilung sollte auch noch eine möglichst geringe Korrelation aufweisen. Unter Letzterem versteht man wiederum die gegenseitige Abhängigkeit der Preise zweier oder mehrerer Anlagen.

Auch wenn das zunächst einmal kompliziert klingt, so lohnt es sich doch, sie zu verstehen. Denn nur wer das Zusammenspiel von Ertrag und Risiko kennt, kann die Märkte richtig einschätzen. FinanceScout24 hilft Ihnen dabei und erklärt alles Wesentliche zur Diversifizierung von Geldanlagen.

Was gibt es bei der Geldanlage zu beachten?

Wer eine Geldanlage plant, sollte diese nach den Gesichtspunkten Risiko, Ertrag und Liquidität beurteilen. Hier kann keine generelle Empfehlung erfolgen, da jeder Anleger eigene Vorstellungen und Voraussetzungen bezüglich dieser Werte hat.

Grundsätzlich lässt es sich aber auf diesen Nenner bringen: Der Wunsch nach einem möglichst hohen Ertrag der Geldanlage muss sich der maximalen Risikobereitschaft des Anlegers unterordnen.

Es ist bekannt, dass die höchsten Renditen mit einem hohen Risiko erkauft werden und umgekehrt die besonders sicheren Anlagen keine sonderlich hohe Rendite abwerfen. Wo die persönliche Schmerzgrenze liegt, sollte jeder Anleger nach bestem Wissen und Gewissen selbst entscheiden – und dabei stets auch den möglicherweise negativen Ausgang der Investition bedenken.

Unabhängig von Sicherheit und Rendite einer Anlage stellt sich außerdem die Frage nach der Kapitalbindung durch die Geldanlage. Meist gilt, dass hohe Renditen auch eine längere Festlegung auf bestimmte Anlagen erfordern, was nur dann zu empfehlen ist, wenn Sie als Anleger in der Zwischenzeit das Geld nicht benötigen.

Wollen Sie hingegen flexibel bleiben, sollten Anlagen ohne größere Zeitbindung gewählt werden, was aber unter Umständen Auswirkungen auf die Höhe der Rendite hat.

Eine Aussage hinsichtlich der Anlagesicherheit lässt sich anhand der Liquidität alleine übrigens nicht treffen, da es kurze und lange Kapitalbindungszeiten sowohl bei sicheren als auch unsicheren Geldanlagen gibt. Gleiches gilt für die Höhe der Rendite, die nicht im Zusammenhang mit der Anlagedauer stehen muss.

Tipp:Achten Sie auf Ausgeglichenheit!

Für die Diversifikation der Geldanlage sollten Risiko, Ertrag und Liquidität aufeinander abgestimmt werden. Hierfür sollte jeder Anleger das Risikoprofil und die anzulegende Summe genau einschätzen können – inklusive aller Auswirkungen eines möglichen Verlusts.

Anschaulich verdeutlicht das magische Dreieck der Geldanlage die wechselseitigen Abhängigkeiten. Die nachfolgende Grafik zeigt Ihnen die Wechselwirkungen der drei Ziele auf, die jeder Anleger bei der Geldanlage verfolgt: Rendite, Sicherheit und Liquidität.

Magisches Dreieck der Geldanlage

Das Magische Dreieck der Geldanlage zeigt ein simples Prinzip auf:

Jeder Anleger möchte sein Geld möglichst sicher, rentabel und liquide anlegen. Doch alle drei Aspekte sind nicht miteinander vereinbar. Das bedeutet, je sicherer und liquider ein Investment ist, desto weniger Rendite wirft es am Ende ab.

Das Dreieck soll veranschaulichen, dass immer nur zwei der drei Ziele vereinbar und somit erreichbar sind. Sie müssen sich also für die beiden Punkte entscheiden, die für Sie am wichtigsten sind.

Ein Portfolio sollte das Risiko möglichst gut verteilen

Das logische Ziel jeder Geldanlage ist also eine Maximierung der möglichen Rendite bei einem möglichst geringen Risiko. Wünschenswert ist darüber hinaus eine flexible Ausrichtung, die zeitnahe Liquidität ermöglicht, falls notwendig. Erreichen kann man dies, indem man beispielsweise auf verschiedene Anlagewerte setzt, die nicht unbedingt direkt miteinander zu tun haben.

Beispiel: Kaufte jemand vor zehn Jahren Aktien der Atomstromkonzerne, konnte er damit gutes Geld verdienen. Zum Zeitpunkt des Atomausstiegs trafen ihn die Verluste allerdings voll, da alle Aktien ähnliche Voraussetzungen hatten. Eine intelligente Streuung des Risikos auf Werte von Unternehmen, die auf Ökostrom setzen, würde diese Verluste zum Teil ausgleichen oder gar wettmachen können.

Natürlich muss es dabei nicht immer die gleiche Branche sein. Auswirkungen bei der einen Branche können sich auf völlig unterschiedliche Weise in anderen Branchen zeigen und umgekehrt.

Dies lässt sich auch auf ganze Märkte übertragen. Schwächelt beispielsweise die Börse in Asien, muss das nicht unbedingt auch schlecht für die Börse in Europa sein. Diese Abhängigkeit der Werte untereinander bezeichnet man als Korrelation. Für eine optimale Diversifikation ist eine geringe Korrelation von Vorteil.

Unterarten der Diversifikation

Generell werden in Fachkreisen vier Arten von Diversifikation unterschieden. Jede baut dabei auf einer anderen Grundlage auf:

  1. Diversifikation bezüglich der Anlageklassen
  2. Diversifikation bezüglich der Anlageregionen
  3. Diversifikation bezüglich der Anlagebranchen
  4. Diversifikation bezüglich des Anlagezeitraums

Diversifikation bezüglich der Anlageklassen

Hierbei geht es darum, nicht die gesamte Investitionssumme in eine einzelne Anlageklasse zu investieren. So mögen zwar Aktien besonders chancenreich sein. In der Geschichte gab es aber bereits zahlreiche Crashs, bei denen Aktionäre viel Geld verloren haben, weil der Aktienmarkt auf breiter Front eingebrochen ist.

Anleger, die nur Teile ihres Gelds in Aktien, den Rest aber beispielsweise in Rentenpapiere, Festgelder und Immobilien angelegt hatten, konnten einen derartigen Einbruch besser verkraften.

Diversifikation bezüglich der Anlageregionen

Ähnlich sieht es mit der zweiten Diversifikationsform aus. Achten Sie darauf, dass Ihr Geld nicht übermäßig in einer Region konzentriert ist. Wer etwa in seinem Depot nur Aktien von US-Unternehmen, Investmentfonds mit dem Schwerpunkt USA und Anleihen von US-Unternehmen hat, darf sich nicht wundern, dass er hohe Verluste erleidet, wenn die US-Wirtschaft schwächelt.

Hätte er hingegen auch Geld in Europa und Asien investiert, könnte er die Verluste wahrscheinlich durch Gewinne in anderen Bereichen ausgleichen. Noch risikoreicher ist eine Konzentration auf kleinere und wenig entwickelte Länder und Regionen, deren wirtschaftliche Fortentwicklung oft durch eine hohe Volatilität gekennzeichnet ist.

Diversifikation bezüglich der Anlagebranchen

Der dritte Punkt lässt sich am besten mit einem Beispiel verdeutlichen. Die Solarindustrie galt zu Beginn des Jahrtausends als Boombranche.

Wer allerdings im Vertrauen darauf einseitig Aktien, Anleihen und Investmentfonds aus diesem Bereich gekauft hat und heute immer noch hält, sitzt jetzt wahrscheinlich auf hohen Verlusten, weil er sein Geld nicht ausreichend diversifiziert und auch in andere Branchen investiert hat.

Diversifikation bezüglich des Anlagezeitraums

Die letzte Diversifikationsform bezieht sich primär auf Geldanlagen mit fester Laufzeit – etwa Festgelder. Hier sollten Anleger darauf achten, dass ihre Geldanlagen nicht alle zu einem Zeitpunkt fällig werden. Das kann nämlich die Wiederanlage – etwa in Zeiten niedriger Zinsen – erschweren sowie die Liquidität belasten.

Beispielhafte Verteilung des Risikos durch Diversifikation:

  • Europäische Staatsanleihen
  • Europäische Unternehmensanleihen
  • Globale Aktienmärkte
  • Rohstoffe
  • Devisen

Ein Portfolio, das Investitionen in die obigen Beispielwerte enthält, wäre eine breit gefächerte Geldanlage, die sowohl sichere als auch potentiell sehr rentable Bestandteile enthält.

So gelten Staatsanleihen allgemein als sehr sicher, bringen aber vergleichsweise wenig Ertrag und haben im Zuge der Schuldenkrise mancher Länder an Bedeutung eingebüßt.

Die Staatsschuldenkrise hat jedoch den Unternehmensanleihen Auftrieb verliehen, die den Anlegern bei etwas höherem Risiko auch eine bessere Rendite versprechen und gleichzeitig der Kapitalbeschaffung der Unternehmen dienen.

Eine breite Streuung durch Investments in die Werte der globalen Aktienmärkte entkoppelt das Risiko von einzelnen Märkten und bietet Chancen auf Erträge in anderen Bereichen.

Zu guter Letzt sind Rohstoffe immer ein guter Gradmesser für die Wirtschaft. Besonders Gold und Öl waren in der Vergangenheit begehrte Spekulationsobjekte, bergen aber aufgrund ihrer hohen Abhängigkeit von wirtschaftlichen und politischen Entwicklungen ein vergleichsweise hohes Risiko. Ihr kurzfristiger Ertrag stellt jedoch häufig alles andere in den Schatten.

Der Anleger, der die Diversifikation nach diesem Muster vornimmt, sichert sich gegen viele Risiken ab und profitiert gleichzeitig in vielen denkbaren Szenarien. Wichtig ist, dass die Gewinne und Verluste sich nicht nur die Waage halten, sondern im Idealfall die Verluste durch die Diversifikation kompensiert werden und immer noch eine Rendite übrigbleibt.

Wie man die richtige Strategie zur Diversifikation findet

Die persönliche Strategie zur Diversifikation richtet sich vor allem nach zwei Gesichtspunkten, nämlich dem Risikoprofil sowie der zur Verfügung stehenden Anlagesumme. Grundsätzlich sollten Sie immer nur das Geld anlegen, das Sie im Alltag entbehren können. Es macht keinen Sinn, Depots von einem Tag auf den anderen (häufig unter hohen Verlusten) aufzulösen, weil Sie plötzlich Bargeld benötigen.

Zwar gibt es für Kunden, die genau diese Möglichkeit wünschen, Tagesgeldkonten, doch die Rendite hierfür ist kaum der Rede wert und deckt häufig nicht einmal mehr die Inflationsrate.

Prinzipiell können Sie Aktien und andere börsennotierte Werte natürlich auch tagesaktuell verkaufen – doch wer das tut, muss dann mit dem jeweiligen Tagespreis leben, der natürlich unter dem Einstandspreis liegen kann.

Wie hoch die anzulegende Summe ausfällt, sollte sich also nicht unbedingt nach dem richten, was Sie „auf der hohen Kante“ liegen haben, sondern danach, was Sie tatsächlich auch über einen längeren Zeitraum hinweg für sich arbeiten lassen können.

Ganz gleich, wie sicher eine Geldanlage sein mag – man sollte nie mit geliehenem Geld spekulieren. Einen Kredit aufzunehmen, um Aktien zu kaufen, ist nicht zu empfehlen, zumal die Rendite ohnehin um die zu zahlenden Zinsen reduziert würde und somit häufig von vornherein keinen Sinn macht.

Das Risikoprofil ergibt sich nicht nur aus der reinen Risikobereitschaft des Anlegers, die subjektiv höher sein mag als sie objektiv sein sollte. Vielmehr sollte sie sich im besten Falle danach richten, womit der Anleger im Zweifelsfall rechnen muss, wenn die Geldanlage verloren sein sollte.

Handelt es sich um eine große Summe, welche die gesamten Ersparnisse eines Lebens darstellt, müssen Sie nicht auf eine lukrative Geldanlage verzichten. Sie sollten aber sehr wohl vorher bedenken, ob Sie den potenziellen Verlust verkraften könnten – und gegebenenfalls risikoarme Anlagen wählen.

Die Diversifikation hilft dabei, effiziente Portfolios aus risikolosen und riskanten Wertpapieren zu bilden, um unter dem Strich einen sinnvollen Ertrag zu erzielen.

Tipp:Geldanlage richtig einschätzen und planen

  • Eigenes Risikoprofil sowie das der Geldanlage ermitteln und beachten
  • Anlagesumme genau festlegen
  • Renditewunsch mit Risiko und Liquidität abstimmen
  • Niemals mit geliehenem Geld spekulieren
  • Risikostreuung auch bei verlockenden Angeboten nie vernachlässigen

Es ist naturgemäß nicht einfach, genau zu ermitteln, welche Produkte die richtigen für den eigenen Anlagetyp sind. Fonds können hierbei eine Hilfe sein, denn sie streuen das Risiko bereits. Doch auch innerhalb von Fondsanlagen gibt es natürlich unterschiedliche Risiken. So sollte man nicht in einen Immobilienfonds einsteigen, wenn gerade eine Immobilienblase platzt.

Umgekehrt ist es auch fraglich, ob sich der Einstieg in den Goldmarkt dann lohnt, wenn der Preis gerade ein Rekordhoch erreicht hat. Die Kunst der Geldanlage und der Diversifizierung liegt darin, die Auswirkungen von Ereignissen richtig einzuschätzen.

Portfoliotheorie: Der Erfinder der Diversifikation

Grundlage für die moderne Diversifikation ist die sogenannte Portfoliotheorie, die im Jahre 1952 von dem amerikanischen Wirtschaftsexperten Harry M. Markowitz formuliert wurde. Im Jahre 1990 wurde diese Arbeit mit dem Nobelpreis für Wirtschaftswissenschaften ausgezeichnet.

Ziel seiner Theorie war es, eine Antwort auf die Frage zu finden, welche Art von Wertpapieren in welcher Menge in ein optimiertes Portfolio aufgenommen werden sollten. Die Entscheidungsfindung sollte dabei durch ein wissenschaftliches Fundament untermauert werden, auf dem die moderne Diversifikation basiert.

Die bereits erwähnte Korrelation spielt auch bei Markowitz eine entscheidende Rolle. Dass Werte miteinander korrelieren, also mit gleichen oder zumindest ähnlichen Kursbewegungen auf bestimmte Entwicklungen reagieren, ist bekannt. In diesem Fall spricht man von der positiven Korrelation. Je höher die positive Korrelation im Anlagedepot ist, desto schlechter für den Anleger.

Ein Beispiel für negative Korrelation sind Devisenmärkte. Steigt der US-Dollar, sinkt der Euro und umgekehrt. Man könnte also nun annehmen, es mache Sinn, sowohl US-Aktien als auch deutsche Aktien zu kaufen. Leider kann man die Devisen-Korrelation aber nicht ohne Weiteres auf die Aktienmärkte übertragen, da hier andere Faktoren hineinspielen.

Tatsächlich ist es häufig so, dass der DAX die Bewegungen des Dow Jones mehr oder weniger stark imitiert. Trotz der unterschiedlichen Währungen korrelieren die beiden Aktienmärkte also eher positiv miteinander. Sinnvoller wäre es in diesem Fall, in Märkte zu investieren, deren Aktien gemeinhin steigen, wenn Dow Jones und DAX fallen, beispielsweise bestimmte Werte in Asien.

Diversifizierung und ETFs

Sehr beliebt sind seit einiger Zeit die sogenannten ETFs, die Exchange Traded Funds. Dabei investiert der Anleger nicht in einzelne Werte von Unternehmen oder die Entwicklung von Rohstoffen, sondern einfach in die Wertentwicklung eines Börsenindex an sich.

Jeder kennt die täglichen „Wasserstandsmeldungen“ in den Börsennachrichten über den aktuellen Punktestand des DAX. Am Jahresende klopfen sich die Investoren meist auf die Schulter, weil der Aktienindex wieder einmal einen gehörigen Prozentsatz zugelegt hat. Das Problem für einzelne Anleger ist es, herauszufinden, welche Werte genau steigen werden, denn der Börsenindex bildet ja nur den Durchschnitt der ermittelten Aktienwerte ab.

Hier greift das Prinzip der ETFs ziemlich simpel ein: Man investiert einzig und allein in die Entwicklung des gewählten Börsenindex. Steigt der DAX in diesem Beispiel also um fünf Prozent, steigt auch der darauf bezogene ETF um den gleichen Wert. Im Vergleich zu anderen Fonds, die ein bestimmtes Aktienportfolio repräsentativ verwalten, entfällt hier der teure Verwaltungsaufwand der Fondsmanager.

Wie die Überlegungen zur Korrelation zeigen, sollte man auch bei ETFs nicht nur auf einen bestimmten Index setzen. Daher sollten Anleger stets die globale Diversifizierung im Auge behalten und sich nach unterschiedlichen Anlageklassen beim ETF erkundigen.

Es könnte beispielsweise Sinn machen, sich einen DAX-ETF im Bereich Aktienwerte ins Portfolio zu holen und gleichzeitig einen ETF mit chinesischen Rohstoffen oder US-amerikanischen Staatsanleihen.

Wer diversifizieren möchte, kann dies auf allen Ebenen tun, lediglich der Maßstab ändert sich je nach Anlagemethode. Je größer der Maßstab ist, desto einfacher ist die Verteilung. So kann man zwischen den ETFs verschiedener Börsenindizes sicher schneller entscheiden als zwischen vielen einzelnen Wertpapieren, die man in mühsamer Kleinarbeit selbst analysiert.

Mit Tools kann man ebenfalls das Portfolio diversifizieren

Wie alles kann man heute auch die Diversifizierung von Geldanlagen mit Hilfe von elektronischen Tools erleichtern. Hilfreich ist dies insoweit, als dass die Theorien von Ökonomen wie Markowitz häufig auf sehr konkreten (leider aber auch komplizierten) mathematischen Formeln beruhen. Diese richtig anzuwenden und vor allem auch immer wieder selbst zu überprüfen, ist für private Anleger in der Regel kaum zu schaffen.

Wer also gerne häufig seine Entscheidungen überprüfen möchte oder generell eine Entscheidungshilfe für die richtige Diversifikation benötigt, für den können Tools eine sinnvolle Hilfe sein. Manche Tools können sogar automatisch das Portfolio anpassen.

Hierbei sollte der Anleger aber nie das Augenmaß verlieren – wer nicht weiß, was er tut, sollte lieber eine seltenere und dafür gründliche Anpassung von Hand bei seiner Geldanlage vornehmen.

Die Tatsache, dass große Banken und Anleger nur noch vom Computer entscheiden lassen, wo zu investieren ist, sollte Privatanleger nicht dazu verleiten, ihre Investition ebenso verwalten zu lassen. Denn Großbanken können mit Verlusten anders umgehen und kompensieren sie über Absicherungsgeschäfte.

Zudem fallen für Privatanleger auch ganz andere Gebühren für den Handel mit Wertpapieren an – eine zu häufige Anpassung kann die Rendite also empfindlich reduzieren.

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