Durch den vermehrten Einsatz von Kreditkarten kam es in den letzten Jahren immer häufiger zum Kreditkartenbetrug. Dabei werden die Daten der Kreditkarte ausgespäht, um sie missbräuchlich zu verwenden.
Das Vorgehen der Kreditkartenbetrüger wird von Jahr zu Jahr dreister. Wurden vor Jahren die Kreditkarten im Vergleich zu heute noch physisch gestohlen, um sie dann bei einem Händler einzusetzen, kommen heute vor allem die Methoden des Phishing und Skimming zum Einsatz. Beim Phishing erhalten Sie als Inhaber einer Kreditkarte E-Mails, die optisch den Internetseiten der Banken ähneln. Sie werden in diesen E-Mails aufgefordert, Ihre Kreditkartendaten samt der dreistelligen Sicherheitsnummer einzugeben.
Eine weitere Methode des Betrugs bei Kreditkarten ist das Skimming. Mit Hilfe eines Lesegerätes, welches beispielsweise an Geldautomaten angebracht wird, können Betrüger nicht nur die Daten auf dem Magnetstreifen auslesen, sondern gleichzeitig die PIN-Nummer erspähen. Die Daten werden dann auf einem Kreditkartenrohling aufgebracht, um mit diesem dann Bargeld an Geldautomaten abzuheben. Letztlich nutzen immer mehr Betrüger auch die Brute Force Methode, bei der ein Kreditkartennummern-Generator eine Kreditkartennummer ermittelt, mit der eine gültige, virtuelle Kreditkarte erstellt werden kann. Im Kreditkarten Vergleich ist ein solches Plagiat für normale Verbraucher nicht erkennbar.
Wenn Sie einen Kreditkartenbetrug erkannt haben, sollten Sie Ihre Kreditkarten umgehend sperren und den fehlerhaft abgebuchten Betrag reklamieren.