Berufsunfähigkeitsversicherung

Die private Berufsunfähigkeitsversicherung sichert die finanzielle Lücke im Falle einer Berufsunfähigkeit ab. Der Gesetzgeber spricht von einer Berufsunfähigkeit, wenn eine Person ihrem Beruf nach einem Unfall oder durch Krankheit für mindestens sechs Monate nicht mehr nachgehen kann. Dieser Zustand muss durch ärztliche Gutachten belegt sein.

 

In der heutigen Zeit tritt - bedingt durch hohe körperliche Anforderungen und hohem Arbeitsstress - die Berufsunfähigkeit bei Arbeitnehmern, Angestellten und Selbstständigen immer öfter ein. Zu den häufigsten Ursachen gehören seelische Erkrankungen (Burn-out, Depressionen), Allergien sowie koronare Krankheiten und Bewegungserkrankungen (Bandscheibenvorfall, Wirbelerkrankung, Gelenkprobleme).

 

 

Erwerbsminderungsrente

Im Jahr 2000 wurden die Gesetze im Bereich der Erwerbsminderungsrente reformiert.

 

Für Personen, die ab 1961 geboren wurden, erhalten seit Beginn des Jahres 2001 bei einer Berufsunfähigkeit nur noch eine staatliche Erwerbsminderungsrente von 30% des letzten Bruttogehalts.. Und das auch nur, wenn Personen nicht mehr als 3 Stundne pro Tag arbeiten können. Auch Auszubildende und Berufseinsteiger, die Mindestversicherungszeiten von 5 Jahre nachweisen können, erhalten bei Arbeitskraftverlust nur noch eine maue staatliche Rente.

 

Eine Berufsunfähigkeitsversicherung schützt vor dem finanziellen Ruin und kann im Ernstfall die Existenz des Versicherten und seiner Familie absichern. Aus diesem Grund sollten sich alle berufstätigen Personen - auch Auszubildende - privat absichern.

 

 

Zu beachten

Wichtige Punkte eines BU-Vertrages sind die Laufzeit bis zum Eintritt in die Altersrente, transparente Gesundheitsfragen, der so genannte „Verzicht auf abstrakte Verweisung“ des Versicherers und eventuelle Zusatzversicherungen, wie Unfall- oder Lebensversicherungen. Dabei ist der reale Bedarf zu prüfen, denn meist erhöhen diese zusätzlichen Versicherungen die Beiträge nur unnötig.

 

Die Höhe der Berufsunfähigkeitsrente sollte sich grundsätzlich nach dem persönlichen Bedarf, dem Lebensstandard und dem Gesamteinkommen richten. Die Rente sollte ca. 70% des Nettoeinkommens betragen. Durch eine Dynamik im Vertrag können Inflationen und höhere Lebenshaltungskosten ausgeglichen werden.

 

Um die richtige Berufsunfähigkeitsversicherung zu finden, sollten sich Interessenten ausführlich beraten lassen und zusätzlich einen unabhängigen Versicherungsvergleich durchführen. Dabei sind neben den Beitragshöhen vor allem die Leistungen und Bedingungen der unterschiedlichen Berufsunfähigkeitsversicherungen zu beachten.

 

 

 

Berufsunfähigkeitsversicherung

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Berufsunfähigkeit mit Berufsunfähigkeitsversicherungen absichern

Jeder 4. Bundesbürger wird vor der Rente berufsunfähig. Die staatliche Absicherung in diesem Fall ist unzureichend. Um Ihren gewohnten Lebensstandard zu behalten, sollten Sie privat vorsorgen.

 

 

Eine Berufsunfähigkeitsversicherung ist eine der wichtigsten Absicherungen

 
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