CeBIT-Eröffnung: Technische Highlights und Herausforderungen

Autor: FinanceScout24 - Veröffentlicht am 22.03.2017

Deutschland und die Welt sind im digitalen Aufbruch. Zu diesem Schluss veranlasst die nun eröffnete Computermesse CeBIT, bei der Bundeskanzlerin Angela Merkel traditionsgemäß die erste Rede hielt. Gemeinsam mit Shinzo Abe, den Ministerpräsidenten des Gastlandes und Digitalisierungsvorreiters Japan, besichtigte sie die Highlights in Hannover. Dieses Jahr stehen vor allem Drohnen, Roboter, Verkehr und Vernetzung im Fokus, aber auch die Diskussionen um Fachkräftemangel und Cybersicherheit.

Das Leben in Deutschland und der Welt wird sich nach den Zukunftsvisionen der nun eröffneten CeBIT in allen Bereichen verändern. Die Highlights der Computermesse sollen Verkehr, Wirtschaft und Alltag verändern. Die erste Rede hielt traditionsgemäß Bundeskanzlerin Angela Merkel. Gemeinsam mit Ministerpräsident Shinzo Abe, der eigens aus dem Gastland Japan eingeflogen war, besichtigte sie die diesjährigen Highlights. Neben diesen stehen auch Fachkräftemangel und Cybersicherheit im Zentrum der Entwicklungen.

Digitale Transformation auf dem Vormarsch

Die Messehallen in Hannover zeigen dieser Tage das neuste aus der IT-Branche. Bei ihrem traditionellen ersten Gang betonte Angela Merkel, das neue Zeitalter der Digitalisierung müsse von Industrie und Politik gleichermaßen gemeistert werden. Das Hauptthema der CeBIT ist in diesem Jahr die „digitale Transformation“ samt ihrer Chance für Deutschland. Die Bundeskanzlerin erklärt weiter, dass diese die Wirtschaft so stark beeinflusse wie kaum etwas anderes. 

Zu den Highlights gehörten dieses Jahr vor allem Roboter. Ob Drohnen, autonom fahrende Verkehrsmittel oder Sushi-Servier-Anlagen, die Technologie-Messe stellt die künstliche Intelligenz in den Mittelpunkt. Die Aussteller sehen ihren Exponaten nach in der Zukunft verstärkt Cloud Computing, visionäre Systeme und einen Umbruch in allen Lebensbereichen. Als notwendig empfinden sowohl Merkel als auch Abe in der europäischen Technikbranche dafür mehr Kooperation und Digitalisierung.

Herausforderungen der Zukunft

Der Ingenieursverband sieht eines der größten Probleme der Digitalisierung im Fachkräfte-Engpass. Während letztes Jahr noch jeder fünfte Befragte betroffen war, bemerkt inzwischen jeder Dritte einen Mangel in der IT-Branche. Mittlerweile kommen auf einen arbeitssuchenden Informatiker 3,5 Stellen und Experten rechnen in Zukunft nochmals mit Verschärfung. Diese bremst die Digitalisierung, in der Deutschland aus Expertensicht Nachholbedarf zeigt, maßgeblich.

Neben diesen Herausforderungen ist Cybersicherheit ein wichtiges Thema der CeBIT. Problematisch sei vor allem die fehlende Kommunikation von Geschädigten, aus Angst vor Imageverlust. In Europa wird nur wenig Geld in Cybersicherheit investiert und die Abteilung Cybercrime des Landeskriminalamtes in Niedersachen rief zu stärkerem Schutz gegen digitale Verbrechen auf. Zum Thema der IT-Sicherheit meldet sich sogar Whistleblower Edward Snowden per Video-Schaltung.

Quellen: Handelsblatt, Focus, n-tv

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