Wann der Abschluss einer Berufsunfähigkeitsversicherung Sinn ergibt

Autor: FinanceScout24 - Veröffentlicht am 23.01.2018

Der Abschluss einer Berufsunfähigkeitsversicherung ist wichtig. Schließlich schützt die Police Erwerbstätige vor dem Gehaltsausfall, wenn sie nach einer Krankheit oder einem Unfall nicht mehr in ihrem Beruf arbeiten können. Wer allerdings schon Vorerkrankungen mitbringt, erhält meist nur sehr teure oder stark eingeschränkte Versicherungsprodukte. Doch mit der Erwerbsunfähigkeitsversicherung bietet sich eine echte Alternative.

Die Stiftung Warentest hat insgesamt 74 Angebote von Berufsunfähigkeitsversicherungen unter die Lupe genommen. Ganze 31 Policen erhielten dabei die Note „sehr gut“ und wiesen doch eine Schwachstelle auf: den hohen Preis. Aus diesem Grund rät das Verbraucherportal Versicherungsnehmern, die Angebote intensiv miteinander zu vergleichen. Zudem lohne sich ein früher Abschluss.

Große Preisunterschiede bei Versicherungen

Im Bezug auf die Leistung war der jüngste Test von Berufsunfähigkeitsversicherungen der Stiftung Warentest durchaus positiv. So bewertet die Verbraucherorganisation mehr als ein Drittel der Anbieter mit der Note sehr gut. Allerdings zeigt die Untersuchung auch, dass viele der Policen recht teuer sind. Etliche Arbeitnehmer können sich die Versicherungen nicht leisten, obwohl sie ein – leistungstechnisch – gutes Angebot vom Versicherer erhalten. Die Stiftung Warentest empfiehlt daher, unter den „sehr guten“ Angeboten das günstigste zu wählen.

Sparpotenziale ergeben sich vor allem, wenn Arbeitnehmer schon früh eine Berufsunfähigkeitsversicherung abschließen. Denn wer jung und körperlich topfit ist, bekommt die besten Angebote. Zudem kann es natürlich auch in jungem Alter zur Berufsunfähigkeit kommen. Weil Arbeitnehmer dann aber noch kaum Vermögen oder Rücklagen aufgebaut haben, trifft sie der Fall besonders stark. Auch für Studenten sei dieser Schutz laut der Stiftung Warentest daher bereits ratsam.

Alternativen zur Berufsunfähigkeitsversicherung

Es kann vorkommen, dass Versicherer bestimmte Kunden komplett ablehnen. Das ist insbesondere bei psychischen Vorerkrankungen der Fall. Wer sich trotzdem absichern möchte, kann beispielsweise auf die „Schwere-Krankheiten-Versicherung“ zurückgreifen. Sie schützt vor bestimmten Krankheiten wie etwa Schlaganfällen oder Herzinfarkten. Unfallversicherungen zahlen hingegen, wenn Versicherte verunglücken. Auch die Erwerbsunfähigkeitsversicherung schützt vor den aufgeführten Szenarien, ist dabei aber meist deutlich günstiger als die Berufsunfähigkeitsversicherung.

Quelle: test.de

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