Wenn Sie planen, eine ambulante Zusatzversicherung abzuschließen, sollten Sie zunächst überlegen, welche Leistungen Sie wünschen und auf welche Sie verzichten können. So ist die private Krankenversicherung im Vergleich oft günstiger, wenn Sie einPaket aus mehreren Leistungen wählen – allerdings nur solange, wie Sie diese im Ernstfall auch alle in Anspruch nehmen möchten.
Haben Sie Ihren Bedarf festgestellt, können Sie sich daran machen, Zusatzversicherungen verschiedener Unternehmen zu vergleichen. Dabei sollten Sie neben der Höhe der Prämie vor allem folgende Aspekte berücksichtigen:
- Welche Leistungen sind ein- und ausgeschlossen?
- Worauf bezieht sich die prozentuale Angabe der Kostenübernahme: Auf den Gesamtbetrag oder auf etwaige Leistungen der gesetzlichen Krankenkasse?
- Übernimmt die private Krankenzusatzkrankenversicherung auch den 3,5fachen Honorarsatz?
- Gibt es Entschädigungsgrenzen?
- Welche Wartezeit ist veranschlagt?
- Hat die Krankenzusatzversicherung ein Bonus- oder Rückerstattungsprogramm?
Beachten Sie, dass nicht zwangsläufig alle Anbieter Ihr persönliches Risiko ähnlich einschätzen. Drohen Ihnen Zuschläge, lohnt es sich, auch diesbezüglich ein Krankenzusatzversicherungsvergleich.
Haben Sie sich für eine ambulante Zusatzversicherung entschieden, ist diese jedoch nicht dazu verpflichtet, Ihren Antrag anzunehmen. Ob und zu welchen Konditionen sie es tut, ergibt sich aus der obligatorischen Risiko- beziehungsweise Gesundheitsprüfung, bei welcher Sie sowohl technische als auch versicherungsmedizinische Daten angeben müssen. Um sich nicht der Gefahr auszusetzen, dass Ihnen später aufgrund von Falschangaben der Versicherungsschutz verweigert wird, sollten Sie die Fragen unbedingt wahrheitsgemäß beantworten. Akzeptiert Sie die private Krankenzusatzversicherung, können Sie ihre Leistungen nach einer gewissen Wartezeit in Anspruch nehmen, bei Unfällen sofort.