Steuererklärung 2017: Tipps und Tricks

Zuletzt aktualisiert am 04.04.2018

Die Einkommenssteuererklärung ist für viele Arbeitnehmer eine lästige Pflicht, die gern aufgeschoben wird. Dabei lohnt sich es sich durchaus: Laut Statistischem Bundesamt erhält ein Großteil der steuerpflichtigen Angestellten nach einer Steuererklärung eine Rückzahlung von durchschnittlich 935 Euro. Hier finden Sie viele Tipps und die wichtigsten Änderungen für das letzte und das kommende Steuerjahr.

Inhaltsverzeichnis

    Wichtige Änderungen für das Steuerjahr 2017

    Dieses Jahr wurde das Besteuerungsverfahren modernisiert und soll nun weitgehend ohne Belege auskommen. Außerdem werden Steuererklärungen (v. a. Einkommensteuererklärungen) jetzt soweit wie möglich automatisiert geprüft und nur bei Auffälligkeiten manuell kontrolliert. Weitere wichtige Änderungen finden Sie hier: 

    • Reisekosten: Der Sachwertbezug für die freie Verpflegung auf Dienstreise wurde für das Steuerjahr 2017 von 236 auf 241 Euro erhöht. Diese Bezugswerte gelten auch für Dienstreisen ins Ausland.
    • Umzugspauschale: Wer berufsbedingt umzieht, darf seit dem 1.1.2017 für die Umzugskosten einen höheren Pauschalbetrag absetzen. Bei Verheirateten stieg der Betrag 2017 auf 1.528 Euro und bei Singles auf 764 Euro. Außerdem können pro weiteres Kind jeweils 337 Euro an Umzugskosten abgesetzt werden.
    • Grunderwerbsteuer: Für Grundstückskäufer in Thüringen, Schleswig-Holstein, Nordrhein-Westfalen, Saarland oder Brandenburg beträgt der Steuersatz 6,5 Prozent der Bemessungsgrundlage. In Bayern und Sachsen liegt er bei 3,5 Prozent.
    • Spenden: Wer für 2017 Spenden steuerlich absetzen möchte, muss nur noch auf Anfrage dem Finanzamt einen Spendennachweis vorlegen. Die Spendenbelege sollten mindestens ein Jahr nach Bekanntgabe des Steuerbescheids aufbewahrt werden.
    • Anhebung des Grundfreibetrags: von 8.652 Euro um 168 Euro auf 8.820 Euro
    • Anhebung des Kinderfreibetrags: von 4.608 Euro um 108 Euro auf 4.716 Euro
    • Anhebung des monatlichen Kindergeldes: um 2 Euro. Für das 1. und 2. Kind von 190 Euro auf 192 Euro, für das 3. Kind von 196 Euro auf 198 Euro, für das 4. und jedes weitere Kind von 221 Euro auf 223 Euro.
    • Steuerprogression: Für das Steuerjahr 2017 wurden die Eckwerte bei der Berechnung der Einkommensteuer um 0,73 Prozent angehoben.

    Verlängerte Abgabefrist gilt erst ab 2018

    Die Verlängerung der Abgabefrist trifft noch nicht für die diesjährige Steuererklärung für 2017 zu. Stichtag ist also wie gewohnt der 31. Mai 2018. Erst im kommenden Jahr wird die Abgabefrist um 2 Monate verlängert.

    Nützliche Tipps zur Steuererklärung

    Eine Steuererklärung lohnt sich in vielen Fällen

    Die meisten, aber nicht alle Arbeitnehmer sind zur Abgabe einer Steuererklärung verpflichtet. Dennoch kann es sich lohnen diese zu machen. Dies trifft vor allem in folgenden Fällen zu:

    • Werbungskosten von mehr als 1.000 Euro: Übersteigen Ihre beruflichen Ausgaben, wie zum Beispiel Fahrten zur Arbeit, den Pauschbetrag von 1.000 Euro, lohnt sich die Steuererklärung. Dies trifft schon ab einem Arbeitsweg von 15 km zu.
    • Arbeitslosigkeit oder Auszeit wegen Kindererziehung: Ebenfalls sinnvoll ist eine Steuererklärung, wenn Sie nicht im gesamten Jahr sozialversicherungspflichtig angestellt waren. Hier wird nur ein Teil des Werbungskostenpauschbetrags berücksichtigt. Haben Sie sich während der Arbeitslosigkeit oder der Auszeit wegen Kindererziehung auf den Widereinstieg ins Berufsleben vorbereitet, können Sie für dieses Jahr dennoch eine Einkommenssteuererklärung abgeben.
    • Wechsel der Lohnsteuerklasse: Hat sich während des Kalenderjahres Ihre Lohnsteuerklasse verändert, etwa durch eine Heirat, sollten Sie ebenfalls über die Abgabe einer Steuererklärung nachdenken.
    • Doppelverdiener: Sind Sie als Doppelverdiener-Ehepaar in der Steuerklasse IV (ohne Faktor), obwohl Sie unterschiedlich hohes Einkommen haben, kann dies zu einer Steuererstattung führen.
    • Unterschiedlich hohe Gehälter: Hatten Sie während des Kalenderjahres ein schwankendes Einkommen, kann dies ebenfalls dafür sorgen, dass Ihnen Einkommenssteuer erstattet wird.

    Sie haben vier Jahre Zeit, die freiwillige Einkommenssteuer einzureichen. Die Mühe kann sich lohnen, denn im Schnitt erhalten Steuerzahler 935 Euro zurück.

    Praktische Steuer-Software

    Die meisten gängigen Programme führen Sie recht einfach durch alle Bereiche der Steuererklärung und weisen auf Steuersparmöglichkeiten und wichtige Angaben hin. Anerkannte Programme (wie Smartsteuer und SteuerSparErklärung) sind zudem in der Lage, die fertige Steuererklärung elektronisch über das Elster-System an das Finanzamt zu übermitteln.

    Fahrten zur Arbeit geltend machen

    Ab dem ersten Kilometer können Sie Fahrten zur Arbeitsstätte geltend machen, unabhängig davon, ob Sie mit dem eigenen Auto, einer Fahrgemeinschaft, öffentlichen Verkehrsmitteln, dem Fahrrad oder zu Fuß zur Arbeit gelangen. Die Pendlerpauschale beträgt dabei 0,30 Euro für jeden vollen Entfernungskilometer. Mitfahrer dürfen allerdings nur maximal 4.500 Euro absetzen. Nur mit dem eigenen Auto können die Kosten unbegrenzt geltend gemacht werden.

    In folgenden Fällen gelten außerdem Sonderregelungen:

    • Doppelte Haushaltsführung: Aufwendungen für den Weg vom Beschäftigungsort zum Ort des eigenen Haushaltes und wieder zurück (Familienheimfahrten) können jeweils für eine Fahrt in der Woche mit 0,30 Euro pro Kilometer steuerlich geltend gemacht werden.
    • Unfallkosten: Unfallkosten, die auf dem Weg von der Wohnung zur Arbeitsstätte oder im Rahmen einer Familienheimfahrt entstehen, sind neben der Pendlerpauschale als Werbungskosten abziehbar.
    • Behinderte Menschen: Sind Sie behindert, können Sie über die Pendlerpauschale hinaus Ihre tatsächlichen Kosten für den Weg zwischen Wohnung und Arbeit ansetzen. Auch Unfallkosten können neben dem pauschalen Kilometersatz berücksichtigt werden.

    Haushaltsnahe Dienstleistungen

    Wenn Sie als Privatperson bei einem Dienstleister Tätigkeiten in Auftrag geben, die andernfalls Mitglieder Ihres Haushaltes übernehmen würden, können diese als haushaltsnahe Dienstleistungen geltend gemacht werden. Dies können zum Beispiel folgende Tätigkeiten sein:

    • Reinigung der Wohnung, der Fenster und Teppiche
    • Winterdienst auf Ihrem Grundstück
    • Hausmeisterleistungen
    • Gartenarbeiten
    • Pflegedienstleistungen
    • Kinderbetreuung zu Hause
    • Versorgung und Betreuung von Haustieren

    Hierbei ist wichtig, dass die Tätigkeit legal und nicht schwarz ausgeführt wird und Sie eine Rechnung erhalten. Der Betrag darf nicht bar bezahlt werden – nur eine Überweisung wird vom Finanzamt als Steuerabzug anerkannt.

    Bis zu 20.000 Euro können im Jahr an Arbeits-, Fahrt- oder Maschinenkosten für haushaltsnahe Dienstleistungen geltend gemacht werden. Davon werden 20 Prozent, also 4.000 Euro, vom Finanzamt anerkannt. Handwerkerleistungen, die in Ihrem Haushalt ausgeführt werden, werden ebenfalls mit 20 Prozent, höchstens aber 1.200 Euro, anerkannt.

    Bildungskosten von der Steuer absetzen

    Kosten im Rahmen der Erstausbildung

    Wenn Sie während Ihrer Erstausbildung oder Ihres Erststudiums ein zu versteuerndes Einkommen vorweisen, lassen sich die Kosten Ihrer Ausbildung als Sonderausgaben geltend machen – höchstens jedoch 6.000 Euro. Hier können Sie Aufwendungen für Lernmittel sowie die Fahrtkosten zur Uni geltend machen.

    Seit einem BFH-Urteil vom 13. Januar 2015 können Sie Ihr bis zu vier Jahre zurückliegendes Studium oder Ihre Erstausbildung steuerlich geltend machen. Damit wurde die Feststellung von Verlustvorträgen erleichtert und vor allem Berufsanfänger können nun davon profitieren, die bisher noch keine Steuererklärung abgegeben haben.

    Kosten im Rahmen einer weiterführenden Ausbildung

    Als Arbeitnehmer mit einer abgeschlossenen Berufsausbildung können Sie alle Kosten für Ihre berufliche Weiterbildung als Werbungskosten absetzen, sofern diese Nutzen für die Sicherung der eigenen Erwerbsfähigkeit hat. Diese Aufwendungen können allerdings unbegrenzt abgesetzt werden. Dazu zählen beispielweise Fortbildungen, Umschulungen, Zweit- und Folgestudien, Sprachkurse etc. Auch die Fahrtkosten können im Rahmen der Pendlerpauschale geltend gemacht werden, ebenso Aufwendungen für Lernmittel.

    Krankheitskosten absetzen

    Um Krankheitskosten steuerlich absetzen zu können, müssen Sie eine sogenannte zumutbare Eigenbelastung überschreiten. Diese ergibt sich aus Ihren gesamten Einnahmen: Als zumutbare Eigenleistungen gelten Ausgaben zwischen einem und sieben Prozent Ihrer Gesamteinnahmen (Gehalt, Miet- und Zinseinnahmen). Ihr Familienstand sowie die Anzahl Ihrer Kinder haben Einfluss auf diese Grenze.

    Als Krankheitskosten gelten Kosten, die dem Zweck der Heilung oder Linderung einer Krankheit dienen. Kosten für vorbeugende und der Gesundheit allgemein dienende Maßnahmen gelten nicht als außergewöhnliche Belastungen. Unter anderem können geltend gemacht werden:

    • Arztkosten
    • Rezeptgebühren
    • Hilfsmittel (Brillen, Zahnersatz, Hörgeräte, Rollstühle und andere Hilfsmittel im engeren Sinne – Hilfsmittel im weiteren Sinne müssen in ihrer medizinischen Notwendigkeit ärztlich durch ein Attest bestätigt werden)
    • Fahrtkosten zu einer Behandlung
    • Alternative Heilmethoden

    Freibeträge beantragen

    Durch Freibeträge können Sie Ihr zu versteuerndes Einkommen senken, sodass Ihr Arbeitgeber weniger Lohnsteuer einbehalten muss. Um dieses Lohnsteuerermäßigungsverfahren zu nutzen, müssen Sie beim Finanzamt einen Freibetrag beantragen. Diese Ausgaben werden sofort berücksichtig und nicht erst bei der Abgabe Ihrer Steuererklärung im Folgejahr.

    Eintragen lassen können Sie sich Freibeträge für:

    • Werbungskosten: Aufwendungen für den Weg zwischen Wohnung und Arbeit, Reisekosten, Arbeitsmittel, berufliche Fortbildungen, Beiträge zu Berufsverbänden
    • Sonderausgaben: Unterhaltsleistungen an dauernd getrennt lebende oder geschiedene Ehe- und Lebenspartner, Kinderbetreuung, Kosten bis zu 6.000 Euro für die Berufsausbildung (Erststudium, Erstausbildung), Kirchensteuer (außer auf Abgeltungssteuer)
    • Außergewöhnliche Belastungen: Unterhaltsaufwendungen an gesetzlich unterhaltberechtigte Personen, Behindertenpauschbetrag, Freibetrag für den Sonderbedarf bei Berufsausbildung eines volljährigen Kindes, Hinterbliebenenpauschbetrag
    • Außerdem: haushaltsnahe Dienstleistungen, negative Einkünfte aus Kapitalvermögen, negative Summe von Einkünften aus Land- und Forstwirtschaft, Gewerbebetrieb, selbstständiger Arbeit, Vermietung und Verpachtung sowie der sonstigen Einkünfte

    Um den Freibetrag vom Finanzamt eintragen zu lassen, müssen die Aufwendungen einen Betrag von 600 Euro überschreiten. Dies wird ermittelt, indem die Behörde bei den Werbungskosten den Arbeitnehmerpauschbetrag von 1.000 Euro abzieht.

    Antragstellung

    Für Freibeträge, die ab 2018 gelten sollen, gibt es seit Oktober 2017 neue Formulare, die beim Finanzamt erhältlich sind. Diese müssen unterschrieben per Post oder persönlich übermittelt werden. Bei einem Erstantrag werden Nachweise wie Ausbildungsnachweise des Kindes verlangt.

    Arbeitsmittel steuerlich geltend machen

    Als letzten der hier angegebenen Steuertipps empfehlen wir Ihnen, Arbeitsmittel als Werbungskosten von der Steuer abzusetzen. Grundsätzlich gilt, dass Sie jeden Gegenstand als absetzbares Arbeitsmittel geltend machen können, wenn dieser überwiegend für berufliche Zwecke verwendet wird. Neben einem Arbeitszimmer zählen zu diesen Mitteln beispielsweise:

    • Berufsbekleidung
    • Aktentasche/-koffer
    • Computer, Laptop und ähnliches
    • Software
    • Werkzeug
    • Fachliteratur
    • Diktiergerät

    Sie können hierbei nicht nur die Anschaffungskosten absetzen, sondern auch Reparatur-, Wartungs- oder Reinigungskosten. In der Regel erkennen Finanzämter ohne einen Nachweis einen pauschalen Betrag von 110 Euro für die Anschaffung, Reparatur und Wartung von Arbeitsmitteln an. Haben Sie keine Nachweise für höhere Ausgaben, können Sie diesen Betrag immer angeben.

    Andernfalls können Sie den gesamten Betrag steuerlich geltend machen, wenn die Aufwendung für das Arbeitsmittel einen Nettobetrag von 410 Euro nicht übersteigt. Hier ist eine Abschreibung über mehrere Jahre nicht nötig. Übersteigen die Anschaffungskosten den Betrag von 410 Euro, werden die Aufwendungen nur in Form einer dreijährigen Abschreibung vom Finanzamt berücksichtigt. Im Jahr der Anschaffung wird die Abschreibung pro Monat berechnet. Maßgebend ist der Nettobetrag ohne Umsatzsteuer, der Rechnungsbetrag darf sich bei 19 Prozent Mehrwertsteuer also höchstens auf 487,90 Euro belaufen. Es ist in jedem Fall ratsam, Quittungen und Rechnung über den Kauf als Nachweis aufzubewahren.

    Private Nutzung

    In der Regel ist eine private Nutzung von bis zu 10 Prozent erlaubt. Sie können aber auch einen anteiligen Kostenabzug durchsetzen und die Kosten entsprechend der privaten und beruflichen Nutzung aufteilen. Finanzämter geben hier meist eine Schätzung von 50 Prozent vor. Dies kann sowohl auf Geräte wie PC und Notebook als auch auf Reisekosten, das häusliche Arbeitszimmer oder die Haushaltshilfe zutreffen.

    Das ändert sich im Steuerjahr 2018

    Für die Steuererklärung im kommenden Jahr (2019) müssen in der Regel kaum noch Belege abgegeben werden. Es empfiehlt sich aber dennoch diese im Falle jeglicher Nachforschung durch die Behörde aufzuheben. Weitere wichtige Änderungen finden Sie hier:

    • Steuerklasse prüfen: Paare, die im Jahr 2018 heiraten, fallen automatisch in die Steuerklasse vier und zwar auch dann, wenn nur ein Partner berufstätig ist. Deshalb sollten Paare unbedingt prüfen, ob diese Eingruppierung für sie günstig ist. Falls nicht, was wohl auf sehr viele zutreffen wird, sollte ein Antrag gestellt werden.
    • Verspätete Abgabe der Einkommenssteuererklärung: Wer im kommenden Jahr die Abgabefrist für die Erklärung 2018 verpasst, wird mit mindestens 25 Euro zur Kasse gebeten.
    • Zumutbarkeitsgrenze:  Für die Bestimmung der Zumutbarkeitsgrenze für außergewöhnliche Belastungen wird nun eine stufenweise Ermittlung vorgenommen.
    • Anhebung des Grundfreibetrags: von jetzt 8.820 Euro um 180 Euro auf 9.000 Euro
    • Anhebung des Kinderfreibetrags: von jetzt 4.716 Euro um 72 Euro auf 4.788 Euro
    • Anhebung des Kindergeldes: um 2 Euro monatlich. Für das 1. und 2. Kind von jetzt 192 Euro auf 194 Euro, für das 3. Kind von jetzt 198 Euro auf 200 Euro, für das 4. und jedes weitere Kind von jetzt 223 Euro auf 225 Euro.
    • Kürzere Frist für Kindergeld: Seit Januar 2018 gelten kürzere Antragsfristen (nur noch ein halbes Jahr) für rückwirkende Kindergeldanträge.
    • Steuerprogression: Es wird eine Verschiebung der übrigen Eckwerte des Einkommenssteuertarifs um die geschätzte Inflationsrate des Jahres 2017 um 1,65 Prozent nach rechts geben (Erhöhung).
    • Arbeitsmittel: Ab 2018 steigt der Betrag für geringwertige Wirtschaftsgüter auf 800 Euro netto (brutto: 952 Euro).

    Verlängerte Frist für Steuererklärungen

    Zu den wichtigsten Änderungen gehören im kommenden Jahr die Verlängerung der Abgabefrist für die Steuererklärung bis 31. Juli 2019 und die Festsetzung eines Verspätungszuschlags. Wenn ein Steuerberater Ihre Steuererklärung erstellt, hat er künftig bis zum 28/29. Februar des übernächsten Jahres Zeit, diese abzugeben.

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