Steuererklärung 2016: Tipps und Tricks

Autor: FinanceScout24 - Zuletzt aktualisiert am 24.01.2017

Die Einkommenssteuererklärung ist für viele Arbeitnehmer eine lästige Pflicht, die gern aufgeschoben wird. Dabei lohnt sich es sich durchaus: Laut Statistischem Bundesamt erhält ein Großteil der steuerpflichtigen Angestellten nach einer Steuererklärung eine Rückzahlung von durchschnittlich 875 Euro. Hier finden Sie viele Tipps und die wichtigsten Änderungen für das letzte und das kommende Steuerjahr.

Wichtige Änderungen für das Steuerjahr 2016

  • Erhöhung des Unterhaltshöchstbetrags: Da sich der Unterhalthöchstbetrag nach dem Grundfreibetrag richtet, können Sie Unterhalt bis zu einer Höhe dieses Betrags als außergewöhnliche Belastungen geltend machen. Zum 1.1.2016 wurde der Unterhaltshöchstbetrag von 8.472 Euro auf 8.652 Euro angehoben.
  • Steuervergünstigung für Neupensionäre: Wer im Jahre 2016 erstmals eine Pension, Betriebsrente oder darauf beruhende Hinterbliebenenbezüge erhält, hat ein lebenslängliches Recht auf einen Versorgungsfreibetrag von 22,40 Prozent der Bezüge, soweit er 1.680 Euro nicht überschreitet. Außerdem steht ihm einen Zuschlag zum Versorgungsfreibetrag von 504 Euro zu. Zusammen mit einem Werbungskosten-Pauschbetrag von 102 Euro bleiben die Bezüge also bis zu 2.268 Euro steuerfrei.
  • Höherer Besteuerungsanteil für Neurentner: Wer im Jahre 2016 erstmals Rente bezieht, muss in diesem Jahr einen steuerpflichtigen Anteil von 72 Prozent des Rentenbetrages versteuern. Der Rentenfreibetrag beträgt dementsprechend 28 Prozent.
  • Erhöhung des Grundfreibetrages: Im Steuerjahr 2016 wird der Grundfreibetrag von 8.472 Euro auf 8.652 Euro gehoben. Einkünfte bis zu diesen Grenzen sind steuerfrei.
  • Erhöhung des Kinderfreibetrags: Der steuerlich anzusetzende Kinderfreibetrag steigt für das Steuerjahr 2016 von 2.256 auf 2.304 Euro (ein Elternteil) beziehungsweise 4.512  auf 4.608 Euro (Elternpaar).
  • Steuerzuschlag erst bei höherem Einkommen: Im Jahr 2016 sollte die in den Jahren 2014 und 2015 entstandene „kalte Progression“ ausgeglichen werden. Hierzu wurde zum 1.1.2016 der Einkommensteuertarif um 1,48 Prozent erhöht. Durch diese Anpassung greifen steigende Steuersätze des progressiven Steuertarifs erst bei etwas höherem Einkommen.
  • Anhebung des Entlastungsbetrags für Alleinerziehende: Der Entlastungsbetrag für Alleinerziehende wurde 2015 auf 1.908 Euro angehoben. Er steigt für das zweite und jedes weitere Kind nochmals um jeweils 240 Euro. 
  • Keine Pflichtveranlagung bei geringem Arbeitslohn: Arbeitnehmer mit geringem Arbeitslohn müssen keine Steuererklärung abgeben. Bis 2016 gelten folgende Mindestlohngrenzen:
Jahr Alleinstehend Verheiratet
2009-2012 10.200 Euro 19.400 Euro
2013 10.500 Euro 19.700 Euro
2014 10.700 Euro 20.200 Euro
2015 10.800 Euro 20.500 Euro
2016 11.000 Euro 20.900 Euro

Quelle: Lohnsteuer kompakt

Achtung:Verlängerte Abgabefrist gilt erst ab 2018

Wer zur Abgabe einer Steuererklärung für 2016 verpflichtet ist, muss diese bis zum 31. Mai 2017 einreichen. Wenn ein Steuerberater oder ein Lohnsteuerhilfeverein Ihre Steuererklärung erstellt, verlängert sich die Frist auf den 31. Dezember 2017. Erst ab nächstem Jahr verlängert sich die Frist um 2 Monate.

Nützliche Tipps zur Steuererklärung

Eine Steuererklärung lohnt sich in vielen Fällen

Die meisten, aber nicht jeder Arbeitnehmer ist zur Abgabe einer Steuererklärung verpflichtet. Dennoch kann es sich lohnen diese zu machen. Dies trifft vor allem in folgenden Fällen zu:

  • Werbungskosten von mehr als 1.000 Euro: Übersteigen Ihre beruflichen Ausgaben, wie Fahrten zur Arbeit, den Pauschbetrag von 1.000 Euro, lohnt sich die Steuererklärung. Dies trifft schon ab einem Arbeitsweg von 15 km zu.
  • Arbeitslosigkeit oder Auszeit wegen Kindererziehung: Ebenfalls sinnvoll ist eine Steuererklärung, wenn Sie nicht im gesamten Jahr sozialversicherungspflichtig angestellt waren. Hier wird nur ein Teil des Werbungskostenpauschbetrags berücksichtigt. Haben Sie sich während der Arbeitslosigkeit oder der Auszeit wegen Kindererziehung auf den Widereinstig ins Berufsleben vorbereitet, können Sie für dieses Jahr dennoch eine Einkommenssteuererklärung abgeben.
  • Wechsel der Lohnsteuerklasse: Hat sich während des Kalenderjahres Ihre Lohnsteuerklasse verändert, etwa durch eine Heirat, sollten Sie ebenfalls über die Abgabe einer Steuererklärung nachdenken.
  • Doppelverdiener: Sind Sie als Doppelverdiener-Ehepaar in der Steuerklasse IV (ohne Faktor), obwohl Sie unterschiedlich hohes Einkommen haben, kann dies zu einer Steuererstattung führen.
  • Unterschiedlich hohe Gehälter: Hatten Sie während des Kalenderjahres ein schwankendes Einkommen, kann dies ebenfalls dafür sorgen, dass Ihnen Einkommenssteuer erstattet wird.

Sie haben vier Jahre Zeit, die freiwillige Einkommenssteuer einzureichen. Die Mühe kann sich lohnen, denn im Schnitt erhalten Steuerzahler über 870 Euro zurück.

Tipp:Praktische Steuer-Software

Die meisten gängigen Programme führen Sie recht einfach durch alle Bereiche der Steuererklärung und weisen auf Steuersparmöglichkeiten und wichtige Angaben hin. Anerkannte Programme (wie Smartsteuer und SteuerSparErklärung) sind zudem in der Lage, die fertige Steuererklärung elektronisch über das Elster-System an das Finanzamt zu übermitteln.

Fahrten zur Arbeit geltend machen

Ab dem ersten Kilometer können Sie Fahrten zur Arbeitsstätte geltend machen, unabhängig davon, ob Sie mit dem eigenen Auto, einer Fahrgemeinschaft, öffentlichen Verkehrsmitteln, dem Fahrrad oder zu Fuß zur Arbeit gelangen. Die Pendlerpauschale beträgt dabei 0,30 Euro für jeden vollen Entfernungskilometer. Mitfahrer dürfen allerdings nur maximal 4.500 Euro absetzen. Nur mit dem eigenen Auto können die Kosten unbegrenzt geltend gemacht werden.

In folgenden Fällen gelten außerdem Sonderregelungen:

  • Doppelte Haushaltsführung: Aufwendungen für den Weg vom Beschäftigungsort zum Ort des eigenen Haushaltes und wieder zurück (Familienheimfahrten) können jeweils für eine Fahrt in der Woche mit 0,30 Euro pro Kilometer steuerlich geltend gemacht werden.
  • Unfallkosten: Unfallkosten, die auf dem Weg von der Wohnung zur Arbeitsstätte oder im Rahmen einer Familienheimfahrt entstehen, sind neben der Pendlerpauschale als Werbungskosten abziehbar.
  • Behinderte Menschen: Sind Sie behindert, können Sie über die Pendlerpauschale hinaus Ihre tatsächlichen Kosten für den Weg zwischen Wohnung und Arbeit ansetzen. Auch Unfallkosten können neben dem pauschalen Kilometersatz berücksichtigt werden.

Haushaltsnahe Dienstleistungen

Wenn Sie als Privatperson bei einem Dienstleister Tätigkeiten in Auftrag geben, die andernfalls Mitglieder Ihres Haushaltes übernehmen würden, können diese als haushaltsnahe Dienstleistungen geltend gemacht werden. Dies können zum Beispiel folgende Tätigkeiten sein:

  • Reinigung der Wohnung, der Fenster und Teppiche
  • Winterdienst auf Ihrem Grundstück
  • Hausmeisterleistungen
  • Gartenarbeiten
  • Pflegedienstleistungen
  • Kinderbetreuung zu Hause
  • Versorgung und Betreuung von Haustieren

Hierbei ist wichtig, dass die Tätigkeit legal und nicht schwarz ausgeführt wird und Sie eine Rechnung erhalten. Der Betrag darf nicht bar bezahlt werden – nur eine Überweisung wird vom Finanzamt als Steuerabzug anerkannt.

Bis zu 20.000 Euro können im Jahr an Arbeits-, Fahrt- oder Maschinenkosten für haushaltsnahe Dienstleistungen geltend gemacht werden. Davon werden 20 Prozent, also 4.000 Euro, vom Finanzamt anerkannt. Handwerkerleistungen, die in Ihrem Haushalt ausgeführt werden, werden ebenfalls mit 20 Prozent, höchstens aber 1.200 Euro, anerkannt.

Bildungskosten von der Steuer absetzen

Kosten im Rahmen der Erstausbildung

Wenn Sie während Ihrer Erstausbildung oder Ihres Erststudiums ein zu versteuerndes Einkommen vorweisen, lassen sich die Kosten Ihrer Ausbildung als Sonderausgaben geltend machen – höchstens jedoch 6.000 Euro. Hier können Sie Aufwendungen für Lernmittel sowie die Fahrtkosten zur Uni geltend machen.

Seit einem BFH-Urteil vom 13. Januar 2015 können Sie Ihr bis zu vier Jahre zurückliegendes Studium oder Ihre Erstausbildung steuerlich geltend machen. Damit wurde die Feststellung von Verlustvorträgen erleichtert und vor allem Berufsanfänger können nun davon profitieren, die bisher noch keine Steuererklärung abgegeben haben.

Kosten im Rahmen einer weiterführenden Ausbildung

Als Arbeitnehmer mit einer abgeschlossenen Berufsausbildung können Sie alle Kosten für Ihre berufliche Weiterbildung als Werbungskosten absetzen, sofern diese Nutzen für die Sicherung der eigenen Erwerbsfähigkeit hat. Diese Aufwendungen können allerdings unbegrenzt abgesetzt werden. Dazu zählen beispielweise Fortbildungen, Umschulungen, Zweit- und Folgestudien, Sprachkurse etc. Auch die Fahrtkosten können im Rahmen der Pendlerpauschale geltend gemacht werden, ebenso Aufwendungen für Lernmittel.

Krankheitskosten absetzen

Um Krankheitskosten steuerlich absetzen zu können, müssen Sie eine sogenannte zumutbare Eigenbelastung überschreiten. Diese ergibt sich aus Ihren gesamten Einnahmen: Als zumutbare Eigenleistungen gelten Ausgaben zwischen einem und sieben Prozent Ihrer Gesamteinnahmen (Gehalt, Miet- und Zinseinnahmen). Ihr Familienstand sowie die Anzahl Ihrer Kinder haben Einfluss auf diese Grenze.

Als Krankheitskosten gelten Kosten, die dem Zweck der Heilung oder Linderung einer Krankheit dienen. Kosten für vorbeugende und der Gesundheit allgemein dienende Maßnahmen gelten nicht als außergewöhnliche Belastungen. Unter anderem können geltend gemacht werden:

  • Arztkosten
  • Rezeptgebühren
  • Hilfsmittel (Brillen, Zahnersatz, Hörgeräte, Rollstühle und andere Hilfsmittel im engeren Sinne – Hilfsmittel im weiteren Sinne müssen in ihrer medizinischen Notwendigkeit ärztlich durch ein Attest bestätigt werden)
  • Fahrtkosten zu einer Behandlung
  • Alternative Heilmethoden

Freibeträge beantragen

Durch Freibeträge können Sie Ihr zu versteuerndes Einkommen senken, sodass Ihr Arbeitgeber weniger Lohnsteuer einbehalten muss. Um dieses Lohnsteuerermäßigungsverfahren zu nutzen, müssen Sie beim Finanzamt einen Freibetrag beantragen. Diese Ausgaben werden sofort berücksichtig und nicht erst bei der Abgabe Ihrer Steuererklärung im Folgejahr.

Eintragen lassen können Sie sich Freibeträge für:

  • Werbungskosten: Aufwendungen für den Weg zwischen Wohnung und Arbeit, Reisekosten, Arbeitsmittel, berufliche Fortbildungen, Beiträge zu Berufsverbänden
  • Sonderausgaben: Unterhaltsleistungen an dauernd getrennt lebende oder geschiedene Ehe- und Lebenspartner, Kinderbetreuung, Kosten bis zu 6.000 Euro für die Berufsausbildung (Erststudium, Erstausbildung), Kirchensteuer (außer auf Abgeltungssteuer)
  • Außergewöhnliche Belastungen: Unterhaltsaufwendungen an gesetzlich unterhaltberechtigte Personen, Behindertenpauschbetrag, Freibetrag für den Sonderbedarf bei Berufsausbildung eines volljährigen Kindes, Hinterbliebenenpauschbetrag
  • Außerdem: haushaltsnahe Dienstleistungen, negative Einkünfte aus Kapitalvermögen, negative Summe von Einkünften aus Land- und Forstwirtschaft, Gewerbebetrieb, selbstständiger Arbeit, Vermietung und Verpachtung sowie der sonstigen Einkünfte

Um den Freibetrag vom Finanzamt eintragen zu lassen, müssen die Aufwendungen einen Betrag von 600 Euro überschreiten. Dies wird ermittelt, indem die Behörde bei den Werbungskosten den Arbeitnehmerpauschbetrag von 1.000 Euro abzieht.

Gut zu wissen:Antragstellung

Bis Ende November des laufenden Jahres kann dieser Antrag gestellt werden, ab dem nächsten Monat profitieren Sie dann bereits von den geringeren Abzügen. Für 2017 können Sie den Antrag zwischen dem 1. Oktober 2016 und dem 30. November 2017 einreichen. Sie stellen diesen per Papierformular bei Ihrem zuständigen Finanzamt. Das Formular muss unterschrieben per Post oder persönlich übermittelt werden. Bei einem Erstantrag werden Nachweise wie Ausbildungsnachweise des Kindes verlangt.

Arbeitsmittel steuerlich geltend machen

Als letzten der hier angegebenen Steuertipps empfehlen wir Ihnen, Arbeitsmittel als Werbungskosten von der Steuer abzusetzen. Grundsätzlich gilt, dass Sie jeden Gegenstand als absetzbares Arbeitsmittel geltend machen können, wenn dieser überwiegend für berufliche Zwecke verwendet wird. Neben einem Arbeitszimmer zählen zu diesen Mitteln beispielsweise:

  • Berufsbekleidung
  • Aktentasche/-koffer
  • Computer, Laptop und ähnliches
  • Software
  • Werkzeug
  • Fachliteratur
  • Diktiergerät

Sie können hierbei nicht nur die Anschaffungskosten absetzen, sondern auch Reparatur-, Wartungs- oder Reinigungskosten. In der Regel erkennen Finanzämter ohne einen Nachweis einen pauschalen Betrag von 110 Euro für die Anschaffung, Reparatur und Wartung von Arbeitsmitteln an. Haben Sie keine Nachweise für höhere Ausgaben, können Sie diesen Betrag immer angeben.

Andernfalls können Sie den gesamten Betrag steuerlich geltend machen, wenn die Aufwendung für das Arbeitsmittel einen Nettobetrag von 410 Euro nicht übersteigt. Hier ist eine Abschreibung über mehrere Jahre nicht nötig. Übersteigen die Anschaffungskosten den Betrag von 410 Euro, werden die Aufwendungen nur in Form einer dreijährigen Abschreibung vom Finanzamt berücksichtigt. Im Jahr der Anschaffung wird die Abschreibung pro Monat berechnet. Es ist in jedem Fall ratsam, Quittungen und Rechnung über den Kauf als Nachweis aufzubewahren.

Achtung:Private Nutzung

In der Regel ist eine private Nutzung von bis zu 10 Prozent erlaubt. Sie können aber auch einen anteiligen Kostenabzug durchsetzen und die Kosten entsprechend der privaten und beruflichen Nutzung aufteilen. Finanzämter geben hier meist eine Schätzung von 50 Prozent vor. Dies kann sowohl auf Geräte wie PC und Notebook als auch auf Reisekosten, das häusliche Arbeitszimmer oder die Haushaltshilfe zutreffen.

Das ändert sich im Steuerjahr 2017

Im kommenden Jahr wird das Besteuerungsverfahren in Deutschland modernisiert und soll weitgehend ohne Belege auskommen. Außerdem werden 2018 Steuererklärungen (v. a. Einkommensteuererklärungen) soweit wie möglich automatisiert geprüft und nur bei Auffälligkeiten manuell kontrolliert. Weitere wichtige Änderungen finden Sie hier:

  • Reisekosten: Der Sachwertbezug für die freie Verpflegung auf Dienstreise wurde für das Steuerjahr 2017 von 236 auf 241 Euro erhöht. Diese Bezugswerte gelten auch für Dienstreisen ins Ausland.
  • Umzugspauschale: Wer berufsbedingt umziehen muss, darf ab dem 1.1.2017 für die Umzugskosten einen höheren Pauschalbetrag absetzen. Bei Verheirateten stieg der Betrag von 1.493 auf 1.528 Euro und bei Singels auf 764 Euhro (bisher 746 Euro). Außerdem können pro zusätzliches Kind jeweils 337 Euro an Umzugskosten abgesetzt werden.
  • Grunderwerbsteuer: Für Hauskäufer in Thüringen ist es im Jahr 2017 deutlich teurer. Sie müssen ab dem 1. Januar 2017 6,5 Prozent Steuern beim Grunderwerb bezahlen. Weiterhin niedrige Grunderwerbsteuersätze mit 3,5 Prozent gelten in Bayern und Sachsen.
  • Spenden: Wer 2017 Spenden steuerlich absetzen möchte, muss nur noch auf Anfrage einen Spendennachweis einreichen. Allerdings sollten sie dem Finanzamt auf Anforderung vorgelegt werden können. Deshalb sollten die Spendenbelege mindestens ein Jahr nach Bekanntgabe des Steuerbescheids aufbewahrt werden.
  • Anhebung des Grundfreibetrags: von jetzt 8.652 Euro um 168 Euro auf 8.820 Euro
  • Anhebung des Kinderfreibetrags: von jetzt 4.608 Euro um 108 Euro auf 4.716 Euro
  • Anhebung des monatlichen Kindergeldes: um 2 Euro. Für das 1.und 2. Kind von jetzt 190 Euro auf 192 Euro, für das 3. Kind von jetzt 196 Euro auf 198 Euro, für das 4. und jedes weitere Kind von jetzt 221 Euro auf 223 Euro.
  • Steuerprogression: Für das Steuerjahr 2017 werden die Eckwerte bei der Berechnung der Einkommensteuer um 0,73 Prozent angehoben.

Gut zu wissen:Verlängerte Frist für Steuererklärungen

Zu den wichtigsten Änderungen gehören im kommenden Jahr die Verlängerung der Abgabefrist für die Steuererklärung bis 31. Juli 2018 und die Festsetzung eines Verspätungszuschlags. Wenn ein Steuerberater Ihre Steuererklärung erstellt, hat er künftig bis zum 28/29. Februar des übernächsten Jahres Zeit, diese abzugeben.

Lesen Sie mehr dazu

Steuerberater: Kosten, Nutzen und Alternativen
Steuerberater: Kosten, Nutzen und Alternativen
Einmal pro Jahr steht für viele Deutsche die Steuererklärung an. Während angestellte Arbeitnehmer in der Regel freiwillig entscheiden können, ob sie eine Steuererklärung abgeben möchten, sind Selbstständige...
Steuererklärung: Versicherungen richtig absetzen
Steuererklärung: Versicherungen richtig absetzen
Wer Versicherungen bei der Steuererklärung nicht absetzt, verschenkt unter Umständen bares Geld. Allerdings sind nicht alle Versicherungen steuerlich absetzbar. Sachversicherungen wie die Hausratversicherung...
Abgeltungssteuer
Abgeltungssteuer
Die Abgeltungssteuer ist eine Steuer auf Kapitalerträge. Unter Kapitalerträgen werden Renditen und Zinsgewinne aus unterschiedlichsten Anlageformen verstanden. Wer Kapitalerträge hat, die über den Freibetrag,...

Alle 2 Wochen Spartipps und News:

Newsletter abonnieren und Amazon-Gutschein gewinnen!