Sparen bei den Unterhaltskosten Ihres Autos

Autor: FinanceScout24 - Zuletzt aktualisiert am 02.12.2016

Deutschland ist ein Autoland. Rund 44 Millionen Kfz sind hierzulande im Jahr 2016 angemeldet. Wer einen PKW kauft, kann von vielen Annehmlichkeiten profitieren. Die Kinder in der Schule abholen, Großeinkäufe machen oder kurze ein paar Möbel transportieren, das Auto leistet auf vielseitige Weise treue Dienste. Doch ist der Nutzen des PKW auch mit regelmäßigen Kosten verbunden. Hier erfahren Sie, welche Unterhaltskosten ein Auto mit sich bringt und erhalten praktische Tipps, wie Sie dabei sparen können.

Die Unterhaltskosten setzen sich allgemein aus vier verschiedenen Posten zusammen: Fixkosten, Werkstattkosten, Betriebskosten und Wertverlust. Daraus ergibt sich eine monatliche Kostenübersicht, die sich auf Cent pro gefahrenen Kilometer herunterrechnen lässt.

Fahrzeug Fixkosten Werkstattkosten Betriebskosten Wertverlust Kosten/Monat Cent/km
VW Golf 90 Euro 50 Euro 102 Euro 301 Euro 543 Euro 43,4
Opel Astra 102 Euro 54 Euro 92 Euro 292 Euro 540 Euro 43,2
VW Passat 103 Euro 53 Euro 109 Euro 390 Euro 655 Euro 52,4

Quelle: ADAC Autokosten-Rechner

Welche Unterhaltskosten gehören dazu?

Die Unterhaltskosten für einen PKW setzen sich aus Fixkosten und Betriebskosten zusammen. Zu den Betriebskosten zählen zum Beispiel die Kosten für den Kraftstoff oder für Reparaturen. Diese Kosten können jährlich deutlich variieren und hängen von weiteren Faktoren ab. Die Fixkosten bestehen aus der Kfz-Steuer oder der Versicherung. Sie sind in der Regel immer gleich. Fixkosten können aber auch monatliche Raten für die Autofinanzierung sein. Ober- und Untergrenzen lassen sich an dieser Stelle nicht definieren, da die Höhe der Kosten von individuellen Voraussetzungen abhängt.

Eine mögliche Kostentabelle für ein fiktives Fahrzeug der Mittelklasse könnte so aussehen (Voraussetzungen: Fahrleistung von 15.000 Kilometer pro Jahr, Benzin):

Fixkosten Betriebskosten
  • 100 Euro Kfz-Steuer pro Jahr
  • 1.500 Euro Autoversicherung pro Jahr
  • 200 Euro monatliche Rate
  • 350 Euro Wertverlust pro Monat
  • 150 Euro Spritkosten pro Monat
  • 500 Euro für Reparaturen, Inspektion, neue Reifen oder Verbrauchsmaterial pro Jahr

Anschaffungskosten

Die Anschaffungskosten hängen davon ab, welches Fahrzeug Sie auswählen und ob es sich um einen Gebraucht- oder Neuwagen handelt.

Preise für Gebrauchtwagen können stark variieren

Die Anschaffungskosten für Gebrauchtwagen können nur schwer verallgemeinert werden, da im Gegensatz zum Neuwagen weitere Faktoren den Preis beeinflussen. Eine wichtige Rolle spielt zum Beispiel die Fahrleistung. Ebenso ist es wichtig, wie viele Vorbesitzer das Fahrzeug hatte. Darüber hinaus haben Blechschäden oder bereits erfolgte Reparaturen einen Einfluss auf den Kaufpreis.

Eine Orientierung bei Preisen können Verkaufsportale für Autos im Internet liefern. Automobilclubs wie der ADAC stellen Listen mit Verkaufspreisen für Gebrauchtwagen auf.

Für eine Gebühr von 7,90 EUR können Verbraucher den Wert eines Gebrauchtwagens auch über die sogenannte „Schwacke-Liste“ ermitteln.

Listenpreise für Neuwagen sind keine Orientierung

In den seltensten Fällen wird ein Neuwagen heute zum Listenpreis verkauft. In der Regel geben Händler vor Ort Rabatte. Die aktuell günstigsten Neuwagen sind Kleinwagen wie der VW Up, der Seat Mii oder der Peugeot 108. Sie sind für weniger als 10.000 Euro erhältlich.

Tipp:So sparen Sie beim Autokauf

  1. Barzahlung
    Wenn Sie beim Autohändler bar zahlen, profitieren Sie beim Gebraucht- oder Neuwagenkauf von Rabatten.
  2. Rabatte aushandeln
    Neuwagenkäufer sollten immer verhandeln. Der Listenpreis ist lediglich eine Orientierung, ähnlich wie die unverbindliche Preisempfehlung im Handel (UVP).
  3. Vergleichen
    Vergleichen Sie Autopreise vor dem Kauf.
  4. Jahreswagen oder Vorführwagen
    Wer beim Kauf eines neuwertigen Autos sparen möchte, sollte Jahreswagen oder Vorführwagen der Händler nutzen. Diese PKW sind topgepflegt und nur wenige Kilometer gefahren worden. Im Gegensatz zum Neuwagen liegen die Preise deutlich niedriger.

Autokredit und Leasing-Kosten

Die wenigsten Autobesitzer bezahlen ihren PKW sofort bar, ganz ohne Finanzierung. Ein Großteil der Autofahrer finanziert oder least das Fahrzeug. Diese Kosten müssen Sie ebenfalls zu den Unterhaltskosten rechnen.

Die monatliche Belastung hängt hier davon ab, wie hoch die Kreditsumme ist, die Sie finanzieren. Zum anderen entscheidet das gewählte Auto darüber, wie hoch die Kosten ausfallen.

Tipp:So können Sie bei Leasing und Finanzierung sparen

  • Vergleichen Sie verschiedene Autokredite mit einem Autokredit-Vergleich.
  • Versuchen Sie, eine hohe Anzahlung zu leisten, um die monatliche Belastung zu senken.
  • Verwenden Sie einen Bankkredit für die Finanzierung. So können Sie von Barrabatten beim Autokauf profitieren.
  • Prüfen Sie verschiedene Leasingangebote und wählen Sie Tarife aus, die weitere Zusatzleistungen wie Werkstattservice oder Garantien enthalten.
  • Finanzieren oder leasen Sie nur das Auto, das Sie sich monatlich leisten können. Stellen Sie vorher eine Haushaltsrechnung auf, um Ihre finanziellen Möglichkeiten zu prüfen.

Kfz-Versicherung

Die Autoversicherung ist ein bedeutender Posten bei den Unterhaltskosten für einen PKW. Die Höhe der Kfz-Tarife hängt von folgenden Aspekten ab:

  • Fahrzeugmarke
    Die Höhe der Versicherungspolice hängt davon ab, welche Automarke und welchen Fahrzeugtyp Sie fahren. Dabei greifen die Versicherer auf eigene Erhebungen zurück. So sind manche Fahrzeuge statistisch gesehen häufiger in Unfälle verwickelt als andere. Dementsprechend wird die Police angepasst.
  • Jahreslaufleistung
    Wer sein Auto jedes Jahr oft bewegt, muss mit einem höheren Versicherungstarif rechnen. Garagenwagen profitieren hingegen von günstigeren Tarifen.
  • Zeitpunkt des Erwerbs der Fahrerlaubnis
    Je länger Sie einen Führerschein haben und je länger Sie bereits Autofahren, desto günstiger wird die Kfz-Versicherung. Die Versicherer gehen davon aus, dass die Gefahr eines Unfalls oder Schadens mit steigender Fahrpraxis sinkt.
  • Unfallfreiheit
    Je weniger Unfälle Sie gemacht haben, die von einer Versicherung reguliert wurden, desto weniger müssen Sie für die Kfz-Versicherung bezahlen. Sie erhalten dann den sogenannten Schadensfreiheitsrabatt und werden in eine Schadensfreiheitsklasse (SF-Klasse eingestuft).
  • Stellplatz
    Wenn Sie Ihr Fahrzeug in einer Garage abstellen, sinkt der Versicherungsbeitrag. Der sichere Stellplatz reduziert die Gefahr von Vandalismusschäden oder Parkschäden.
  • Leistungsumfang
    Eine Kaskoversicherung – etwa eine Vollkasko – bietet zwar mehr Leistung, ist aber deutlich teurer als eine Haftpflichtversicherung.

Tipp:So können Sie bei der Kfz-Versicherung sparen

  1. Wenn Sie einen älteren Gebrauchtwagen fahren, reicht üblicherweise eine Kfz-Haftpflichtversicherung völlig aus. Ansonsten wäre die Police oftmals teurer als der Restwert des PKW.
  2. Vermeiden Sie Unfälle, die an die Versicherung gemeldet werden. Dadurch erhalten Sie Ihre Schadensfreiheitsklasse.
  3. Wenn Ihre Kinder Fahranfänger sind, können Sie sie zunächst in Ihre Kfz-Versicherung aufnehmen. Später profitieren Ihre Kinder von einem günstigeren Einstieg in die Kfz-Versicherung.
  4. Nutzen Sie Vergleichsrechner vor dem Versicherungsabschluss. Die Tarife der Anbieter können deutlich variieren. Machen Sie deshalb unbedingt einen Kfz-Versicherungsvergleich.

Kfz-Steuern

Für jeden in Deutschland angemeldeten PKW müssen Sie Kfz-Steuer bezahlen. Der Fiskus erhebt die Steuern anhand von Hubraum und Schadstoffemission.

So müssen Sie zum Beispiel für einen mit Benzin betriebenen PKW, der ab dem 1.1.2014 zugelassen wurde, mit einem Hubraum von 2000 ccm3 und ausgestoßenen CO2-Emissionen von 120 g/km pro Jahr 90 Euro an Kfz-Steuer bezahlen. Ein Diesel-Fahrzeug mit den gleichen Daten wird mit 240 Euro pro Jahr berechnet.

Wie viel Kfz-Steuer bei Ihrem PKW fällig wird, können Sie im Online-Rechner von FinanceScout24 ermitteln.

Tipp:So sparen Sie bei der Kfz-Steuer

  1. Wählen Sie ein Fahrzeug mit möglichst geringem Hubraum und niedrigen CO2-Emissionen.
  2. Je neuer Ihr PKW, desto geringer fallen die Steuern aus.
  3. Melden Sie Ihren PKW nur für den Zeitraum an, in dem Sie ihn nutzen möchten. Dies ist zum Beispiel bei Cabrios eine sinnvolle Alternative, um Kfz-Steuer zu sparen. Außerdem wird die Versicherung günstiger, wenn Sie ein Saisonkennzeichen nutzen.

Gut zu wissen:Dank Elektroauto Kfz-Steuer sparen

Besitzer von Elektroautos zahlen übrigens fünf Jahre lang keine Kfz-Steuer für ihr Fahrzeug. Die Bundesregierung überlegt, diese Zeitspanne auf zehn Jahre zu erhöhen.

Spritkosten

Jeder Autofahrer hat es grundsätzlich selbst in der Hand, wie viel Sprit er verbraucht.

  1. Wählen Sie ein spritsparendes Modell schon beim Kauf. Greifen Sie zum Beispiel auf Hybridfahrzeuge zurück.
  2. Wenn Sie viele Kilometer pro Jahr zurücklegen, kann sich die Anschaffung eines Diesel-PKW lohnen. Diese Autos verbrauchen deutlich weniger Sprit als Benziner.
  3. Fahren Sie spritsparend: Beschleunigen Sie nicht unnötig, achten Sie auf einen konstanten Reifendruck und fahren Sie auf der Autobahn am besten mit der Richtgeschwindigkeit. Rechtzeitiges Schalten kann ebenfalls beim Spritsparen weiterhelfen.
  4. Achten Sie beim Tanken auf die Spritpreise. Nutzen Sie hierfür Apps, die Sie im PlayStore für Android-Smartphones und im App-Store für iPhones finden. Meist ist es am günstigsten, abends zu tanken. Freie Tankstellen sind darüber hinaus in der Regel günstiger als die großen Marken.
  5. Wenn Sie auf der Autobahn unterwegs sind, kann sich die Fahrt zu einem Autohof für das Tanken lohnen. Dort sind die Spritpreise in der Regel günstiger als bei Tankstellen, die direkt an der Autobahn liegen.

Weitere Kniffe finden Sie in unserem Ratgeber mit Sprit-Spar-Tipps.

Reparatur und Werkstattkosten

Ein nicht unwesentlicher Aspekt der Unterhaltskosten besteht aus den Kosten für Reparaturen und andere Besuche in der Werkstatt. Als Autobesitzer haben Sie hier jedoch verschiedene Möglichkeiten, Geld zu sparen.

  • Reparaturen und Austausch von Verschleißteilen: Eine regelmäßige Inspektion trägt dazu bei, dass Sie mit Ihrem Auto sicher auf den Straßen unterwegs sind. Wer auf den Einbau von Original-Ersatzteilen des Herstellers verzichten kann, hat die Möglichkeit, bei Reparaturen deutlich zu sparen. Gibt es auf das Auto keine Herstellergarantie mehr, ist es auch nicht zwingend nötig, nur Verschleißteile des Herstellers zu verwenden. Einsparungen machen sich bei allen Teilen bemerkbar, von den Wischerblättern bis hin zu Stoßdämpfern oder Getriebeteilen. Ist eine Reparatur nicht grundsätzlich sicherheitsrelevant, können Sie sich in manchen Fällen fragen, ob sie überhaupt nötig ist. Suchen Sie auch nach möglichen Alternativen. So kann ein Besuch beim „Dellendoktor“ bei einem kleinen Blechschaden günstiger werden als eine Lackreparatur.
  • Autowerkstatt: Mit der Wahl der Autowerkstatt haben Sie die Möglichkeit, Geld zu sparen. Üblicherweise sind Niederlassungen oder Vertragswerkstätten teurer als freie Werkstätten. Auch hier gilt: Haben Sie keine Herstellergarantie, können Sie problemlos eine alternative Werkstatt oder eine günstigere Werkstattkette aufsuchen.
  • Reifenkosten: Bei Reifen sollten Sie grundsätzlich nicht an der Sicherheit sparen. Der Gesetzgeber erlaubt zwar eine Mindestprofiltiefe von 1,6 Millimetern. Allerdings sollten Sie in Ihrem eigenen Interesse schon früher neue Pneus aufziehen lassen. Vergleichen Sie verschiedene Reifentests. Oftmals gibt es zu den teuren Markenherstellern günstige Alternativen. Wer ausschließlich in der Stadt unterwegs ist, kann auf günstige Allwetterreifen zurückgreifen und muss nicht extra einen Satz Winterreifen inklusive Räder anschaffen. So sparen Sie sich zudem auch mögliche Lagerkosten beim Reifenhändler.

Welche zusätzlichen Kosten sind zu berücksichtigen?

Autobesitzer müssen über die herkömmlichen Unterhaltskosten noch mit weiteren Kosten für ihr Auto rechnen.

  • Werteverlust: Mit jedem Kilometer mehr auf dem Tacho sinkt der Wert Ihres PKW. Sie können bei der Wahl Ihres Fahrzeugs darauf achten, ob es sich um eine Marke handelt, die besonders von schnellen Wertverlusten betroffen ist. Außerdem sollten Sie diese Tatsache berücksichtigen, wenn Sie vorhaben, Ihr Auto über mehrere Jahre hinweg zu finanzieren.
  • TÜV: Der TÜV bzw. die Erneuerung der TÜV-Plakette gehört zu den regelmäßigen Kosten für ein Auto. An der Höhe der Kosten lässt sich nur relativ wenig ändern. DEKRA, TÜV, KÜS und Co. verlangen für die Hauptuntersuchung in der Regel ähnliche Preise. Sie sollten jedoch vor Ihrem TÜV-Termin dafür sorgen, dass Ihr Auto „durchkommt“. So sparen Sie sich eine erneute Vorführung.
  • Umweltplakette: Die Kosten für die Umweltplakette liegen zwischen fünf und zehn Euro. Sie fallen im Vergleich zu den übrigen Unterhaltskosten sehr gering aus.
  • Kosten für Stellplätze: Wer keine eigene Garage hat und sein Auto sicher unterstellen möchte, muss eine Garage oder einen Stellplatz anmieten. Hierfür können je nach Stadt oder Region schnell über 100 Euro monatlich fällig werden. Bedenken Sie dabei, dass Sie mit einer Garage oder einem sicheren Stellplatz bei der Kfz-Versicherung sparen können.
  • Autopflege: Wenn Sie Ihr Auto regelmäßig waschen oder polieren lassen, müssen Sie mit weiteren Kosten rechnen. Diese können pro Jahr bis zu 200 Euro betragen.

Unterhalt: Besonders günstig & besonders teuer

  • Besonders günstig
    Kleinwagen sind besonders günstige Fahrzeuge. So müssen Sie dank niedrigem Hubraum nur wenig Kfz-Steuer bezahlen. Durch die kleinere Motorisierung fallen die Spritkosten ebenfalls günstiger aus. Bei Reparaturen sowie bei Verschleißteilen wie Reifen müssen Sie mit einem Kleinwagen nicht so tief in die Tasche greifen.
  • Besonders teuer
    Wer einen Luxuswagen oder einen großen SUV fährt, muss jeden Monat mit deutlich höheren Kosten rechnen. Insgesamt haben diese Wagen einen hohen Kilometerpreis. So sind zum Beispiel Werkstattbesuche mit einem großen Oberklasse-Auto kostenintensiver als bei einem Mittelklasse- oder Kleinwagen. Zudem ist die Versicherung teurer.

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