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Tagesgeld

Finden Sie Tagesgeldkonten mit Top-Zinsen

  • Attraktive Verzinsung
  • Volle Flexibilität mit täglicher Verfügbarkeit
  • Sichere Geldanlage dank Einlagensicherung
  • Top-Partner im Vergleich

Kurz zusammengefasst: Wichtiges zum Tagesgeld

  • Hohe Sicherheit
    Tagesgeld ist täglich verfügbar und über die Einlagensicherung in der EU zu 100 Prozent gesetzlich abgesichert (bis 100.000 Euro).
  • Neukundenbonus
    Neukunden bekommen Prämien und teilweise lang garantierte Mindestzinsen auf Tagesgeld.
  • Inflation ausgleichen
    Die Anlage in Tagesgeld verringert die Inflation und damit die schleichende Entwertung Ihres Geldes.
  • Aktionsangebote
    Mit Tagesgeld-Hopping können Sie wechselnde Aktionsangebote verschiedener Banken wahrnehmen und eine höhere Rendite erzielen.

Wenn Sie auf der Suche nach einer Geldanlage sind, die sowohl Liquidität (Verfügbarkeit) als auch Sicherheit bietet, sollten Sie Tagesgeld in Betracht ziehen. Die Tagesgeld-Zinsen sind variabel, im Vergleich zu anderen derart liquiden Anlagemöglichkeiten trotz der aktuellen Zinslage jedoch deutlich höher.

Wer in Tagesgeld anlegen möchte, der sucht prinzipiell eine Zwischenlösung für freies Kapital. Denn die Tagesgeldanlage wird massiv vom sich stetig verändernden Zinsniveau an den Kapitalmärkten beeinflusst. In Niedrigzinsphasen werben Banken besonders stark mit Aktionszinsen, was die Vergleichbarkeit der Angebote schwierig macht. Denn Tagesgeldzins bedeutet nicht zwangsläufig dasselbe.

Tagesgeld hilft bei der Überbrückung

In der Natur der Tagesgeldanlage liegt es, dass für diese Anlageform keine feste Laufzeit vereinbart wird. Das Kapital ist „täglich verfügbar“, Sie können also beliebig viel Geld ein- und auszahlen. Je nach Bedarf können Sie demnach auf attraktive Anlagemöglichkeiten reagieren oder bei fehlenden Chancen zumindest die Inflation eindämmen. Üblich ist es, dass Banken unterschiedliche Zinssätze je nach Höhe des eingezahlten Kapitals anbieten.

Je höher dieser Betrag ist, desto niedriger ist der Zinssatz für den darüber hinaus eingezahlten Betrag. Bei Kreditinstituten innerhalb der Europäischen Union unterliegt das Ganze der Einlagensicherung. Und zwar nicht der Einlagensicherung des Landes, in dem Sie Ihren Wohnsitz haben, sondern dort wo die Bank ihren Sitz hat. Praktisch hat das vor allem eine Bedeutung, wenn es um höhere Beträge geht und es von Land zu Land unterschiedliche Höchstgrenzen gibt.

Seit dem 30. Juni 2009 beträgt diese „Einlagensicherungsgrenze“ 100 Prozent des eingezahlten Kapitals, jedoch maximal 100.000 Euro. In Ländern wie Deutschland oder den Niederladen gibt es zudem private Einlagensicherungsfonds, womit diese Grenze tatsächlich höher liegt.

Achtung: Kein gesetzlicher Rechtsanspruch

Private Einlagensicherungsfonds sind von Bankenverbänden geschaffen worden. Sie als Kunde haben im Zweifel jedoch keinen gesetzlichen Rechtsanspruch. Lediglich für die gesetzliche Einlagensicherung besteht ein Rechtsanspruch. Auch gibt es bei den privaten Sicherungen Grenzen, die bei 20 Prozent des haftenden Eigenkapitals der Bank liegen. So empfiehlt es sich, notfalls Beträge auf mehrere Banken zu verteilen.

Vor- und Nachteile beim Tagesgeld

Vorteilhaft ist sicherlich die einfache und bequeme Beantragung, die häufig über das Internet möglich ist. Unabhängig von der beruflichen Stellung ist es jeder Person möglich, die geschäftsfähig ist, Kapital in Tagesgeld zu investieren. Es gibt keinerlei Mindestsummen, womit selbst kleinere Ansparungen verzinst werden können. Aktuelle Tagesgeldzinsen unterscheiden sich zwischen den jeweiligen Banken enorm.

Denn geworben wird zumeist mit Aktionsangeboten, in Tagesgeld News werden dann zeitlich befristete Zinssätze genannt. Die Zinsen für Tagesgeld sind also nicht auf einem Blick miteinander vergleichbar. Nutzen Sie den Zinsrechner für Tagesgeld von FinanceScout24 als erste Einstiegshilfe. In der Praxis kommt es häufiger vor, dass Online Tagesgeld ein wenig bessere Zinssätze bietet. Schließlich geht die gesamte Eröffnung und Steuerung auch online, einschließlich der Legitimierung über das PostIdent-Verfahren der Deutschen Post.

Auf einen Blick: Vorteile beim Tagesgeld

  • Gute Zinsen im Vergleich zu ähnlichen Produkten wie Sparbuch oder Girokonto
  • Kostenlose Kontoführung
  • Keine Kündigungsfrist, ständige Verfügbarkeit
  • Oft stärkerer Zinseszinseffekt durch monatliche oder vierteljährliche Auszahlung
  • Keine Mindestsummen bei der Einzahlung

Nachteilhaft sind vor allem die Zinsanpassungen, die es schwierig machen, wirklich zu planen. Die Tagesgeldzinsen hängen unter anderem von den Referenzzinssätzen der Europäischen Zentralbank (EZB) ab. Das sind Zinssätze, zu denen sich Banken frisches Geld bei der Notenbank holen können. Und da Tagesgeld eben eine Möglichkeit für Banken ist, neues Kapital zu besorgen, orientieren sich die Zinsen an diesen Werten.

Häufig wird auch mit einer Tagesgeld Prämie geworben, die Sie aber nur dann bekommen, wenn eine bestimmte Mindestsumme eingezahlt wird. Beachten Sie also beim Tagesgeld Zinsvergleich also auf jeden Fall das Kleingedruckte. Wenn Sie den Tagesgeldvergleich auf FinanceScout24 nutzen, übernehmen wir für Sie diese Arbeit und listen alle Angebote transparent auf.

Auf einen Blick: Nachteile beim Tagesgeld

  • Leichte Verzögerung bei der Rücküberweisung (i.d.R. ein Geschäftstag)
  • Zinsgarantie nur in Ausnahmefällen (z.B. nach Neueröffnung)
  • Reines Guthabenkonto – ein negativer Saldo ist nicht möglich
  • Gelegentlich durch Maximaleinlage begrenzt

Neukundenangebote sind bei größeren Summen interessant

Wenn Sie mit dem Gedanken spielen, freies Kapital für eine gewisse Zeit anzulegen, sollten Sie unbedingt die Neukundenangebote der Banken beachten. Der Tagesgeld Vergleich berücksichtigt dabei Bonuszahlungen oder Prämien, je nachdem, welche geplante Laufzeit Sie angegeben haben. Damit werden alle Tagesgeldanlagen untereinander vergleichbar, ohne dass Sie immer in das Kleingedruckte sehen müssen. Dieser Zinssatz gilt aber zumeist nur für einen bestimmten Zeitraum und bei gewissen Mindestsummen.

Daher ist es wichtig, dass Sie auch konkret auf die aktuellen Zinssätze dieser Bank achten. Denn das sind die Konditionen, die Bestandskunden erhalten – und ein solcher Bestandskunde werden Sie automatisch nach Ablauf dieser Neukundenaktion. Auch den Zinseszinseffekt sollten Sie nicht ganz außer Acht lassen. Davon ist dann die Rede, wenn bereits innerhalb des Jahres eine Zinsgutschrift auf dem Tagesgeldkonto erfolgt.

Üblich sind monatliche Zinsgutschriften. Hierbei erhöht sich das Kapital immer ein wenig und dieses zusätzliche Kapital wird natürlich bei der nächsten Zinsgutschrift mit verzinst. Allerdings hat das nur eine Auswirkung, wenn Sie zwei oder mehrere Angebote mit denselben Zinssätzen vergleichen.

Tipp: Zinsanpassungen

Die Bank legt fest, zu welchen Zeitpunkten die Zinsen überprüft und damit angepasst werden. Zu lange Laufzeiten sind schlecht, weil Sie dann weniger von positiven Marktentwicklungen haben. Zu kurze Laufzeiten sind aber auch schwierig, weil es die ganze Sache zusätzlich weniger kalkulierbar macht. Quartalweise Anpassungen sind optimal, weil das am Ehesten den Veränderungen an den Zinsmärkten nahekommt.

Wie bereits erläutert, hat der EZB-Leitzins eine große Bedeutung für Sie als Anleger in Tagesgeld. Immer dann, wenn die EZB eine Anpassung vornimmt, verändern sich auch die Zinsen bei Tagesgeldkonten. Theoretisch kann sich der Satz täglich ändern, sodass Sie häufiger einen Tagesgeldvergleich durchführen sollten. Hierbei lässt sich immer aktuell ermitteln, wer die höchsten Zinsen bietet.

Tagesgeld im Ausland ist davon genauso betroffen, weil es schließlich die gesamte Eurozone betrifft. Zu Beginn des Jahres 2008 lag der EZB-Leitzins bei 4,00 Prozent, ab August des Jahres stieg dieser sogar bis auf 4,25 Prozent. Ab November 2008 jedoch, dem Beginn der Staatsschuldenkrise und der Internationalen Bankenkrise, begann die Talfahrt.

Anfang 2015 lag der Leitzins bei nunmehr 0,05 Prozent, andere wichtige Referenzzinssätze der Notenbank waren da zeitweise im Minusbereich. Der Verlauf über mehrere Jahre hat gezeigt, dass Banken oftmals binnen vier bis sechs Wochen danach ihre Zinssätze für das Tagesgeld korrigiert haben. Sie haben also bei einer quartalsweisen Anpassung den Vorteil gehabt, dass nicht unmittelbar der niedrigere Zinssatz galt. Das erklärt auch, weshalb es so schwierig ist, den richtigen Mittelweg bei solchen Zinsbindungen zu finden. Statistisch gesehen ist die Anpassung alle drei Monate aber für Sie als Kunden die optimale Variante.

Tagesgeld als Alternative zu was?

Die verschiedenen Tagesgeld Angebote, die wir auf FinanceScout24 aufgelistet und sortiert haben, geben Ihnen einen Überblick über das aktuelle Zinsniveau. Doch worauf kommt es noch an, wenn Sie sich für oder gegen Tagesgeld entscheiden müssen? Ganz entscheidend ist natürlich, was Sie mit Ihrem Geld einmal anfangen wollen. Planen Sie in nächster Zeit einen Hauskauf? Soll das Auto repariert werden, das Haus modernisiert? Wenn Sie über einen Zeitraum flexibel Geld ansparen möchten, ohne sich der Bank gegenüber zu verpflichten, wie z.B. beim Festgeld, dann ist Tagesgeld eine gute Alternative.

Wenn Sie auf den richtigen Einstieg bei einer bestimmten Aktie oder Anleihe warten, überbrücken Sie diesen Zeitraum durch das Tagesgeld. Der Tagesgeld Rechner gibt Ihnen eine Auskunft darüber, wie hoch Ihre Rendite in dem bestimmten Zeitraum ausfällt. Hierbei können Sie den Tagesgeldsatz ganz nach Belieben einstellen, also beispielsweise unterschiedliche Zinsgutschriften oder Zinsbindungen berücksichtigen.

Staffelzinsen sind häufig eine schlechte Wahl

Viele Banken arbeiten nach dem Prinzip, dass sie unterschiedliche Zinssätze je nach Höhe des eingezahlten Kapitals anbieten. Das heißt, dass Sie erst ab einem gewissen Mindestbetrag den beworbenen Zinssatz bekommen. Das Geld wird also nicht durchgehend gleich verzinst, in jedem Fall wird der Teil unter dem Mindestbetrag schlechter verzinst. Auch gibt es die Variante, bei der Sie einen Zinssatz erst dann und zwar auf den gesamten Betrag bekommen, wenn der Mindestbetrag erreicht wurde.

Nehmen wir eine Grenze von 5.000 Euro an, darunter werden 0,1 Prozent gezahlt, darüber jedoch 0,5 Prozent. Zahlen Sie jetzt 4.950 Euro ein und wird das Tagesgeld jährlich verzinst, erhalten Sie 4,95 Euro Zinsen. Legen Sie jedoch 5.050 Euro ein, und damit lediglich 100 Euro mehr, steigt dieser Wert schon auf 25,25 Euro. Es ist deshalb wichtig, dass Sie immer die Bedingungen dieser beworbenen Zinssätze beachten.

Der Vergleich auf FinanceScout24 berücksichtigt solche Voraussetzungen automatisch. Sie wollen wissen, wie viel das bei Ihrer Anlagesumme ausmacht? Nutzen Sie den einfach zu bedienenden Tagesgeld Zinsrechner.

Das Hausbankprinzip macht hier wenig Sinn

Gehören Sie zu den Bankkunden, die am liebsten alle Konten, Kreditkarten, Finanzierungen und Co. bei ein und derselben Bank haben? Weil es praktisch ist, dass alles aus einer Hand kommt und ein vertrauter Kundenberater zur Seite steht? Nun, hiermit würden Sie sich ganz klar attraktiven Angeboten verwehren. Denn erfahrungsgemäß werden vor allem Neukunden mit hohen Zinssätzen und Prämien bedacht. Sie als Bestandskunde, unabhängig von der Dauer der Geschäftsbeziehung, werden wie jeder andere auch behandelt.

Da das eingezahlte Kapital durch die angesprochene Einlagensicherung bis 100.000 Euro gesetzlich garantiert ist, können Sie beliebig vergleichen und wählen. Die im Fall eines Konkurses tatsächlich geschützte Summe geht zudem häufig sogar weit darüber hinaus, wenn die betreffende Bank freiwillig im Einlagensicherungsfonds des Bundesverbandes deutscher Banken e.V. mitwirkt.

Ein Großteil wird heute über das Internet angeboten, was es noch einfacher macht, bei einer Zinsanpassung einfach den Anbieter zu wechseln. Ihre ganz eigene Anlagestrategie, etwa die Verteilung auf mehrere Konten oder laufende Einzahlungen über einen Zeitraum, können Sie so einfach umsetzen.

Tipp: Aufteilung des Kapitals

Versuchen Sie, das Kapital auf zwei Anbieter aufzuteilen. Diese sollten möglichst ähnliche Zinsentwicklungen aufweisen und andere Zeiträume für die Zinsanpassungen haben. Auf diese Weise können Sie in einem Fall von länger gezahlten, hohen Zinsen profitieren. Und im anderen Fall wird die zügigere Anpassung nach unten weitgehend ausgeglichen.

Tagesgeld-Hopping: Regelmäßiges Vergleichen und Rechnen

Bei der Anlage in Tagesgeld gelten keine Ländergrenzen. Ob Tagesgeld in der Schweiz oder in Österreich, wichtig sind erstmal nur die Konditionen und die Einlagensicherung. Für Sie als Kunden hat das den Vorteil, dass das Angebot weitaus größer ist und damit auch die Vergleichsmöglichkeit. Beim „Tagesgeld-Hopping“ suchen Sie, je nach Höhe des freien Kapitals, ein oder mehrere Angebote mit hohen Neukunden-Zinssätzen oder Prämien. Fällt dieser Bonus weg, vergleichen Sie wieder und wechseln zügig zum neuen Anbieter. Denn hier haben Sie ja dann wieder den Status als „Neukunde“.

Auf die SCHUFA wirkt sich das nicht aus, weil Tagesgeldkonten nicht der SCHUFA gemeldet werden. Es ist ja schließlich ein Konto ohne Überziehungsmöglichkeit. Anders sieht es natürlich beim Girokonto aus, wobei eine gewisse Anzahl sich negativ auf den Schufa-Score auswirken kann. Bei dieser Anlagestrategie sollten Sie darauf achten, dass jede Bank andere Voraussetzungen für „Neukunden“ mitbringt. So können Sie bei ein und derselben Bank als „Neukunde“ gelten, wenn etwa sechs oder neun Monate keinerlei Vertragsbeziehung bestand.

Es macht also Sinn, leergeräumte Tagesgeldkonten auch direkt zu kündigen – wenn dann genau diese Bank ein attraktives Angebot bietet, würden Sie als Bestandskunde behandelt werden und hätten somit kein Anrecht auf die Prämie. Allerdings bedeutet Tagesgeld-Hopping auch einen gewissen Aufwand, da Sie den Markt genau beobachten und bei Bedarf Ihren Freistellungsantrag anpassen müssen.

Erst vergleichen, dann bewerten

Wenn Sie in Tagesgeld anlegen möchten, dann sollten Sie zunächst die verfügbaren Angebote im Tagesgeldrechner von FinanceScout24 vergleichen. Anlagebetrag und Anlagedauer reichen, um die Angebote aufzulisten. Schauen Sie hier in der Spalte „Rendite“, wie sich das Ganze mit dem angezeigten Zinssatz verhält. Denn hier sehen Sie, ob vielleicht eine monatliche Zinsgutschrift erfolgt und Sie damit vom Zinseszinseffekt profitieren können.

Ein Klick auf „Zum Anbieter“ führt Sie direkt zur Produktseite der jeweiligen Bank, Sie geben dort Ihre persönlichen Daten an – die Übertragung erfolgt gesichert. Anschließend erhalten Sie Post per E-Mail oder per Brief, wo die Antragsunterlagen mit einem PostIdent-Coupon beigelegt sind. Damit wird sichergestellt, dass Ihre Identität und damit der Zugriff auf Ihr Tagesgeldkonto gesichert bleiben. Bewerten Sie die Angebote auch danach, wann Zinsanpassungen stattfinden und ob es Prämien für Neukunden gibt.

Fragen und Antworten zum Tagesgeld

Warum sollte ich auch bei niedrigen Zinsen in Tagesgeld investieren?

Tagesgeld hilft zu überbrücken, denn andernfalls würde Ihr frei verfügbares Geld mit der Zeit von der Inflation minimiert. Wenn sich die Zeiten ändern, profitieren Sie schnell wieder von steigenden Zinsen. Sie brauchen sich keine Gedanken über Sicherheit zu machen, dank Einlagensicherung in der EU. Und Sie können Festanlagen länger überdenken, ohne auf Zinsen zu verzichten.

Ist Investieren im Ausland sinnvoll?

Grundsätzlich gelten innerhalb der EU dieselben Pflichten und Sicherungsgrenzen für Banken. Bei Tagesgeld macht das 100 Prozent des eingezahlten Kapitals bis zu 100.000 Euro aus. Es ist daher unwichtig, in welchem EU-Land die Bank ihren Sitz hat. Einzig beim Handling des Tagesgeldkontos und der Kommunikation mit der Bank sollten Sie frühzeitig alle nötigen Informationen beschaffen.

Wie wird Tagesgeld versteuert?

Tagesgeld unterliegt der Abgeltungssteuer, wobei ein Freibetrag von 801 Euro gilt (bei zusammen veranlagten Ehepaaren: 1.602 Euro). Haben Sie der Bank einen Freistellungsauftrag erteilt, werden die Zinsen bis Erreichen der Höchstgrenze ohne Steuerabzug gutgeschrieben. Im umgekehrten Fall könnten Sie, falls Ihr persönlicher Steuersatz niedriger ist oder der Freibetrag nicht überschritten wurde, über die Einkommensteuererklärung die gezahlten Zinsen zurückholen.

Tagesgeld oder lieber Festgeld?

Welche der beiden Anlagemöglichkeiten die bessere ist, hängt von Ihren persönlichen Ansprüchen ab. Entscheiden Sie sich für Tagesgeld, wenn Ihnen eine schnelle Verfügbarkeit wichtig ist oder die Möglichkeit, sofort auf Veränderungen am Markt reagieren zu können. Festgeld sollten Sie dagegen wählen, wenn Sie eine größere Summe anzulegen haben oder mit einem fixen Zinssatz kalkulieren wollen. Gleichzeitig sollten Sie sich sicher sein, dass Sie nicht innerhalb der Laufzeit auf das Geld zugreifen müssen.

Welche Alternativen bieten sich mir bei der Geldanlage?

Neben diesen beiden Möglichkeiten gibt es natürlich auch Anlageformen, die mehr Rendite versprechen – aber auch mit einem etwas größeren Risiko einhergehen:

  • Investmentfonds: Sie bieten den Vorteil, dass Sie auch mit einer relativ geringen Einlage verschiedene Investitionen tätigen und damit Ihr Risiko streuen können. So wird bei einem Fonds das Kapital mehrerer Anleger gebündelt und in unterschiedliche Objekte weiterinvestiert. Dabei unterliegen jedoch alle Fonds Marktschwankungen, aus denen sich ein Risiko ergibt. Allerdings sind Investmentfonds auch flexibel: Sie können Ihr Geld jederzeit abziehen.
  • ETFs: ETFs, sogenannte Exchange Traded Funds, sind passiv verwaltete Fonds, die in ihrer Zusammensetzung einen Index wie beispielsweise den DAX abbilden. Sie profitieren hier von sehr geringen Gebühren, welche Ihre Rendite nicht unnötig beschneiden. Für ETFs sollten Sie allerdings ein gewisses Interesse an Investments und Märkten mitbringen, da Sie Ihr Depot gelegentlich den Entwicklungen anpassen müssen. ETFs können Sie wie andere Fonds ebenfalls jederzeit wieder verkaufen.
  • Anleihen: Anleihen gibt es für jeden Anlegertyp: Ihre Renditechancen, aber auch Ihr Risiko richtet sich danach, wie gut die Bonität des Staates oder Unternehmens ist, dessen Gläubiger Sie werden. Grundsätzlich steht Ihnen auch hier jederzeit ein Verkauf frei, allerdings können sich lange Laufzeiten auszahlen.

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