Kreditkarten im aktuellen Vergleich

Zuletzt aktualisiert am 04.09.2019

Das Angebot an Kreditkarten ist riesig: Daher fällt es vielen Interessenten schwer, ein geeignetes Modell zu finden. Unterm Strich lohnen sich Gold- und Platinkarten sowie Angebote der Hausbank nur selten.

Die Stiftung Warentest verrät, worauf potenzielle Kartennutzer bei der Suche nach einer Kreditkarte sonst noch achten sollen – und welche neuen und altbekannten Kostenfallen vorhanden sind.

Revolving Credit: Teilzahlungsmodell

Kreditkarten ermöglichen die oft weltweit bargeldlose Zahlung. Dabei sind sie längst nicht immer an ein Girokonto gebunden: Es ist möglich, eine unabhängige Karte zu erwerben und gleichzeitig das langjährige Konto bei der Hausbank zu behalten. Doch sollten Verbraucher sich nicht von vermeintlich guten Angeboten blenden lassen.

Einige Faktoren spielen bei der Auswahl einer aktuellen Kreditkarte eine Rolle, wie die Stiftung Warentest zeigt. Was momentan bei einigen Anbietern im Trend liegt, ist der so genannte Revolving Credit, der bei vielen Kreditanträgen bereits voreingestellt wurde und nur bei einigen wieder deaktiviert werden kann. Dabei handelt es sich um eine Teilzahlung, die dafür sorgt, dass Kreditbeträge nur zu bestimmten Teilen zurückgezahlt werden. Der Rest muss manuell durch den Kartennutzer angestoßen werden. Geschieht das nicht zu einem bestimmten Termin, fallen hohe Zinsen an.

Weitere Kostenfallen vermeiden

Generell gilt es, solche und ähnliche Kostenfallen bei der Wahl der Kreditkarte zu vermeiden. Ein typischer Fallstrick ist, dass Kunden einfach aus Gewohnheit oder langjährigem Kontobesitz bei der Hausbank eine Kreditkarte beantragen. Diese verzichtet nur selten auf die Jahresgebühr; wenn doch, ist die Karte an einen bestimmten Umsatz geknüpft. Auch sind die Gebühren für Abhebungen im Ausland meist deutlich höher als bei anderen Kreditkarten. Hier lohnt sich auch für treue Bankkunden ein Kreditkartenvergleich von unabhängigen Anbietern.

Wie erwähnt, muss hier nicht unbedingt ein (zusätzliches) Konto eröffnet werden. Weiterhin gelten viele Gold- und Platinkarten trotz ihres enthaltenen Reiseschutzes manchmal als Kostenfalle. So schlagen sie schon aufgrund des Gold- oder Platinstatus mit höheren Jahresgebühren zu Buche, weisen dann aber auch noch beim Reiseschutz oft Mängel auf. Kunden, die sich für eine Reiseversicherung interessieren, sollten diese in den meisten Fällen separat abschließen und bei der Kreditkarte selbst eher auf Faktoren wie die Gebühren für die Auslandsabhebung schauen, um Kosten zu sparen.

Quelle: test.de

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