Erstes Auto kaufen: Tipps zum Kauf und zur Versicherung

Zuletzt aktualisiert am 16.03.2017

Das erste eigene Auto ist immer etwas ganz Besonderes. Es verspricht unbegrenzte Freiheit und ist für die meisten jungen Leute der Beleg dafür, endlich auf eigenen Beinen zu stehen. Doch so viel Freude der erste PKW auch macht, er ist immer mit neuen und hohen finanziellen Ausgaben verbunden. Neben Inspektionen und dem TÜV sind vor allem die monatlichen Sprit- und Versicherungskosten ein wichtiger Kostenfaktor.

Inhaltsverzeichnis

    So gelingt es, beim ersten Auto Kosten zu sparen!

    • Preisvergleich vor dem Autokauf: Vergleichen Sie vor dem Autokauf unbedingt die Preise der einzelnen Händler oder Privatverkäufer. So können Sie bereits bei der Anschaffung viel Geld sparen. Berücksichtigen Sie beim Kauf außerdem, welche Kfz-Steuer oder Versicherungskosten auf Sie zukommen können. Mit der entsprechenden Modellwahl lassen sich nämlich auch die laufenden Kosten für Steuer und Versicherung senken.
    • Spritsparend fahren: Hohes Sparpotential liegt in der Fahrweise. Wer auf die Drehzahl achtet und schnelles Anfahren vermeidet sowie an roten Ampeln oder im Stau den Motor ausschaltet, spart Spritkosten. Ein weiterer positiver Effekt: Die Umwelt wird geschont.
    • Spritpreise vergleichen: Wer intelligent tankt, spart bei den Spritkosten. So sind die Preise für Sprit häufig abends teurer. Für einen praktischen Spritpreisvergleich kann eine App sorgen.
    • Reifenluftdruck regelmäßig überprüfen: Sind Sie mit zu wenig Reifendruck unterwegs, verbrauchen Sie mehr Sprit. Zugleich fährt das Auto unsicherer.
    • Kfz-Versicherung vergleichen: Wer vor dem Abschluss einer Autoversicherung die Anbieter vergleicht, kann viel Geld einsparen. Für Fahranfänger kann es zum Beispiel sinnvoll sein, das Auto über die Eltern zu versichern.
    • Bedarf realistisch einschätzen: Fragen Sie sich vor dem Autokauf, welchen Fahrzeugtyp Sie wirklich benötigen. Ein preisgünstig gekaufter Oberklasse-Gebrauchtwagen mag zwar hipp und schick sein, ist jedoch um ein Vielfaches teurer im Unterhalt.

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    Wie viel kostet ein Auto wirklich?

    Die Kosten für das erste Auto lassen sich in Anschaffungskosten, Fixkosten sowie unvorhergesehene Kosten unterteilen. Einige Posten sind unabhängig vom gefahrenen PKW, andere wiederum hängen direkt mit der Wahl des Autos zusammen.

    Anschaffungskosten

    Wie teuer das erste Auto wird, hängt von verschiedenen Faktoren ab. Entscheidend ist zum Beispiel, ob Sie sich für einen Gebraucht- oder Neuwagen entscheiden.

    Unabhängig von dieser Wahl und der Entscheidung für ein bestimmtes Modell sollten Sie immer mit etwa 5.000 Euro für die Anschaffung rechnen. Wenn Sie Ihren ersten Wagen finanzieren wollen, sollten Sie zuvor eine genaue Haushaltsrechnung durchführen, um zu ermitteln, welche Ratenhöhe Sie tragen können.

    Fixkosten

    Kostenpunkt Wann? Wie hoch?
    Kfz-Versicherung Hängt von der Zahlweise ab: Monatlich, halbjährlich, pro Quartal oder jährlich Ab 100 Euro pro Monat für Fahranfänger sind realistisch, Jahreskosten liegen über 1.000 Euro
    Kfz-Steuer Abhängig von Hubraum, CO2-Emissionen, Erstzulassung und Getriebeart, einmal jährlich, Zeitpunkt abhängig vom Datum der Anmeldung, Oldtimer und Krafträder bezahlen Pauschale Ab ca. 100 Euro pro Jahr
    Kraftstoff Abhängig vom Verbrauch des Fahrzeugs und der Menge der gefahrenen Kilometer, einmal oder mehrmals pro Monat Eine Tankfüllung mit Benzin oder Super ab 70 Euro, eine Tankfüllung Diesel ab 50 Euro
    Reifenwechsel Zwei Mal im Jahr im Herbst und Frühling Ca. 20 Euro pro Satz Reifen
    Hauptuntersuchung / Abgasuntersuchung (HU/AU) Bei neuem PKW nach 36 Monaten, sonst alle 24 Monate Ca. 100 Euro für HU und AU
    Beiträge für Automobilclub Einmal jährlich Ab ca. 40 Euro 
    Scheibenwasser / Frostschutzmittel Immer wenn die entsprechende Anzeige aufleuchtet Ca. 5 Euro pro Füllung
    Parkgebühren Immer, wenn ein Parkplatz in der Innenstadt oder Gemeinde gebührenpflichtig ist Ab 1 Euro pro Stunde
    Öl Hängt von Angaben der Hersteller ab, nach 15.000 bis 70.000 gefahrenen Kilometern Ca. 100 Euro für einen kompletten Ölwechsel
    Stellplatz/Garage Hängt von der Stadt/Gemeinde sowie vom Komfort des Stellplatzes ab Ab 50 Euro pro Monat
    Waschanlage Hängt von der Verschmutzung des Autos ab Ab 5 Euro pro Waschgang
    Fahrzeugpflege (Politur) Hängt vom Lackzustand ab Ab 100 Euro pro Fahrzeug, beim Selbstpolieren fallen nur Materialkosten von ca. 10 Euro an

    Unregelmäßige oder unvorhergesehene Kosten

    Kostenpunkt Wann? Wie hoch?
    Reifen Spätestens, wenn das Reifenprofil die gesetzlichen Anforderungen nicht mehr erfüllt, besser schon früher Ab 180 Euro pro Satz Reifen, abhängig von Reifengröße, Marke und Reifenart
    Verschleißschäden Spätestens, wenn die Fahrsicherheit beeinträchtigt wird, nach Intervallprüfung oder Wartung Abhängig von Schadenshöhe, eine Arbeitsstunde kostet in der Regel ab 60 Euro, zuzüglich Material
    Lackschäden Spätestens, wenn hohe Rostgefahr vorliegt oder die Sicherheit beeinträchtigt wird Abhängig von Schadenshöhe, Sparen ist bei „Dellendoktor“ (professioneller Ausbeuler) möglich
    Getriebeschäden Wenn Fahrzeug nicht gepflegt wird und bei Fahrweise mit hoher Drehzahl Können schnell mehr als 1.000 Euro erreichen
    Bußgelder Nach Anlass, vom Falschparken bis zur Geschwindigkeitsübertretung möglich Ab 10 Euro, bei schwerwiegenden Verstößen mehrere hundert Euro möglich
    Diebstahl von Zierleisten oder Wischerblättern Nicht direkt zu beeinflussen Nicht direkt zu beeinflussen
    Abschleppkosten Bei Parken im absoluten Halteverbot oder Feuerwehreinfahrten Ab 80 Euro pro Abschleppvorgang, ohne Bußgeld

    Geld für unvorhergesehene Kosten sparen

    Nutzen Sie ein eigenes Sparbuch oder ein Sparschwein, um regelmäßig Geld für den Notfall zur Seite zu legen. So können Sie Bußgelder oder Reparaturen am Auto sofort begleichen und müssen nicht auf andere Reserven oder einen Kredit zurückgreifen.

    Erstes Auto kaufen – was ist zu beachten?

    Wer sein erstes Auto kaufen möchte, muss viele verschiedene Aspekte berücksichtigen, die hier kurz zusammengefasst sind.

    • Budget: Das Wichtigste ist, dass Sie sich über Ihre Finanzen im Klaren sind. Davon hängt ab, welche Fahrzeugmodelle zur Auswahl stehen. Zugleich sollten Sie sich fragen, ob Sie finanzieren oder in Bar bezahlen.
    • Fahrzeugtyp: Überlegen Sie sich, welches Auto sich für Sie am besten eignet. Grundsätzlich gilt für ein Fahranfänger-Auto, dass es lieber mit weniger PS ausgestattet ist und es sich um ein gängiges Fahrzeugmodell handelt. Zugleich stehen Sie zwischen folgenden weiteren Entscheidungen bei Ihrem neuen Fahrzeug:

    Gebrauchtwagen oder Neuwagen?

    Gebrauchtwagen pro Neuwagen pro
    • Günstiger Anschaffungspreis
    • Mögliche neue Schrammen sind nicht so schlimm
    • Auto ist schon eingefahren
    • Neueste Sicherheitstechnik
    • Effizientere Motoren mit geringerem Verbrauch
    • Keine Vorbesitzer, wirklich „das erste Auto“
    • Späterer Verkauf einfacher
    • Niedrigere Kfz-Steuer
    Gebrauchtwagen contra Neuwagen contra
    • Mögliche Schäden können nicht sofort entdeckt werden
    • Ist möglicherweise schon abgenutzt
    • Kleinere oder größere Lackschäden vorhanden
    • Höherer Anschaffungspreis
    • Höherer Wertverlust
    • Fahrer muss mehr darauf aufpassen
    • Ist nicht eingefahren

    Benzin und Diesel?

    Ob das erste Fahrzeug ein Benziner oder ein Dieselfahrzeug ist, hängt zunächst davon ab, wie viel Sie wirklich fahren. Generell sind Dieselfahrzeuge durch ihren sehr niedrigen Verbrauch für Langstreckenfahrten eher geeignet.

    Allerdings ist die Kfz-Steuer höher und die Umweltbilanz sieht schlechter aus. Wer häufig kurze Strecken in der Stadt fährt, liegt oft mit einem Benzin-PKW besser. Fahren Sie nur in der Stadt, sollten Sie auch mögliche Elektro-Fahrzeuge berücksichtigen.

    Automatik oder Gang-Schaltung?

    Ein PKW mit Automatikgetriebe bietet häufig mehr Fahrkomfort, da Sie auf das Schalten ganz verzichten können. Letztlich hängt es jedoch von Ihrem individuellen Geschmack ab, für welche Getriebeart Sie sich entscheiden. Allgemein gelten Automatik-PKW als einfacher zu fahren.

    Darauf sollten Sie außerdem achten

    • Unfallschäden: Nicht jeder Verkäufer ist ehrlich, wenn es um vergangene Unfälle geht. Entdecken Sie zum Beispiel anders lackierte Teile oder nicht serienmäßige Polsterungen, die abweichen, sollten Sie genau nachfragen. Lassen Sie sich Belege vorzeigen.
    • Kilometerzähler: Ein manipulierter Tacho ist für Laien nahezu nicht zu erkennen. Wenn Sie jedoch ein Fahrzeug älteren Baujahrs mit sehr niedrigem Kilometerstand angeboten bekommen, sollten Sie nachprüfen. Schauen Sie alte Rechnungen an oder lassen Sie sich den Fahrzeugbrief mit Vorbesitzern zeigen. Darin sind häufig auch die Kilometerstände bei Fahrzeugübergabe notiert.
    • Fahrzeugalter: Das Alter eines PKW ist ein wichtiges Kriterium. Es gibt Anhaltspunkte dafür, mit welchen Reparaturen Sie in nächster Zeit rechnen müssen.
    • Umwelteigenschaften: Achten Sie beim Autokauf auf die grüne Umweltplakette. Ohne diese dürfen Sie heute nur eingeschränkt in deutsche Innenstädte fahren.
    • Klimaanlage: Sie sollte kein Pflichtkriterium sein, kann jedoch in den Sommermonaten oder bei Urlaubsfahrten das Fahren enorm erleichtern. Wer im wahrsten Wortsinn mit „kühlem Kopf“ fährt, fährt allgemein auch sicherer.
    • PS: Für Fahranfänger sollte die PS-Zahl keine große Rolle spielen. Schließlich sind Sie noch am Anfang Ihrer Autofahrerkarriere.

    So erkennen Sie sichere und ordnungsgemäße Autos

    1. Überprüfen Sie die einzelnen Einträge für die HU und AU.
    2. Fragen Sie den Verkäufer nach möglichen Unfallschäden.
    3. Prüfen Sie die Daten der Fahrzeugpapiere auf Plausibilität.
    4. Kontrollieren Sie, ob Reifen und Felgen Beulen haben.
    5. Kontrollieren Sie Bremsflüssigkeit, Kühlflüssigkeit und Öl.
    6. Vergleichen Sie den Kilometerstand mit dem Gesamteindruck des Fahrzeugs.
    7. Prüfen Sie den Innenraum auf feuchte Stellen.
    8. Fragen Sie den Vorbesitzer nach einem Serviceheft.
    9. Schauen Sie an der Karosserie nach Rost oder Lackschäden.
    10. Vergleichen Sie Umbauten mit den Angaben im Fahrzeugbrief.
    11. Kontrollieren Sie die Fahrgestellnummer.

    So wissen Sie, ob der Kaufpreis gerechtfertigt ist

    Bevor Sie einen Verkaufspreis annehmen, sollten Sie prüfen, ob der Preis gerechtfertigt ist.

    • Schwacke-Liste: Bei diesem Anbieter können Sie gegen eine Gebühr von weniger als zehn Euro herausfinden, wie viel ein Gebrauchtwagen noch wert ist.
    • ADAC: Der ADAC bietet seinen Mitgliedern die Möglichkeit einer Preisermittlung für Gebrauchtwagen.
    • Vergleich in Online-Kfz-Verkaufsportalen: Vergleichen Sie die Preise von ähnlichen Gebrauchtwagen wie Ihrem zum Beispiel auf AutoScout24.
    • Kilometerstand, Alter und Allgemeinzustand: Berücksichtigen Sie bei der Wertermittlung den Allgemeinzustand, das Alter sowie die Laufleistung des Fahrzeugs.

    Hier können Sie Ihr erstes Auto kaufen - die Vor- und Nachteile

      Vorteile Nachteile
    Kleinanzeigen
    • Viele Vergleichsmöglichkeiten
    • Angebote von Privatanbietern
    • Günstige Preise
    • Keine Gebrauchtwagengarantie bei Privatverkäufern
    • Angebote oft nicht transparent
    • Gefahr von unseriösen Anbietern
    Internethändler
    • Einfacher Preisvergleich möglich
    • Anbieter ist oft nicht in der Nähe
    • Viele verschiedene Angebote
    • Günstige Preise
    • Jederzeit Autos online anschauen
    • Gesetzliche Widerrufsfrist beim Kauf
    • Besuch vor Ort ist dennoch nötig
    • Nicht immer alle Gebühren transparent aufgeführt
    • Falsche Angaben können nicht sofort nachgeprüft werden
    • Kein sofortiges Probefahren möglich
    Auktionsportal
    • Möglichkeit, Schnäppchen zu kaufen
    • Große Auswahl
    • Viele Privathändler
    • Gefahr von Falschangaben hoch
    • Preise können höher als Schwacke-Liste werden
    • Keine Garantien möglich
    • Probefahren vor Kauf in der Regel nicht möglich
    Gebrauchtwagenhändler
    • Kauf mit Garantie möglich
    • Verhandeln vor Ort möglich
    • Auto kann sofort zur Probe gefahren werden
    • Preise ohne Verhandeln meist höher
    • Gefahr von unseriösen Gebrauchtwagenhändlern ist hoch
    Autohaus
    • Autos mit Garantie
    • Neuwertige Gebrauchtwagen
    • Oft mit Serviceangeboten
    • Hohe Rabatte möglich
    • Höhere Preise
    • Bindung an das Autohaus durch Gebrauchtwagengarantie
    Bekannte oder Verwandte
    • Vorbesitzer sind bekannt
    • Günstigere Preise
    • Bei Problemen mit dem PKW wird es kompliziert
    • Keine Garantien

    Angepotspreis verhandeln

    Verhandeln Sie immer über den Preis mit einem potentiellen Verkäufer. Der Angebotspreis ist in der Regel nicht in Stein gemeißelt.

    Darauf müssen Sie beim schriftlichen Kaufvertrag achten

    Wenn Sie einen Gebrauchtwagen kaufen, sollten Sie einen schriftlichen Kfz-Kaufvertrag aufsetzen. Darin sollten folgende Angaben enthalten sein:

    1. Name und Adresse von Käufer und Verkäufer
    2. Fahrzeugdaten (Hersteller, letzte HU, nächste HU, Kennzeichen, Fahrgestellnummer, Nummer der Zulassungsbescheinigung)
    3. Hinweise zu mitverkauftem Zubehör
    4. Zahlungsvereinbarung
    5. Erklärung zum Zustand des Fahrzeugs vom Verkäufer
    6. Ort der Fahrzeugübergabe sowie übergebene Dokumente
    7. Datum und Unterschrift von Verkäufer und Käufer

    Finanzierung des ersten PKW

    Wer seinen ersten PKW nicht bar bezahlen kann, hat die Möglichkeit der Finanzierung. Einen Autokredit können Sie bei Ihrer Hausbank oder einer Bank Ihrer Wahl beantragen. Voraussetzungen für die Kreditvergabe sind ein geregeltes Einkommen sowie eine ausreichende Bonität. In der Regel wird das Fahrzeug außerdem in Form eine Sicherungsübereignung als Sicherheit verwendet.

    Bevor Sie einen Kredit aufnehmen, sollten Sie verschiedene Angebote für die Gebrauchtwagen-Finanzierung vergleichen.

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    Versicherung fürs erste eigene Auto

    Um einen PKW anmelden zu können, benötigen Sie eine gültige Haftpflichtversicherung. Wenn Sie einen Neuwagen fahren, empfiehlt sich als Fahranfänger eine Vollkaskoversicherung. Sie zahlt nämlich auch bei selbstverschuldeten Schäden.

    Fahranfänger zahlen in der Regel die höchsten Beiträge für die Kfz-Versicherung. Sie steigen in die höchste Schadensfreiheitsklasse SF-0 ein. Dies ist damit begründet, dass sie statistisch gesehen die meisten Schäden verursachen.

    Wer bei der Versicherung sparen möchte, kann sich zunächst über die Eltern versichern oder die Eltern versichern das erste eigene Auto als Zweitwagen. Weitere Sparmöglichkeiten bringt ein Fahrsicherheitstraining. Manche Versicherer reduzieren die Prämie, wenn der Fahranfänger ein solches Training absolviert hat.

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    Kein Versicherungsabschluss ohne Vergleich

    Unabhängig davon, welche Sparmöglichkeiten Sie nutzen, sollten Sie zuvor einen Autoversicherungsvergleich durchführen. Denn durch die kluge Auswahl eines Versicherers lassen sich jährlich einige Euro einsparen. Noch deutlicher werden die Preisunterschiede bei Teil- und Vollkaskoversicherungen.

    Anmeldung und Zulassung des eigenen PKW

    Ihr erstes Auto melden Sie bei der nächstgelegenen Kfz-Zulassungsstelle an. Diese Unterlagen benötigen Sie für die Kfz-Zulassung:

    1. Personalausweis
    2. eVB-Nummer
    3. Fahrzeugbrief, Fahrzeugschein
    4. bei Gebrauchtwagen zusätzlich: aktueller Kilometerstand, TÜV, AU Bescheinigung

    Die Zulassungsgebühren sind bundeseinheitlich gleich und liegen bei elf Euro für die Anmeldung eines Gebrauchtwagens, wenn er innerhalb des gleichen Zulassungsbezirks zugelassen wird.

    Welche Inspektionen sind wichtig?

    Es empfiehlt sich, das eigene Auto einmal pro Jahr zur Inspektion zu bringen. Dabei werden alle wichtigen Elemente wie Bremsen, Reifen oder Getriebe kontrolliert. Schäden werden dabei behoben. Für diese Arbeiten müssen Sie keine Vertragswerkstatt aufsuchen.

    Wenn Sie ohnehin keine Gebrauchtwagengarantie mehr nutzen, liegen die Preise bei freien Werkstätten meist deutlich niedriger. Trotz niedrigerer Kosten werden dort meist ebenfalls Original-Zubehörteile verbaut.

    Pflichtkontrollen

    Pflicht ist hingegen die Hauptuntersuchung inklusive Abgasuntersuchung. Bei Neuwagen muss sie nach 36 Monaten, bei Gebrauchtwagen nach 24 Monaten durchgeführt werden.

    Die HU und AU können Sie beim TÜV, der DEKRA, dem KÜS oder der GTÜ durchführen lassen. Diese Anbieter arbeiten in staatlichem Auftrag und führen die geforderten Prüfungen durch. Entweder Sie bringen Ihren PKW direkt zu den Prüfstellen vor Ort oder Sie suchen Ihre Autowerkstatt auf und lassen das Auto dort prüfen.

    Empfehlenswert ist es, vor dem TÜV immer eine Inspektion durchführen zu lassen. So sparen Sie sich eine eventuelle zweite Vorführung.

    TÜV-Termin einhalten!

    Verpassen Sie den TÜV-Termin nicht, sonst droht ein Bußgeld.

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