Immobilienkauf zur Altersvorsorge beliebt

Autor: FinanceScout24 - Veröffentlicht am 24.09.2016

Nach Ansicht zahlreicher Bundesbürger lohnt sich ein Immobilienkauf vor allem dann, wenn man damit für das Alter vorsorgen möchte. Laut einer Umfrage halten viele ein eigenes Haus oder eine eigene Wohnung für sicherer als die gesetzliche Rente. Bei der Finanzierung setzen die meisten auf Eigenkapital und Bausparverträge.

Fast 70 Prozent der Bundesbürger glauben, dass ein Immobilienkauf besser für das Alter absichert als die gesetzliche Rente. Das zeigt eine Umfrage des Meinungsforschungsinstituts TNS Emnid im Auftrag der Bausparkasse Schwäbisch Hall. Da überrascht es wenig, dass jeder Fünfte der Befragten den Kauf eines eigenen Hauses oder einer Wohnung plant. Bei den unter 29-Jährigen haben 60 Prozent vor, eine Immobilie zu kaufen. 43 Prozent der Befragten sind bereits Immobilienbesitzer.

Immobilien sicherer als gesetzliche Rente?

Laut der Umfrage glauben 68 Prozent der Befragten, dass eine eigene Immobilie eine bessere Altersvorsorge ist als die staatliche Rente. 18 Prozent halten beide Formen der Absicherung für gleichwertig und sieben Prozent vertrauen mehr auf die gesetzliche Rente. Bei den Umfrageteilnehmern, die einen Immobilienkauf planen, liegt der Anteil derjenigen, die die Immobilie für sinnvoller halten, mit 78 Prozent sogar noch höher. 80 Prozent der befragten Hausbesitzer möchten ihr Haus oder ihre Wohnung auch im Alter noch nutzen. Bei denen, die den Kauf erst vorhaben, sind es 91 Prozent. Jeder zehnte Hausbesitzer möchte aber im Alter eine kleinere, seniorengerechte Wohnung kaufen und deshalb seine aktuelle Immobilie verkaufen.

Immobilienkauf mit Eigenkapital und Bausparvertrag

Auf die Frage, wie sie ihren Immobilienkauf finanzieren wollen, nannten mit 62 Prozent die meisten Kaufwilligen Eigenkapital. Auf dem zweiten Platz liegt mit 56 Prozent ein Bausparvertrag, gefolgt von dem klassischen Immobilienkredit mit 43 Prozent der Nennungen. Auch wenn viele Befragte auf Wohneigentum setzen, haben sich immerhin 36 Prozent gegen einen Immobilienkauf entschieden. Die Gründe sind, dass sie sich den Kauf nicht leisten können (68 Prozent), sie die Preise für zu hoch halten (40 Prozent) oder sich nicht so lange festlegen möchten (29 Prozent). Für 22 Prozent gestaltet sich die Finanzierung schlichtweg als zu kompliziert und zwölf Prozent finden einfach kein passendes Objekt.

Quelle: Schwäbisch Hall

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