Stiftung Warentest: So sparen Eltern am besten für ihre Kinder

Autor: FinanceScout24 - Veröffentlicht am 29.06.2018

Eltern und Großeltern möchten oft schon mit der Geburt des Kindes Geld für den Nachwuchs anlegen. Die Stiftung Warentest hat in ihrer aktuellen Ausgabe verschiedene Sparvarianten genauer unter die Lupe genommen. Im Test waren Sparkonten, Festgelder und auch Fondssparpläne. Das Ergebnis: Selbst für Börsenmuffel sind sogenannte Exchange Traded Funds (ETF) die beste Wahl.

Wer Kapital in die breit aufgestellten Indexfonds investiert, kann Renditen zwischen sechs und acht Prozent pro Jahr erwirtschaften. Zum Vergleich: Selbst in Phasen hoher Zinsen sind es beim Festgeld nicht mehr als zwei bis vier Prozent. Im aktuellen Niedrigzinsumfeld liegen die Renditen sogar unterhalb von einem Prozentpunkt – und können damit nicht einmal die Inflation ausgleichen. Selbiges gilt auch für Sparkonten.

Geld für Kinder renditestark anlegen

Kinderschutzbriefe oder Versicherungen, die die Ausbildung des Kindes absichern, sind laut der Stiftung Warentest keine geeigneten Sparprodukte. Sie seien unflexibel, mit hohen Kosten verbunden und teilweise sogar ohne jedwede Rendite. Für sehr sicherheitsbewusste Eltern und Großeltern eignen sich Girokonto oder Sparkonten, auf die monatlich ein fester Betrag einbezahlt wird. Allerdings wird das hier angesparte Geld im Lauf der Zeit sogar weniger wert – denn die Inflation liegt deutlich über den ausgeschütteten Zinsen.

Besser geeignet sind daher Indexfonds. Zwar schwanken diese durchaus im Wert, doch auf lange Sicht gesehen können kurzfristige Einbrüche einfach ausgesessen werden. Zwischen sechs und auch Prozent Rendite erzielen Indexfonds so im Schnitt. Zudem bedürfen ETFs keiner Einmalinvestition, sondern können ebenfalls an Sparpläne gebunden werden. Schon ab nur 25 Euro im Monat sind Sparraten möglich. Dafür müssen Eltern lediglich ein Depot eröffnen, wobei es viele Direktbanken und Online-Broker gibt, die diese kostenfrei anbieten.

Steuern sparen beim Sparen

Eltern und Verwandte können das Geld für das Kind durchaus im eigenen Namen anlegen. Allerdings ergibt es aus steuerlicher Sicht Sinn, das Depot oder Konto auf den Namen des Kindes zu führen. Denn dann kann auch der Nachwuchs den Freibetrag für Kapitalerträge geltend machen. Eltern nutzen ihren Freibetrag meistens schon für eigene Investments komplett aus.

Quelle: test.de

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