Newsarchiv

  • 27.07.2017

    Großbritannien will Benziner und Diesel bis 2040 verbieten

    Nach der französischen Regierung nimmt nun auch London den Kampf gegen dicke Luft auf. Medienberichten zufolge will Großbritannien den Verkauf von Benzin- und Dieselfahrzeugen ab 2040 verbieten. Auf britischen Straßen wären dann nur noch Elektroautos erlaubt, denn auch Hybridvarianten würden unter das Vorhaben fallen, das voraussichtlich am Mittwoch bekanntgegeben wird. Als Grund soll ein Regierungssprecher das Umwelt- und Gesundheitsrisiko für die britische Bevölkerung angeben haben.


  • 26.07.2017

    Deutschland spart 240 Milliarden Euro durch Niedrigzinsen

    Während Europas Sparer sich ärgern, ist Mario Draghis Geldpolitik ein Segen für die Euro-Länder. Die anhaltend niedrigen Zinsen der Europäischen Zentralbank entlasten diese nach neusten Berechnungen der Deutschen Bundesbank um fast eine Billion Euro. Allein in Deutschland würden sich die Einsparungen auf 240 Milliarden Euro beziffern. Mit den Zahlen geht jedoch auch eine Warnung der Bundesbank einher.


  • 25.07.2017

    Kartellverdacht: Deutsche Autobauer in Erklärungsnot

    Die deutsche Autoindustrie scheint ihren Stammplatz in den Negativmeldungen gefunden zu haben. Aktuell bringen Vorwürfe zu verbotenen Absprachen die Hersteller in Erklärungsnot und Verbraucher wie EU-Kommission zeigen sich alarmiert. Experten zufolge drohen den Firmen unter Kartellverdacht Strafen in Milliardenhöhe. Wie weit die Absprachen unter den Vertretern von Audi, BMW, Daimler, Porsche und Volkswagen gingen ist noch unklar, doch soll sich zumindest Daimler teilweise von ihnen distanziert haben.


  • 24.07.2017

    EU schlägt im Abgas-Skandal härtere Töne an

    In Brüssel scheint die Geduld mit den Autokonzernen ein Ende zu haben. In einem aktuellen Schreiben an die EU-Verkehrsminister fordert die EU-Industriekommissarin Elżbieta Bieńkowska, manipulierte Fahrzeuge rigoros aus dem Verkehr zu ziehen und kritisierte die Arbeit der nationalen Prüfbehörden. Europaweit sind Millionen Fahrzeuge immer noch nicht umgerüstet und Autos, bei denen dies bis Ende des Jahres nicht geschehen sei, sollen von 2018 an stillgelegt werden.


  • 24.07.2017

    IWF gewährt Milliardenzahlung an Griechenland

    Dem schuldengeplagten Griechenland wird voraussichtlich eine erneute Finanzspritze zuteil. Der Internationale Währungsfonds stimmte einer Zahlung in Höhe von 1,6 Milliarden Euro grundsätzlich zu, wenn die europäischen Partner Zugeständnisse machten. Während die Gläubiger Schuldenerleichterungen gewähren sollen, ist es an Griechenland, das Reformprogramm auf Kurs zu halten.


  • 21.07.2017

    BGH-Urteil: Banken drohen Milliardenrückzahlungen

    Bereits am 4. Juli verkündete der Bundesgerichtshof (BGH) ein Urteil, dessen Ausmaße zunächst unklar blieben. Banken mussten demnach unrechtmäßig einkassierte Bearbeitungsgebühren zurückzahlen, die bei Krediten für Firmen erhoben wurden. Erst jetzt wurde mit einem zehnstelligen Euro-Betrag die Dimension der Summe bekannt. Wie die Folgen für teils ohnehin angeschlagene Banken ausfallen, bleibt nun abzuwarten.


  • 20.07.2017

    Finanzaufsicht fordert von Banken Auskunft über Steuertricks

    Als „Cum-Cum“ bezeichnete Aktiengeschäfte galten unter vielen Anlegern jahrelang als legaler Steuertrick. Weil dieses Schlupfloch bereits 2016 geschlossen wurde, drohen deutschen Kreditinstituten nun Nachzahlungen und Strafen in Millionenhöhe. Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) zeigt sich um die Stabilität vieler kleinerer Banken besorgt.


  • 19.07.2017

    GKV: Mitgliederrekorde halten Krankenkassenbeiträge stabil

    Dank der positiven wirtschaftlichen Entwicklung in Deutschland sollen die von Arbeitnehmern zu entrichtenden Zusatzbeiträge für die gesetzliche Krankenversicherung auch im Jahr 2018 stabil bleiben. Dass die Einnahmen stärker steigen als die Ausgaben, ist auch auf die große Zahl an Zuwanderern zurückzuführen, die den Kassen als Neuversicherte einen neuen Mitgliederrekord bescheren.

     


  • 18.07.2017

    Studie: Hamburg liegt für Start-Ups ganz vorn

    Für junge Technologieunternehmen wird Deutschlands Norden immer wichtiger. Hamburg liegt den Umfragen einer Studie des Wirtschaftsprüfungsunternehmens PricewaterhouseCoopers (PwC) zufolge voll im Trend. An der Spitze des aus neun Städten bestehenden Rankings liegen nach Hamburg Berlin und Frankfurt ganz vorn. Am wenigsten Bedeutungszuwachs erwarten die 450 befragten Gründer in Stuttgart, Dresden und Karlsruhe.


  • 17.07.2017

    Lebensversicherungen müssen weniger Geld auszahlen

    Der Bund der Versicherten scheiterte mit einer Klage vor dem Landgericht. Die Verbraucherschutzorganisation wollte erreichen, dass der Versicherungskonzern Ergo seine Bewertungsreserven an die Versicherten ausschütten muss. Durch eine Gesetzesreform aus dem Jahre 2014 dürfen Versicherer diese Gewinne nur noch ausschütten, wenn die Garantiezusagen für die restlichen Versicherer gesichert sind. Von dem Urteil betroffen sind Personen, die in Kürze aus ihrer Lebensversicherung ausscheiden möchten.


  • 15.07.2017

    Daimler mit neuen Abgas-Vorwürfen konfrontiert

    Der Automobilkonzern Daimler hat angeblich fast zehn Jahre lang Autos mit erhöhtem Schadstoffausstoß verkauft, ohne seine Kunden darüber zu informieren. In Europa und den USA sind von den Vorwürfen über eine Million Fahrzeuge betroffen. Das Worst-Case Szenario für den Konzern wäre nun, wenn das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) alle Zulassungen in Europa zurückrufen würde. Vor einigen Monaten wurde noch eine Nachrüstung von 247.000 Fahrzeugen verständigt. Dieser Kompromiss scheint nun erstmal undenkbar.


  • 14.07.2017

    Sparkassen-Bus löst in Brandenburg das Infrastrukturproblem

    Immer mehr deutsche Orte leiden unter der Landflucht junger Menschen und dem damit einhergehenden Wegzug von Geschäften des täglichen Lebens. Das betrifft nicht nur Bäcker und Fleischer, sondern auch Bankfilialen. Deren Zahl ging in Deutschland allein zwischen 2015 und 2016 um 72 Prozent auf 1.888 zurück. Damit besonders weniger mobile Anwohner ländlicher Gegenden dennoch ihre Geldgeschäfte tätigen können, setzt die Sparkasse in Mittelbrandenburg jetzt auf eine Sparkassenfiliale auf vier Rädern.


  • 13.07.2017

    Griechenlandhilfe rentiert sich für Deutschland

    Große Diskussionen waren rund um die europäischen Rettungsschirme für Griechenland ausgebrochen. Auch in Deutschland regte sich der Protest gegenüber den milliardenschweren Hilfen. Tatsächlich profitiert Deutschland aber seit Jahren von den Gewinnen und Anleihekäufen. Insgesamt ist so bereits ein Profit von 1,34 Milliarden Euro zusammengekommen. Der wirft wiederum die Frage auf, ob die Summe nicht ebenfalls Griechenland zukommen sollte.


  • 12.07.2017

    Vandalismus bei G20-Gipfel: Was zahlt die Versicherung?

    Während des G20-Gipfels in Hamburg wurden am vergangenen Wochenende Dutzende Autos demoliert und angezündet. Die Geschädigten hoffen nun auf rasche Hilfe. Jedoch werden viele der Besitzer auf den Kosten für die entstandenen Schäden sitzenbleiben. Denn die Versicherung zahlt bei Vandalismus nur in bestimmten Fällen.


  • 11.07.2017

    IW-Studie warnt: Wirtschaftsschwäche durch Überalterung

    Steigende Löhne und Renten, volle Haushaltskassen und ein Beschäftigungsniveau auf Rekordhoch: Deutschlands Wirtschaft steht in voller Blüte. Doch der Standort wird durch die Alterung der Gesellschaft massiv gefährdet, warnt jetzt das Institut der deutschen Wirtschaft (IW). Wenn die Erwerbsbevölkerung weiter schrumpft, während die Zahl der Rentner steigt, droht sich das Wachstum zu halbieren - mit deutlichen Folgen für den Wohlstand der Deutschen.


  • 10.07.2017

    Banken-Irrtum machte Trader zum Multi-Millionär

    Eine Bankpanne machte den selbstständigen Wertpapierhändler Armin S. zumindest auf dem Papier zum Multi-Millionär. Vor zwei Jahren kaufte der Trader 3.000 nicht näher spezifizierte Zertifikate mit dem kryptischen Namen „AA2GDQ“, die aufgrund eines Fehlers ihren Wert von 108 auf 54.000 Euro vervielfachten. Seinen plötzlichen Reichtum von 163 Millionen konnte er nicht genießen, die Bank weigerte sich zu zahlen. Nun entscheidet ein Frankfurter Gericht über den „Mistrade“.


  • 08.07.2017

    Studie: Jeder zehnte Deutsche ist arm trotz Arbeit

    Die Zahl der Deutschen, die trotz regelmäßiger Arbeit als arm gelten, hat sich seit 2004 verdoppelt. Zu diesem Schluss kommt eine Studie der gewerkschaftsnahen Hans-Böckler-Stiftung. Mit vier Millionen Beschäftigten ist fast jeder zehnte von ihnen gefährdet – trotz einer Erwerbsquote auf Rekordhoch. Schuld an der gestiegenen Erwerbsarmut ist vor allem die schlechte Bezahlung vieler Jobs.


  • 07.07.2017

    Verzicht auf Diesel wäre keine Klima-Absage

    Im Gegensatz zu Benzinern belasten Dieselmotoren das Klima weit weniger – so zumindest lautete bislang das Argument zum Festhalten an den Selbstzündern. Nach Einschätzung des internationalen Umwelt-Forschungsverbunds ICCT sei der CO2-Ausstoß der Automobilbranche jedoch auch mit weniger Diesel-Verkäufen zu verringern. Die Lösung sieht die Organisation, die schon den Volkswagen-Diesel-Skandal aufdeckte, in alternativen Antrieben.


  • 06.07.2017

    Erbe: Deutsche vermachen jährlich bis zu 400 Milliarden Euro

    Wie hoch die Summe ist, die hierzulande an Erben weitergegeben wird, konnte bislang nur geschätzt werden. Eine neue DIW-Studie bezieht nun auch Faktoren wie das regelmäßige Sparen ein und zeigt, dass bestehende Erhebungen das Volumen unterschätzt haben könnten. Die Summe, die vererbt oder verschenkt wird, wird auf bis zu 400 Milliarden Euro im Jahr beziffert.


  • 05.07.2017

    Fast jeder Fünfte hat kein Geld für Urlaub

    Sommer, Sonne und die Seele baumeln lassen - für viele Deutsche geht es gerade in den heißersehnten Jahresurlaub. Nach Daten des Europäischen Statistikamtes Eurostat ist jedoch selbst ein einwöchiger Trip für fast 20 Prozent der Bevölkerung unerschwinglich. Zwar schneidet Deutschland im Vergleich mit anderen EU-Staaten noch recht moderat ab, doch sehen einige Politiker die Zahlen als „Ausdruck der Armut“.


  • 04.07.2017

    Ausländische Investoren verlieren Vertrauen in US-Wirtschaft

    Der Amtseintritt von Donald Trump im Januar hat nicht nur in der Weltpolitik Spuren hinterlassen, sondern auch in seinem eigenen Land: Die Gesamtzahl ausländischer Direktinvestitionen ist im ersten Quartal 2017 im Vergleich zum ersten Quartal 2016 um 83,6 Milliarden Dollar gesunken – und damit um nahezu 40 Prozent. Das berichtet das US-Statistikamt Bureau of Economic Analysis. Unternehmensvertreter machen dafür die Ankündigungen Trumps zur Wirtschaftspolitik verantwortlich.


  • 03.07.2017

    EU will der privaten Altersvorsorge mit „Pepp“ nachhelfen

    Die Bürger Europas sichern sich aus Sicht der EU-Kommission nicht genügend fürs Alter ab. Mit einem europaweiten Produkt zur Altersvorsorge soll sich das jetzt ändern. Das Vorsorgeprodukt „Pepp“ könnte Sparern mehr Auswahl einräumen und die bestehenden gesetzlichen, betrieblichen und nationalen privaten Produkte ergänzen. Damit verfolgt die Kommission zwei Ziele.


  • 01.07.2017

    So viele Erwerbstätige wie seit Wiedervereinigung nicht mehr

    Der wirtschaftliche Boom lässt die Erwerbstätigenzahlen schwindelnde Höhen erreichen. Mit 44 Millionen Menschen sind in Deutschland derzeit so viele Menschen erwerbstätig wie noch nie zuvor. Das Statistische Bundesamt in Wiesbaden teilte am Freitag binnen Jahresfrist einen Anstieg um 651.000 Personen oder 1,5 Prozent mit.


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