Bretton Woods steht für die Vereinbarung von festen, innerhalb einer Bandbreite verlaufenden Wechselkursen zwischen unterschiedlichen Währungen. Der Ort in New Hampshire/USA ist dafür Namensgeber, weil hier schon während des Zweiten Weltkriegs verschiedene Staaten diese Währungsbeziehungen vereinbarten. Bretton Woods hatte dabei große Vorteile für den Welthandel, weil auf der einen Seite die Rohstoffpreise ein stabiler Faktor in den Kalkulationen der Unternehmen wurden, auf der anderen Seite für den Export von Gütern kein Währungsrisiko einkalkuliert werden musste.Das System ließ sich aber nur bis Ende der sechziger Jahre aufrecht erhalten, seitdem dominieren flexible Wechselkurse den Welthandel.