Investment Clubs sind eine Vereinigung von Sparern, die aufgrund von fehlendem Anfangskapital oder Erfahrung Verbündete suchen. Dabei wird in regelmäßigen Abständen ein bestimmter Betrag auf ein gemeinsames Konto eingezahlt. Damit werden dann Wertpapiere für ein gemeinsames Depot erworben. Um die Anlagestrategie zu bestimmen, treffen sich die Clubmitglieder regelmäßig, ziehen eventuell den Rat eines erfahrenen Anlageberaters hinzu.Sobald Personen zusammen wirtschaftlich handeln, sind sie automatisch eine Gesellschaft bürgerlichen Rechts (GbR). Werden keine Absprachen getroffen, dann ziehen die generellen Vorschriften der Gesetze. Umso wichtiger ist es also, einen GbR-Vertrag aufzulegen, der in den ,,guten" Gründungszeiten auch Regelungen für die ,,schlechten" Streitphasen findet. Die Deutsche Schutzvereinigung für Wertpapierbesitz hat dafür Standardtexte entwickelt.