Wenn ein Anleger langfristig Vermögen im Ausland anlegt, spricht man von Kapitalexporten. Dabei spricht man auch von einem Kapitalexport, wenn der Anleger ausländische Wertpapiere kauft oder einer ausländischen Firma einen Kredit gewährt. Ebenso Immobilienkäufe oder Unternehmensbeteiligungen im Ausland fallen in diese Kategorie. Umgekeht handelt es sich um einen Kapitalimport, wenn ein ausländischer Anleger oder ein ausländisches Unternehmen vorangegangene Finanz-, Währungungs- und Zahlungsgeschäfte in Deutschland tätigt.