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Der Versicherungsmakler vermittelt Versicherungspolicen zwischen einer Versicherung und einem Kunden. Die Basis für seine Arbeit bildet der Maklervertrag, in welchem er mit Vermittlung und Beratung von und zu Versicherungen von einem Klienten beauftragt wird. Ähnlich wie ein Rechtsanwalt vertritt der Versicherungsmakler die Interessen seiner Kunden und ist nicht an ein bestimmtes Versicherungsunternehmen gebunden. Damit unterscheidet er sich vom Versicherungsvertreter oder Versicherungsvermittler.

Tipp:Gute Versicherungsmakler erkennen

Wer einen guten Versicherungsmakler sucht, sollte vor allem auf die Unabhängigkeit und die Kompetenz des Dienstleisters achten. Gute Makler werden Kunden zum Beispiel nicht zu einem Abschluss drängen.

Was ist ein Versicherungsmakler?

In Deutschland arbeiten über 40.000 Versicherungsmakler. Ihre Aufgabe ist in Paragraph 93 des Handelsgesetzbuchs definiert. Ein Versicherungsmakler ist demnach ein Kaufmann, der Versicherungspolicen zwischen Versicherern und Versicherungsnehmern vermittelt. Versicherungsmakler handeln im Interesse ihrer Klienten und sind deren treuhänderische Sachverwalter. Ein Makler ist vertraglich seinem Kunden verpflichtet und ist unabhängig von den Weisungen eines Versicherungsunternehmens. Auf diese Weise kann er Versicherungsnehmern bei der Wahl der bestmöglichen individuellen Absicherung und Vorsorge weiterhelfen.

Versicherungsmakler können ihre Klienten in allen Bereichen des Versicherungswesens beraten und unterstützen wie zum Beispiel bei Lebensversicherungen, Sach- oder Personenversicherungen und in manchen Fällen auch bei der Altersvorsorge. Grundsätzlich sind Verbraucher jedoch nicht auf die Arbeit eines Versicherungsmaklers angewiesen. Bei der Vielzahl an Versicherungsgesellschaften und der immensen Zahl an unterschiedlichen Versicherungsprodukten ist es allerdings oft ratsam, sich auf die Expertise eines Profis verlassen zu können.

So erkennen Sie einen guten Versicherungsmakler

  • Unabhängigkeit des Maklers
    Ein guter Versicherungsmakler ist unabhängig von Versicherungsgesellschaften. Er handelt nicht im Interesse der Versicherung, sondern im Interesse des Kunden. Dies bedeutet, dass er nicht dazu angehalten ist, seinen Kunden bestimmte Produkte einer Versicherung zu verkaufen. Vielmehr kann er seinen Klienten eine große Bandbreite an Policen verschiedener Versicherer präsentieren. Seine Unabhängigkeit trägt dazu bei, die bestmöglichen Policen für seine Klienten zusammenzustellen.
  • Fachliche Kompetenz
    Die fachliche Kompetenz spielt eine wichtige Rolle für eine gute Maklertätigkeit. Ein guter Makler kann eine entsprechende Ausbildung in der Versicherungs- oder Finanzbranche vorweisen. Auch universitäre Abschlüsse im Finanzbereich zählen zur fundierten Ausbildung, zum Beispiel Abschlüsse in Jura oder BWL. Diese Kenntnisse sollten für Kunden im Gespräch oder auf der Webseite des Maklers ersichtlich werden. Mögliche Qualifikationen sind ein „Kaufmann für Versicherungen und Finanzen“, ein „Fachwirt für Finanzberatung“ oder Nachweise über eine Sachkundeprüfung der IHK.
  • Erfahrung
    Je länger ein Versicherungsmakler in seiner Branche tätig ist, desto vorteilhafter kann es für Kunden sein. Der Makler kennt so die Vor- und Nachteile einzelner Policen und Versicherungen genau. Zudem hat er bereits viele Kunden betreut und kann aus diesem Erfahrungsschatz schöpfen, um eine optimale Absicherung zusammenzustellen.
  • Vertrauenswürdigkeit und Diskretion
    Ein Versicherungsmakler hat Zugriff auf sehr persönliche Daten. Deshalb muss er vertrauenswürdig sein und diskret arbeiten. In einem Maklervertrag kann der diskrete Umgang mit persönlichen Daten des Kunden nochmals fixiert werden.
  • Transparente Arbeitsweise
    Ein guter Makler informiert seine Kunden immer genau, warum er einzelne Schritte vornimmt. Auf Rückfragen erhalten Klienten umgehend und auf Wunsch auch eine ausführliche Antwort.
  • Ausführliche, individuelle Beratung
    Bei der Versicherungsberatung geht es um die elementare Absicherung von Klienten. Es versteht sich von selbst, dass dem Abschluss von Policen eine umfassende und auf den Kunden zugeschnittene Beratung erfolgt.
  • Kein Zeitdruck
    Seriöse Versicherungsmakler drängen ihre Kunden nicht zum Abschluss. Sie lassen ihnen Zeit, ihre Entscheidungen zu überdenken.
  • Engagement und Leidenschaft
    Ein guter Versicherungsmakler setzt sich für seine Kunden ein und versucht, jederzeit das Beste für sie zu bewirken.
  • Große Auswahl an Möglichkeiten
    Gute Makler bieten ihren Kunden nicht nur ein Produkt an, sondern stellen ihnen das komplette Spektrum an Möglichkeiten vor.
  • Beratungsprotokoll
    Seriöse Maklerarbeit setzt voraus, dass bei Beratungsgesprächen ein Beratungsprotokoll erstellt und den Kunden anschließend unterschrieben ausgehändigt wird. Anhand dieses Protokolls können später eventuelle Beratungsfehler nachvollzogen werden.
  • Haftpflichtversicherung
    Da ein Makler für seine Empfehlungen haftet, muss er eine entsprechende Gewerbe-Haftpflichtversicherung nachweisen können. Somit sind Sie als Kunde vor den hohen Folgekosten durch Fehlberatungen abgesichert.

Schwarze Schafe erkennen

Der Versicherungsmarkt ist groß, neben vielen guten Maklern finden sich wie in jeder Branche auch unseriöse Akteure. Sie sind nur darauf bedacht, viel Geld zu verdienen und nicht im Sinne des Kunden zu handeln.

Folgende Merkmale können auf unseriöse Versicherungsmakler hindeuten

  • Angebot vor Wunschäußerung
    Der Makler legt Ihnen bereits ein komplettes Versicherungsangebot vor, bevor er mit Ihnen gemeinsam über Ihre Wünsche und Ziele gesprochen hat.
  • Unverständlichkeit
    Schlechte Makler sprechen so, dass der Kunde sie nicht versteht. Sie verwenden ausschließlich Fachbegriffe und nutzen die mangelnde Fachkenntnis der Klienten aus, um ihnen teure Policen zu vermitteln.
  • Keine Geduld
    Ein unseriöser Makler drängt Sie zu einer schnellen Entscheidung. Er ist an einem schnellen Abschluss interessiert und nicht an ihrer optimalen Absicherung.
  • Keine Bedenkzeit
    Wenn Ihr Versicherungsmakler Ihnen ein Produkt erklärt und Sie danach sofort um eine Entscheidung bittet, handelt er nicht seriös. Er muss Ihnen Bedenkzeit geben, denn schließlich geht es um Ihre Absicherung.
  • Keine Rücksicht auf Wünsche und Vorstellungen
    Schlechte Makler stellen Produkte nach eigenem Gusto und ihren Verdienstmöglichkeiten zusammen. Sie passen die Auswahl nicht an die Wünsche und Vorstellungen der Kunden an.
  • Kein Einblick in die Arbeitsweise
    Wenn ein Makler auf Rückfragen nicht erläutert, warum er diesen oder jenen Arbeitsschritt geht, handelt er nicht transparent. Gleiches gilt auch dann, wenn der Makler auf Kundenrückfragen nicht erschöpfend antwortet. In diesen Fällen ist Misstrauen seitens des Kunden angebracht.

Darauf müssen Sie beim Beratungsgespräch achten

Viele Verbraucher können bei einem Gespräch mit einem Versicherungsmakler leicht um den Finger gewickelt werden. Gründe dafür gibt es viele. So ist der Laie in der Regel dem Verhandlungsgeschick sowie den rhetorischen Fähigkeiten eines geübten Maklers nicht gewachsen. Oft gibt es Fälle, in welchen ein Makler auf unvorbereitete Kunden trifft. Handelt es sich dann um einen unseriösen Makler, hat er große Chancen, seinen Kunden Produkte zu verkaufen, die sie in diesem Umfang nicht benötigen.

Je besser Kunden also auf das Maklergespräch vorbereitet sind, desto fruchtbarer können die Ergebnisse sein und desto geringer ist die Gefahr einer Überversicherung.

Mit diesen neun Tipps gehen Sie gut vorbereitet ins Maklergespräch

  1. Ziehen Sie eine Vertrauensperson hinzu. Bitten Sie zum Beispiel einen Freund oder einen Verwandten, beim Beratungsgespräch dabei zu sein.
  2. Bereiten Sie sich auf das Gespräch vor und informieren Sie sich selbständig über Versicherungsmöglichkeiten oder Produkte. Lassen Sie sich zum Beispiel schon Versicherungsunterlagen von Ihrem Makler zusenden.
  3. Notieren Sie sich vor dem Gespräch Fragen, die Sie dem Makler stellen wollen.
  4. Überlegen Sie im Vorfeld genau, welchen Bedarf an Absicherung Sie haben.
  5. Leisten Sie im ersten Gespräch keine Unterschrift, weder für einen Maklervertrag noch für eine Versicherung. Erbitten Sie sich stattdessen Bedenkzeit. Angebote kann ein Makler auch ohne Ihre Unterschrift für Sie einholen.
  6. Lassen Sie sich von Ihrem Makler alle wichtigen Unterlagen zu den besprochenen Versicherungen geben, damit Sie alle Informationen noch einmal in Ruhe durchlesen können.
  7. Machen Sie sich immer Kopien von allen Unterlagen.
  8. Bestehen Sie auf einem Beratungsprotokoll, wenn der Makler es nicht von selbst anbietet.
  9. Prüfen Sie alle Versicherungsunterlagen sowie deren Geschäftsbedingungen und Laufzeiten genau, bevor Sie unterschreiben. Dies gilt insbesondere dann, wenn Sie dem Makler eine Vollmacht gegeben haben.

Gut zu wissen:Diese Informationen sollten Sie von Ihrem Makler erhalten

Als Kunde haben Sie ein Recht auf Informationen über Ihren Versicherungsmakler. Folgende Angaben sollten Sie im Vorfeld oder auf Nachfrage prüfen können:

  • Name und Anschrift des Maklers
  • Name des Unternehmens, für das er arbeitet
  • Haftungshinweise
  • Auskunft über den Datenschutz
  • Qualifikationen
  • Referenzen

Maklerprovision entfällt bei Versicherungsmaklern

Arbeiten Klienten mit einem unabhängigen Versicherungsmakler zusammen, müssen sie in der Regel keine zusätzlichen Kosten für den Versicherungsabschluss einplanen. In diesem Fall wird der Makler über die Courtage bezahlt, die er von den Versicherungen erhält, bei welchen er im Kundenauftrag eine Police abschließt. Sollte der Makler im Rahmen seiner Maklertätigkeit Auslagen haben, kann er diese dem Kunden in Rechnung stellen. Ob derartige Ausgaben fällig werden, wird im Maklervertrag definiert.

Unabhängige Versicherungsberater hingegen erhalten von ihren Kunden ein Beratungshonorar. Von diesen von der IHK zugelassenen Beratern gibt es in Deutschland jedoch nur etwas mehr als 100. Ihre Arbeit ist jedoch vollkommen unabhängig, da sie vertraglich verpflichtet sind, keine Courtage oder Provisionen von Versicherungen anzunehmen.

Provisionen erhalten Versicherungsvertreter oder -vermittler von Versicherungsunternehmen, für die sie arbeiten. In manchen Fällen kann diese Entlohnung für Kunden vorteilhaft sein, weil die Vermittler und Vertreter ein großes Interesse an zumindest einem Abschluss haben. Deshalb bemühen sie sich in besonderem Maße um ihre Kunden. Allerdings ist dieser Vorteil wiederum mit Vorsicht zu genießen, und zwar dann, wenn der Kunde zum Abschluss gedrängt wird. Nachteilig sind Provisionen ebenso, wenn Produkte verkauft werden, die nicht zu den Wünschen des Klienten passen.

Versicherungsmakler vs. Versicherungsvertreter

Versicherungsmakler unterscheiden sich von Versicherungsvertretern durch die Wahrnehmung unterschiedlicher Interessen. So werden Versicherungsvertreter von Versicherungsunternehmen damit beauftragt, deren Policen zu verkaufen. Die Vertreter sind dadurch weisungsgebunden und abhängig in ihren Empfehlungen. Versicherungsmakler hingegen sind nicht an eine bestimmte Versicherungsgesellschaft gebunden. Auf diese Weise können sie unabhängig Produkte empfehlen. Versicherungsmakler sind vertraglich und gesetzlich verpflichtet, die Interessen ihrer Kunden zu vertreten.

Nicht immer ganz unabhängig

Allerdings möchte auch der Versicherungsmakler als Kaufmann an seiner Tätigkeit verdienen. Letztlich erhält er nur Geld, wenn er Versicherungen für seine Kunden abschließt. Er kann seinen Kunden zwar mehr Produkte anbieten, weil er unabhängig von der Weisung einer Versicherung ist. Jedoch wird er tendenziell eher am Abschluss einer teureren Police mit höherer Courtage für ihn interessiert sein als an einer Police, bei der er keine Courtage erhält. 

Ob Sie ein Versicherungsmakler unabhängig beraten kann, erfahren Sie im Vorgespräch. In diesem Gespräch muss er sie darauf aufmerksam machen, ob er freier oder gebundener Makler ist. Darüber hinaus sind Versicherungsmakler, die mit einem Maklerpool arbeiten in der Regel unabhängiger als Makler, die lediglich mit einer Handvoll Versicherungen zusammenarbeiten.

Nach Paragraph 34d der Gewerbeordnung müssen Versicherungsmakler über eine Erlaubnis der zuständigen Industrie und Handelskammer verfügen.